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Stellungnahme des Vorstandsvorsitzenden Dr. Andreas Eurich zum Kundenanschreiben zur Bürgerversicherung

Wuppertal, den 19. September 2013 - In den vergangenen Tagen hat die Barmenia ihre krankenvollversicherten Kunden mit einem Brief zu der von verschiedenen Parteien geplanten Bürgerversicherung angeschrieben. Aufgrund der vielfach kontrovers geführten Diskussion veröffentlichen wir gerne folgende Hintergrundinformationen.

Dr. Andreas Eurich Wer wurde angeschrieben?

Es wurden unsere Krankenvollversicherten über 18 Jahre angeschrieben. Rund 240.000 Briefe wurden dabei versendet.

Kosten des Briefes

Die Kosten belaufen sich auf eine mittlere fünfstellige Summe, finanziert aus Mitteln für Kundeninformationen.

Aber:
Wir verbreiten keine Kundenzeitschrift und haben auch kein sonstiges regelmäßiges Medium, über das wir mit unseren Kunden kommunizieren können. Wir arbeiten lediglich mit einem Online-Kundenjournal, das längst nicht alle Versicherten erreicht.

Brief als Informationsverpflichtung

Im Wahlkampf und in der politischen Diskussion wurde über die Bürgerversicherung zwar berichtet, in vielen Reaktionen von und Gesprächen mit Kunden wurde aber deutlich, dass Konsequenzen vielen Menschen nicht klar sind. Die Wahlprogramme einzelner Parteien sehen dieses Thema aber vor.

Als Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit (VVaG) ist es uns ein Anliegen, unsere Mitglieder über grundsätzliche Veränderungen im Gesundheitssystem zu informieren.

Eine Bürgerversicherung nimmt erheblichen Einfluss auf den Fortbestand der Privaten Krankenversicherung. Deshalb klären wir unsere PKV-Versicherten mit dem Anschreiben über Folgen eines Systemwechsels auf.

Sowohl Kunden als auch unsere Außendienstkollegen und Makler äußerten in der Vergangenheit immer wieder den Wunsch, sich als Unternehmen zu positionieren. Diesem Wunsch sind wir mit dem Brief nachgekommen.

Arbeitsplätze

Ein Gutachten der Hans-Böckler-Stiftung zeigt, dass die Einführung einer Bürgerversicherung massiv Arbeitsplätze unmittelbar in der Versicherungs- und Gesundheitsbranche vernichten würde.

Broschüre des PKV-Verbandes: Gute Gründe gegen die Bürgerversicherung

Unsere Position

Wir sehen uns als Unternehmen in der Verpflichtung, unsere Kunden über möglicherweise eintretende Veränderungen in Bezug auf das Gesundheitswesen zu informieren. Denn wir haben in der Vergangenheit bemerkt, dass die inhaltlichen Veränderungen vielfach nicht bekannt sind. Wir bekennen uns uneingeschränkt zum Dualen System.

gez. Dr. Andreas Eurich
(Vorstandsvorsitzender)

Pressekontakt:
Marina Weise-Bonczek
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Tel.: 0202 438-2718
Fax: 0202 438-032718
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