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Das kleine Fondslexikon

Schlagen Sie hier die wichtigsten Begriffe rund um das Thema Investmentprodukte nach.

Buchstabe A
  • Abgeltungsteuer
  • Pauschalsteuer insbesondere auf Dividenden, Zinsen und Veräußerungsgewinne von Wertpapieren. Die Steuer wird vom depotführenden Institut einbehalten und direkt an die Finanzverwaltung abgeführt. Mit der Zahlung ist die Steuerschuld des Anlegers abgegolten. Die Abgeltungsteuer in Höhe von 25 Prozent (zuzüglich Solidaritätszuschlag und gegebenenfalls Kirchensteuer sowie gegebenenfalls unter Berücksichtigung ausländischer Quellensteuer) gilt in Deutschland ab dem 1. Januar 2009 und ersetzt das bisherige System des Kapitalertragsteuereinbehalts. Um Kleinsparer nicht zu benachteiligen, kann Steuerpflichtigen, deren persönlicher Grenzsteuersatz unter 25 Prozent liegt, der Differenzbetrag im Veranlagungswege erstattet werden.

  • Aktienfonds
  • Fonds, die ausschließlich oder überwiegend in Aktien anlegen. Je nach Anlageschwerpunkt - Aktien bestimmter Branchen, Länder oder Regionen - entwickeln sich Aktienfonds sehr unterschiedlich. Aufgrund der breiten Streuung in eine Vielzahl von Aktienwerte wird das Anlagerisiko im Vergleich zu einer Anlage in einzelne Aktien deutlich reduziert. Langfristig verzeichnen Aktienfonds in der Regel höhere Wertzuwächse als Rentenfonds, unterliegen aber auch stärkeren Kursschwankungen.

  • Aktiengewinn
  • Der (besitzzeitanteilige Anleger-) Aktiengewinn ist der Teil des Gewinns aus der Veräußerung oder der Rückgabe von Investmentanteilen, der für den einkommensteuerpflichtigen betrieblichen Anleger (z.B. Personengesellschaften, Einzelunternehmer) zur Hälfte und für den körperschaftsteuerpflichtigen betrieblichen Anleger (z.B. Kapitalgesellschaften) zu 95 Prozent steuerfrei ist. Der Rest des Gewinns ist steuerpflichtig. Der Aktiengewinn umfasst im Wesentlichen:

    • noch nicht ausgeschüttete oder als zugeflossen geltende („ausschüttungsgleiche“) Dividenden

    • realisierte und nicht realisierte Gewinne aus der Veräußerung von Aktien

    Bei Dachfonds fließt in den Aktiengewinn auch der Aktiengewinn der Zielfonds ein. Für den Privatanleger sind die Regelungen zum Aktiengewinn nicht anwendbar.

  • Anlagehorizont
  • Zeitraum, in welchem das angelegte Kapital nicht benötigt wird. So sind z.B. Geldmarktfonds für einen kurzfristigen Anlagehorizont geeignet, da sie nahezu keinen zinsbedingten Kursschwankungen unterliegen. Bei Aktienfonds hingegen sollte der Anlagehorizont mindestens acht Jahre betragen. Hier sind größere Kursschwankungen möglich, die durch eine längere Haltedauer ausgeglichen werden können. Das Risiko und der Anlagehorizont sind demnach eng miteinander verbunden und müssen bei der Fondsauswahl berücksichtigt werden.

  • Anrechenbare Quellensteuer
  • In verschiedenen Ländern unterliegen Wertpapiererträge einer sog. Quellensteuer. Investmentfonds, die solche Papiere in ihrem Sondervermögen halten, erhalten die Erträge gemindert um diese Quellensteuer. Von dieser ausländischen Quellensteuer ist in Deutschland meist ein bestimmter Teil anrechenbar, die sogenannte anrechenbare Quellensteuer. Seit dem Jahr 2009 wird die anrechenbare Quellensteuer gegen die zu zahlende Abgeltungsteuer gerechnet. Hierzu werden aus Fondsausschüttungen oder Thesaurierungen resultierende Ansprüche an anrechenbarer ausländischer Quellensteuer in den sog. Quellensteuertopf eingestellt und finden bei zukünftig zu zahlender oder bereits gezahlter Kapitalertragsteuer Berücksichtigung. Die am Kalenderjahresende noch nicht angerechneten Guthaben an ausländischer Quellensteuer werden in der Jahressteuerbescheinigung zur weiteren Verwendung ausgewiesen. Ein Übertrag in das Folgejahr erfolgt nicht.

  • Anteilpreis (Anteilwert)
  • Preis/Wert eines Anteilscheins, der sich aus der Teilung des gesamten Fondsvermögens durch die Zahl der umlaufenden Anteile ergibt. Der Anteilpreis ist in der Regel identisch mit dem Rücknahmepreis der Publikumsfonds und wird ebenso wie der Ausgabepreis grundsätzlich börsentäglich von der Depotbank ermittelt und veröffentlicht.

  • Asset Alocation
  • Englische Bezeichnung für die Aufteilung des Kapitals auf verschiedene Anlageformen wie Aktien, Renten und Geldmarktpapiere und die anschließende Verteilung auf Regionen, Länder bzw. Branchen sowie Währungen mit dem Ziel, Rendite und Risiko der Anlage zu optimieren.

  • Asset Backed Securitites (ABS)
  • ABS sind durch Forderungen („Assets“) gedeckte („Backed“) Wertpapiere („Securities“). Diese Forderungen werden in einem Forderungspool zusammengefasst und an eine eigens für die Emission der ABS gegründete Zweckgesellschaft übertragen. Die Aufgabe dieser Gesellschaft besteht ausschließlich im Ankauf der Forderungsbestände (von Kreditinstituten, Leasinggesellschaften, etc.) und in deren Refinanzierung durch die Emission von Wertpapieren, die durch den Forderungsbestand gesichert sind. Die ausgegebenen ABS-Papiere verbriefen somit einen Anteil an einem Pool von Forderungen. Je nach Art der Forderungen (z.B. Forderungen aus Hypotheken, Konsumentenkrediten, Leasingverträgen, etc.) unterscheidet man zwischen verschiedenen Arten von ABS. Siehe auch Mortgage Backed Securities.

  • Ausgabeaufschlag
  • Differenz zwischen Ausgabepreis und Anteilpreis, die beim Erwerb von Fondsanteilen zu zahlen ist. Die Höhe des Ausgabeaufschlags hängt im Wesentlichen von der Art des Fonds und seinem Anlageschwerpunkt ab und dient zur Deckung der Vertriebskosten. Bei der Barmenia zahlen Sie keinen Ausgabeaufschlag.

  • Ausgabepreis
  • Preis, zu dem Anleger Fondsanteile kaufen. Die Höhe des Ausgabepreises ergibt sich aus dem Anteilpreis zuzüglich Ausgabeaufschlag. Der Ausgabepreis wird ebenso wie der Rücknahmepreis in der Regel börsentäglich ermittelt und veröffentlicht.

  • Ausschüttende Fonds
  • Fonds, die ordentliche und eventuell auch einen Teil der außerordentlichen Erträge am Ende des Fondsgeschäftsjahres an den Anteilinhaber ausschütten (siehe auch Ausschüttung). Bei der Barmenia werden Ertragsausschüttungen am Ausschüttungstag dem gesamten Fondsvermögen gutgeschrieben. Eine Auszahlung erfolgt nicht.

  • Ausschüttung
  • Nach Beendigung des Fondsgeschäftsjahres werden die dem Fonds zugeflossenen Erträge an die Anteilinhaber innerhalb von drei Monaten ausgeschüttet (Ausnahme Thesaurierende Fonds). Dabei wird zwischen ordentlichen und außerordentlichen Erträgen unterschieden. Ordentliche Erträge setzen sich bei Wertpapierfonds insbesondere aus Dividenden und/oder Zinsen zusammen. Die außerordentlichen Erträge enthalten vor allem Kursgewinne aus dem Verkauf von Wertpapieren. Zur Ausschüttung gelangen in der Regel die ordentlichen und evt. die außerordentlichen Erträge. Der Anteilpreis eines Fonds vermindert sich am Tag der Ausschüttung um den Ausschüttungsbetrag. Ausschüttungen sind in der Regel steuerpflichtig (siehe auch Freistellungsauftrag). Der Ausschüttungsbetrag wird u.a. im Jahresbericht veröffentlicht.

Buchstabe B
  • Bafin (Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht)
  • Vereinigt seit ihrer Gründung im Mai 2002 die Aufsicht über Banken und Finanzdienstleister, Versicherer und den Wertpapierhandel unter einem Dach. Die BaFin ist eine selbstständige Bundesanstalt des öffentlichen Rechts mit Sitz in Bonn und Frankfurt am Main. Sie ist nur im öffentlichen Interesse tätig. Ihr Hauptziel ist es, ein funktionsfähiges, stabiles und integres deutsches Finanzsystem zu gewährleisten. Die BaFin erteilt u. a. den Kreditinstituten die Erlaubnis zum Geschäftsbetrieb und überwacht die Einhaltung der Gesetze und sonstiger Vorschriften, die für Kreditinstitute erlassen worden sind. Siehe auch InvG.

  • Baisse
  • Baisse, auch Bärenmarkt (bear market) genannt, ist ein negativer Börsentrend.

  • Benchmark
  • Vergleichsmaßstab, an dem die Leistung (Wertentwicklung) eines Fonds gemessen wird. Meist wird dazu ein Index (z.B. DAX) herangezogen, der die Marktentwicklung widerspiegelt. Ziel eines Fonds ist es in der Regel, die Wertentwicklung der Benchmark zu schlagen.

  • Blue Chips (Standardwerte)
  • Aktien sehr großer, international bekannter Unternehmen, die einen wesentlichen Anteil am gesamten Umsatz eines Börsenplatzes haben und deren Kurse auch in die Berechnung der gebräuchlichsten Leitindizes (z.B. DAX) eingehen.

  • Bonität
  • Fähigkeit eines Emittenten (Schuldner), seinen Verpflichtungen zur Zahlung von Zinsen oder zur Rückzahlung des Kapitals nachzukommen.

  • BVI (Bundesverband Investment und Asset Management e.V.)
  • Eingetragener Verein zur Förderung der Investmentidee mit Sitz in Frankfurt. In ihm sind nahezu alle deutschen Investmentgesellschaften zusammengeschlossen.

  • Branchenfonds
  • Fonds, die ausschließlich in Aktien einer bestimmten Branche investieren (z.B. Telekommunikation, Rohstoffe).

Buchstabe C
  • Chart
  • Charts stellen Wertpapierkurse über einen bestimmten Zeitraum in optisch leicht überschaubaren und verständlichen Diagrammen dar. Kursentwicklungen lassen sich so schnell ablesen.

  • Cost-Average-Effekt (Durchschnittskosten-Effekt)
  • Vorteilhafte Ausnutzung von Kursschwankungen durch den regelmäßigen Erwerb von Anteilen für einen gleich hohen Betrag (z.B. in einem monatlichen Sparplan). Bei niedrigen Anteilpreisen werden somit mehr, bei hohen Anteilpreisen weniger Anteile erworben. Hierdurch verringert sich der Durchschnittspreis gegenüber dem Kauf einer gleichbleibenden Zahl von Anteilen.

Buchstabe D
  • Dachfonds
  • Fonds, die das Anlagekapital wiederum in andere Fonds (Zielfonds) investieren. Je nach Anlagegrundsatz wird eine Aufteilung in Aktien-, Renten- und Geldmarktfonds vorgenommen. Durch das Fonds-in-Fonds-Prinzip werden eine zusätzliche Risikostreuung und eine höhere Kursstabilität angestrebt.

  • DAX
  • Abkürzung für Deutscher Aktienindex. Dieser wird aus den 30 größten deutschen Aktienwerten (gewichtet nach Marktkapitalisierung und Umsatz) berechnet und gilt als Indikator für die Kursentwicklung des gesamten deutschen Aktienmarktes. Die 30 Mitglieder sind:

    • Adidas, Allianz, BASF, Bayer, Beiersdorf, BMW, Commerzbank, Continental, Daimler, Deutsche Bank, Deutsche Börse, Deutsche Post, Deutsche Telekom, E.ON, Fresenius Medical Care, Fresenius, HeidelbergCement, Henkel, Infineon Technologies, K+S, Lanxess, Linde, Lufthansa, Merck, Munich Re, RWE, SAP, Siemens, ThyssenKrupp, Volkswagen

  • Depotbank
  • Eine Kapitalanlagegesellschaft darf gemäß dem Investmentgesetz (InvG) ein von ihr aufgelegtes Sondervermögen nicht selbst verwahren, sondern muss damit eine unabhängige Depotbank beauftragen. Dadurch bleibt das Fondsvermögen strikt vom Vermögen der Kapitalanlagegesellschaft getrennt. Zu den Aufgaben der Depotbank gehören u.a. die Ausgabe und Rücknahme von Anteilscheinen sowie die Ermittlung der börsentäglichen Ausgabe- und Rücknahmepreise.

  • Diversifikation
  • Diversifikation bedeutet Risikostreuung bzw. Risikomindern. Die Anlage in Fonds unterliegt dem Grundsatz der Risikostreuung. Das Vermögen eines Fonds besteht aus einer Vielzahl verschiedener Wertpapiere. Jedes einzelne Wertpapier birgt neben Chancen auf Kursgewinne auch Risiken, die zum Teil im Wertpapier selbst liegen. Das Risiko des Fonds lässt sich durch Verteilung der Investitionssumme auf viele Einzelwerte reduzieren. Das Prinzip der Risikostreuung ist im Investmentgesetz geregelt.

  • Dividende
  • Die Dividende ist der auf die einzelne Aktie entfallende Bilanzgewinns einer Aktiengesellschaft.

  • Dow Jones STOXX
  • Die Indexfamilie wurde von STOXX Limited, einem Gemeinschaftsprojekt der Deutsche Börse AG, der Schweizer Börse sowie des amerikanischen Medienunternehmens Dow Jones (DJ) etabliert, um die europäischen Aktienmärkte überschaubarer zu machen. Die wichtigsten marktbreiten Indizes aus dieser Familie sind: der DJ STOXX 600, der 600 europäische Aktiengesellschaften umfasst und der DJ Euro STOXX, der rund 300 Aktien aus den EWU-Ländern enthält. Die entsprechenden Auswahlindizes mit jeweils 50 Standardwerten aus Europa beziehungsweise den Ländern der Währungsunion sind der DJ STOXX 50 und der DJ Euro STOXX 50.

  • Duration
  • Bezeichnung für die durchschnittliche Kapitalbindungsdauer bei einem festverzinslichen Wertpapier von der Anlage bis zur Rückzahlung. Bei Anleihen mit hohem Nominalzins fließt das investierte Kapital bereits weit vor Ende der Laufzeit in Form von Zinsen wieder dem Anleger zu. Die Duration ist ein wichtiger Faktor bei der Kursreaktion festverzinslicher Wertpapiere auf Veränderungen des allgemeinen Zinsniveaus am Kapitalmarkt. Je kürzer die Duration, desto „unempfindlicher“ reagiert ein verzinsliches Wertpapier auf Zinsturbulenzen, da das Kapital für Anlagen zum Marktzins relativ früh wieder zur Verfügung steht.

Buchstabe E
  • Emerging Markets
  • Als Emerging Markets werden die Aktienmärkte in Schwellenländern, insbesondere die in Lateinamerika, Osteuropa und Südostasien bezeichnet. Aufgrund der Tatsache, dass viele dieser Länder ein im Vergleich zu den großen Industrieländern deutlich stärkeres Wirtschaftswachstum aufweisen, schreibt man den meisten dieser Märkte ein besonderes Wachstumspotential zu.

  • Emittent (Schuldner)
  • Gesellschaft oder Körperschaft, die Wertpapiere ausgibt (z.B. Bund, Länder, Kreditinstitute, Industrieunternehmen).

  • EONIA
  • Der Euro OverNight Index Average ist der Referenzzinssatz für Euro-Tagesgeld. Er stellt den umsatzgewichteten Durchschnitt aller Übernacht-Leihtransaktionen im Interbanken-Handel dar und wird innerhalb der Euro-Länder von den teilnehmenden Banken herausgegeben.

  • EURIBOR
  • Die Euro Interbank Offered Rate stellt den Referenzzinssatz für Euro-Termingelder dar. Zu diesem Zinssatz bieten die europäischen Banken am Interbankenmarkt untereinander Einlagen mit festgelegten, unterschiedlichen Laufzeiten (eine Woche sowie 1-bis 12-Monatsgelder) an. Der EURIBOR ist der wichtigste Referenzzinssatz für kurzfristige Geldanlagen unter Geschäftsbanken.

Buchstabe F
  • Floater (Floating Rate Notes, kurz FRN)
  • Verzinsliche Wertpapiere, deren laufende Verzinsung nicht fest, sondern variabel ist. Nach jeder Zinsperiode, z.B. nach Ablauf von 3, 6 oder 12 Monaten zahlt der Emittent die Zinsen. Gleichzeitig gibt er den Zinssatz für die neue Periode bekannt. Dieser Zinssatz orientiert sich in der Regel an Geldmarktsätzen.

  • Fondsmanagement
  • Die Kapitalanlagegesellschaften lassen das Vermögen ihrer Fonds durch eigene Fondsmanager verwalten. Aufgabe dieser Spezialisten ist es, die Finanzmärkte zu beobachten und zu analysieren. Hieraus leiten sie konkrete Investment- und Anlageentscheidungen bezüglich Kauf und Verkauf von Wertpapieren im Fondsvermögen unter Berücksichtigung der Anlagegrundsätze und der gesetzlichen Anlagegrenzen ab.

  • Fonds-Picking
  • Fonds-Picking, auch Fondsauswahl genannt, ist der Prozess der individuellen Auswahl von Investmentfonds, die nach persönlicher Einschätzung eine bessere Rendite als der Markt erwarten lassen.

  • Fondsshift
  • Das vorhandene Fondsguthaben wird in einen oder mehrere Fonds umgeschichtet/geshiftet. Dabei muss der zu shiftende Fonds ausgebucht und eine Einbuchung in mindestens ein Fonds ausgeführt werden. Die Aufteilung der künftigen Sparbeiträge verändert sich dabei nicht.

  • Fondsswitch
  • Die Aufteilung der künftigen Sparbeiträge wird neu festgelegt. Das bestehende Fondsguthaben verändert sich dabei nicht.

  • Fondsvermögen
  • Gesamtheit aller in einem Fonds befindlichen Wertpapiere.

  • Freistellungsauftrag
  • Freistellung der Kapitalerträge eines Privatanlegers bis zu einer bestimmten, gesetzlich vorgegebenen Höhe vom Steuerabzug. Ein Freistellungsauftrag kann von jedem Privatanleger bei seinem Kreditinstitut erteilt werden. Der maximal mögliche Freistellungsbetrag liegt bei 801 Euro für Alleinstehende (sog. „Sparer-Pauschbetrag“). Der angegebene Betrag verdoppelt sich bei zusammenveranlagten Ehepartnern. Eine Aufteilung des Gesamtbetrages auf verschiedene Kreditinstitute in Deutschland ist jederzeit möglich.

  • Fundamentalanalyse
  • Methode der Aktienanalyse, die sich auf die fundamentalen Daten eines Unternehmens wie Gewinn, Cashflow, Kostenstruktur, Ertragskraft, Zukunftsaussichten erstreckt und Aktien unterschiedlicher Unternehmen derselben Branche anhand ermittelter Kennzahlen miteinander vergleicht, um gegebene Anlagealternativen zu bewerten.

Buchstabe G
  • Geldmarktfonds
  • Fonds, die ausschließlich oder zu mindestens 85 Prozent in Tages- und Termingelder sowie in Geldmarktinstrumente, wie z.B. Schatzanweisungen und Einlagenzertifikate mit sehr kurzen Restlaufzeiten, bis zu zwölf Monaten, investieren. Der Vorteil von Geldmarktfonds besteht darin, dass nicht wie bei Termingeldern oder Spareinlagen eine bestimmte Mindestanlagedauer und Kündigungsfrist zu beachten sind. Der Anleger kann börsentäglich über sein Geld verfügen.

  • Growth Ansatz
  • Das Wachstum steht im Vordergrund. Wachstums-Investoren suchen nach Unternehmen, die einen überdurchschnittlichen Wertzuwachs erwarten lassen. Der Blick richtet sich in erster Linie auf das Wachstum eines Unternehmens, die Stellung in der Branche, unter den Wettbewerbern und im Gesamtmarkt. Hier interessiert vor allem, wie innovativ und zukunftsorientiert der Sektor ist und welchen Anteil am Markt das Unternehmen heute hat und in Zukunft haben könnte.

Buchstabe H
  • Hausse
  • Hausse, auch Bullenmärkte (bull markets) genannt, ist ein positiver Börsentrend.

  • Hedgefonds
  • Hedgefonds - Investmentfonds, die eine hochspekulative Anlagepolitik betreiben. Als Hedgefonds werden Investmentfonds bezeichnet, die keinen Anlagerichtlinien unterliegen und alle Formen der Kapitalanlage nutzen können. Im Gegensatz zu klassischen Investmentfonds investieren sie außer in Aktien und Anleihen noch in Währungen und Rohstoffe sowie Optionen und Futures. Zudem dürfen Hedgefonds Leerverkäufe tätigen und auf Kredit investieren. Hedgefonds bieten die Chance auf eine sehr hohe Rendite, bergen aber auch ein entsprechend hohes Risiko des Kapitalverlusts.

Buchstabe I
  • Index
  • Größe, die die Entwicklung einer bestimmten Gruppe von Wertpapieren misst. So bezeichnet man bspw. einen Index, der die Entwicklung von Aktien misst, als Aktienindex, bspw. der DAX.

  • Investment Grade
  • Bezeichnung für verzinsliche Wertpapiere, die eine gute Bonität aufweisen und somit „Investmentqualität“ haben. Der Begriff wird häufig in Abgrenzung zu Junk Bonds (Anleihen mit sehr schlechter Bonität) verwendet. Als Untergrenze für Investment Grade-Anleihen gilt ein Rating von BBB- (Standard & Poor’s).

  • Investmentfonds (Fonds)
  • Die Kapitalanlagegesellschaft bündelt die Gelder vieler Anleger, um sie nach dem Prinzip der Risikostreuung in verschiedene Vermögenswerte anzulegen. Fonds können nach verschiedenen Kriterien unterschieden werden:

    • nach den Vermögenswerten (z.B. Aktienfonds, Rentenfonds), nach der Konstruktion (offene und geschlossene Fonds)
    • nach der Ertragsverwendung (ausschüttende und thesaurierende Fonds)
    • nach der Kostenstruktur (mit oder ohne Ausgabeaufschlag)
    Eine Kapitalanlagegesellschaft kann mehrere Fonds auflegen, muss diese jedoch mit verschiedenen Bezeichnungen von einer unabhängigen Depotbank verwahren lassen. Siehe auch Sondervermögen.

  • Investmentgesetz (InvG)
  • Dieses Gesetz dient in erster Linie dem Schutz der Fondsanleger. Es verpflichtet alle deutschen Kapitalanlagegesellschaften zur Einhaltung bestimmter Anlagegrundsätze, insbesondere der Risikostreuung. In diesem seit 01.01.2004 gültigen Gesetz sind die investment- und aufsichtsrechtlichen Regelungen aus dem Gesetz über Kapitalanlagegesellschaften und dem Auslandinvestment-Gesetz zusammengefasst und überarbeitet worden.

  • ISIN
  • Abkürzung für International Security Identification Number. Zwölfstelliger Code zur eindeutigen Kennzeichnung von Wertpapieren, der deren internationalen Handel erleichtern soll. Der ISIN-Code beginnt mit einem zweistelligen Ländercode (zum Beispiel DE für Deutschland), gefolgt von einer zehnstelligen alphanumerischen Kennung.

Buchstabe J
  • Jumbo-Anleihe
  • An den Finanzmärkten übliche Bezeichnung für Anleihen, die sich durch große Emissionsvolumina (mindestens 500 Mio. Euro) auszeichnen. Insbesondere bei Pfandbriefen haben sich die Jumbo-Emissionen (Jumbo-Pfandbriefe) durchgesetzt.

Buchstabe K
  • Kapitalanlagegesellschaft (KAG)
  • KAG werden auch Investmentgesellschaften genannt und sind Unternehmen, deren Geschäftsbereich darauf gerichtet ist, bei ihnen investiertes Geld im eigenen Namen für gemeinschaftliche Rechnung der Anleger nach dem Grundsatz der Risikostreuung in verschiedene Vermögenswerte wie z.B. Wertpapiere, Geldmarktpapiere und Investmentanteile in Form von Sondervermögen anzulegen.

  • Kostenpauschale
  • Diese Pauschalen beinhalten die Kosten für das Management und die Verwaltung sowie Depotgebühren, Bekanntmachungs- und Prüfungskosten. Darüber hinaus gibt es auch erfolgsbezogene Vergütungen, reine Wertpapier-Transaktionskosten oder die Luxemburger Steuer „taxe d’abonnement“ bei in Luxemburg aufgelegten Fonds. Die Pauschalen werden mit einem jährlichen Prozentsatz ausgewiesen. Die Total-Expense-Ratio (TER) ist eine Kennziffer, die die wesentlichen Kosten des vorangegangenen Geschäftsjahres zusammenfasst und die Gesamtkostenbelastung in Prozent des durchschnittlichen Fondsvermögens angibt.

  • Kursgewinn
  • Wertzuwachs eines Wertpapiers.

Buchstabe M
  • MiFID
  • Die „Markets in Financial Instruments Directive“ (Richtlinie über Märkte für Finanzinstrumente) ist eine Richtlinie der EU zur Harmonisierung der Finanzmärkte. Mit dieser Richtlinie wird in Europa eine einheitliche Rechtsgrundlage für den Vertrieb von Finanzprodukten und die Ausführung von Anlegeraufträgen geschaffen. Betroffen von dieser Richtlinie sind der Wertpapierhandel und somit alle Wertpapierdienstleistungsunternehmen (z.B. Börsen, Banken und Broker). Ziel der MiFID ist es u.a. den grenzüberschreitenden Handel zu erleichtern, mehr Markttransparenz zu schaffen, den Anlegerschutz durch standardisierte Informationen zu verbessern und dem Anleger bestmögliche Beratung und Orderabwicklung/Ausführung zu gewährleisten

  • Mischfonds
  • Fonds, die sowohl in Aktien als auch in verzinsliche Wertpapiere investieren. Das Mischungsverhältnis ist je nach Fonds verschieden. Bei Mischfonds werden die stärkeren Kursschwankungen der Aktien durch die höhere Kursstabilität und die Zinserträge der Anleihen geglättet. Das Chance-Risiko-Verhältnis beim Mischfonds liegt zwischen dem eines Aktien- und Rentenfonds.

  • Mortgage Backed Securities (ABS)
  • Spezielle Form der Asset Backed Securitites. Die Wertpapiere sind durch Forderungen aus Hypotheken gedeckt. Es wird zwischen RMBS (Residential Mortgage Backed Securities; Wohnungsbau) und CMBS (Commercial Backed Securites; Gewerbeimmobilien) unterschieden. Siehe auch Asset Backed Securities.

Buchstabe P
  • Performance (Wertenwicklung)
  • Als Performance bezeichnet man die Wertentwicklung einer Kapitalanlage in einem bestimmten Zeitraum. Bei Investmentfonds erfolgt die Berechnung in der Regel nach der BVI-Methode, also auf Basis von Rücknahmepreisen unter Berücksichtigung der vollständigen Wiederanlage aller zwischenzeitlich angefallenen Ausschüttungen sowie der Steuergutschriften ohne ausländische Quellensteuer. So ist die Wertentwicklung ausschüttender und thesaurierender Fonds untereinander vergleichbar.

  • Peergroup
  • Fonds werden in Peergroups, sprich Vergleichsgruppen, für Rankings unterteilt.

  • Portfolio
  • Ein Portfolio ist die Zusammensetzung von Wertpapieren in einem Unternehmen.

  • Publikumsfonds
  • Fonds, deren Anteile von jedermann frei zugänglich erworben und börsentäglich zurückgegeben werden können (im Gegensatz zu Spezialfonds). Siehe auch Spezialfonds.

Buchstabe R
  • Ranking für Fonds
  • Quantitative Beurteilung von Investmentfonds durch objektiv nachvollziehbare Kennzahlen wie z.B. Wertentwicklung und Volatilität. Voraussetzungen sind eine ausreichend große Vergleichs-Fondsgruppe und ein mindestens drei- bzw. fünfjähriges Bestehen des Fonds. Rankings haben keine Prognosequalität. Der in Deutschland derzeit am meisten beachtete Fondsanalyst für Fondsrankings ist Morningstar.

  • Rating
  • Beurteilung der Bonität, das heißt der Zahlungsfähigkeit und -willigkeit eines Schuldners (Emittenten). Unabhängige Ratingagenturen bedienen sich bei dieser Klassifizierung bestimmter Kennziffern, sog. Rating-Skalen (z.B. von AAA für beste Bonität bis D für mangelnde Zahlungsfähigkeit).

  • Rating für Fonds
  • Zusätzlich zu den quantitativen Beurteilungskriterien aus dem Ranking für Fonds prüft die Ratingagentur auch anhand subjektiver, qualitativer Kriterien die Qualität des Fonds. Kriterien sind hier z.B. das Risikomanagementsystem der Kapitalanlagegesellschaft, der Investmentprozess des Fonds, die Erfahrung des Fondsmanagers. Im Gegensatz zu Rankings erheben Ratings den Anspruch der Prognosequalität. Die in Deutschland derzeit am meisten beachteten Ratingagenturen sind Standard & Poor’s und Feri Rating & Research. Siehe auch Ranking für Fonds.

  • Rendite
  • Gesamterfolg einer Anlage, in der Regel bestehend aus Zins- und Dividendenerträgen sowie den Kursveränderungen, in Relation gesetzt zum investierten Kapital. Sie wird in der Regel in Prozent bezogen auf ein Jahr (p.a.) angegeben.

  • Rentenfonds
  • Fonds, die ausschließlich oder überwiegend in verzinsliche Wertpapiere, wie z. B. Staatsanleihen und Pfandbriefe investieren. Die Kursschwankungen der Rentenfonds sind in der Regel moderater als bei Aktienfonds, allerdings ist die durchschnittliche Wertentwicklung auf lange Sicht vergleichsweise niedriger. Rentenfonds bieten im Allgemeinen mehr Sicherheit durch laufende Erträge aus verzinslichen Wertpapieren.

  • Risikoklassen
  • Risikoklassen werden von den Kapitalanlagegesellschaften unterschiedlich vergeben und sind daher nicht einheitlich. Sie geben die Intensität des Anlagerisikos in Form von Zahlen oder einer schriftlichen Bewertung ab und sollen dem Anleger einen ersten Überblick bieten. Meist sind die Risikoklassen auch an eine Empfehlung über die Mindestlaufzeit eines Fonds gekoppelt.

  • Rücknahmeabschlag
  • Einige Fonds-Anbieter erheben nicht nur beim Kauf, sondern auch beim Verkauf von Fondsanteilen eine Gebühr. Der Rücknahmeabschlag entspricht der Differenz zwischen Rücknahmepreis und Anteilpreis. Die Höhe des Rücknahmeabschlags hängt in der Regel von der Haltedauer der Fondsanteile beim Anleger ab. Je länger der Anleger die Fondsanteile im Depot gehalten hat, desto niedriger ist der Rücknahmeabschlag. Bei der Barmenia wird kein Rücknahmeabschlag erhoben.

  • Rücknahmepreis
  • Er entspricht dem Anteilpreis ggf. abzüglich eines Rücknahmeabschlags. Der Rücknahmepreis ist der Preis, zu dem Fondsanteile im Falle eines Verkaufs abgerechnet werden. Er wird in der Regel börsentäglich errechnet und in diversen Medien (Videotext, Tageszeitungen und Internet) veröffentlicht.

Buchstabe S
  • Solidaritätszuschlag (SolZ)
  • Um die neuen Bundesländer wirtschaftlich zu stärken, wurde mit Wirkung vom 1. Januar 1995 zusätzlich zur Lohn-, Einkommen- und Körperschaftsteuer eine Ergänzungsabgabe eingeführt. Dieser Zuschlag beträgt zurzeit 5,5 Prozent der vorgenannten Steuern und wird bei Investmentfonds auf die zu zahlende Abgeltungsteuer aufgeschlagen.

  • Sondervermögen
  • Nach dem deutschen Recht ist ein Fonds ein Sondervermögen, das von einer Kapitalanlagegesellschaft verwaltet und von einer ihr unabhängigen Depotbank verwahrt wird. Das Sondervermögen muss von den Vermögenswerten der Fondsgesellschaft getrennt gehalten werden. Eine Kapitalanlagegesellschaft darf mehrere Sondervermögen auflegen und verwalten, muss diese jedoch mit verschiedenen Bezeichnungen von einer unabhängigen Depotbank verwahren lassen. Siehe auch Investmentfonds.

  • Spezialfonds
  • Fonds, die nur einem begrenzten Anlegerkreis vorbehalten sind (im Gegensatz zu Publikumsfonds). Es handelt sich dabei um nicht-natürliche Personen, wie z.B. Versicherungen, Pensionskassen und Kreditinstitute. Siehe auch Publikumsfonds.

  • Stock-Picking
  • Anlagestrategie, die darauf basiert, Aktien zu erwerben, die sich besser entwickeln als der Gesamtmarkt. Nach detaillierter Analyse der Unternehmen und ihrer Gewinnentwicklung erfolgt die Auswahl. Damit steht Stock-Picking im Gegensatz zu einer länder- oder branchenorientierten Strategie.

Buchstabe T
  • Thesaurierende Fonds (nicht ausschüttende Fonds)
  • Fonds, die am Ende des Fondsgeschäftsjahres die Erträge aus dem Fonds (z.B. Dividenden, Zinsen) nicht an die Anteilinhaber ausschütten, sondern die angefallenen Erträge innerhalb des Fondsvermögens sofort wieder anlegen (siehe auch Thesaurierung). Gegenteil: Ausschüttende Fonds.

  • Thesaurierung
  • Erträge, die ein Fonds während seines Geschäftsjahres erwirtschaftet, werden nicht ausgeschüttet, sondern im Fonds wiederangelegt. Die ordentlichen Erträge (bei Wertpapierfonds insbesondere Dividenden und/oder Zinsen) gelten mit Abschluss des Geschäftsjahres dem Anteilinhaber als zugeflossen und sind von diesem zu versteuern. Ein Geschäftsjahr muss nicht immer ein Kalenderjahr sein.

  • Top Holdings
  • Die größten Einzelpositionen von Wertpapieren im Fondsvermögen bezeichnet man als Top Holdings.

Buchstabe V
  • Volatilität
  • Größe für die historische oder erwartete Schwankungsbreite des Basiswertes (z. B. eines Aktienkurses) während eines bestimmten Zeitraums. Schwankt der Kurs eines Wertpapiers stark nach oben und unten, so besitzt er eine hohe Volatilität. Dies bedeutet, dass gute Chancen auf schnelle und hohe Kursgewinne bestehen, jedoch muss auch ebenso schnell mit Verlusten gerechnet werden.

Buchstabe W
  • Wertpapiere
  • Urkunden, in denen ein privates Vermögensrecht in der Weise verbrieft ist, dass zur Ausübung des Rechts der Besitz der Urkunde erforderlich ist.

  • Wertpapierkennnumer (WKN)
  • Numerischer oder alphanumerischer sechsstelliger Code zur Identifizierung eines jeden Wertpapiers. Sie dienen der Erleichterung des Wertpapierverkehrs. Neben der Wertpapierkennnummer wurde 2003 die ISIN eingeführt. Siehe auch ISIN.

  • Wertsicherungsfonds
  • Fonds, die das Ziel verfolgen, stets einen positiven Ertrag – ganz gleich wie stark oder schwach sich die Kapitalmärkte entwickeln – zu erwirtschaften. Zusätzlich wird das Fondskonzept um das Ziel ergänzt, eine angestrebte Fondspreisgrenze (Wertuntergrenze) nicht zu unterschreiten. Diese Fonds sind keine Garantiefonds und können das Einhalten der Wertuntergrenze nicht garantieren.

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