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Der Duft der Weihnacht

Die Vorweihnachtszeit ist immer irgendwie besonders. Auf der einen Seite regieren Hektik und Stress ("Was soll ich wem schenken?", "Wie viel soll ich ausgeben?", "Wie komme ich schnellstmöglich noch an ein passendes Geschenk?"). Andererseits gibt es diese Augenblicke, in denen man zur Ruhe kommen kann, in sich geht, den Zauber der Weihnacht genießt ...

Nicht zuletzt hat die Weihnachtszeit ihren besonderen Reiz, weil wir verstärkt unsere Nase einsetzen - denn gerade jetzt sind wir sind von zahlreichen Gerüchen und Düften umgeben. Das fängt beim Glühwein an, geht über die gebrannten Mandeln auf dem Weihnachtsmarkt bis hin zum selbst gemachten Spritzgebäck.
Geht es Ihnen auch so, dass Sie der Duft der Weihnacht glücklich macht? Das liegt daran, dass uns dieses Glücksgefühl "anerzogen" wurde: Düfte lösen eine Erinnerungekette in uns aus. Schöne Kindheitserfahrungen wie das Glitzern der Weihnachtsdekoration, brennende Kerzen, das familiäre Beisammensein, selbstgebackene Leckereien, die Geschenke unterm Christbaum ... sind in unserem Gehirn mit einem positiven Gefühl besetzt. Und das wird abgerufen, sobald uns die entsprechenden Düfte in die Nase steigen.

Insgesamt sitzen 350 verschiedene Riechrezeptoren in unserer Nase. Die sorgen dafür, dass jeder Duft als Muster in unserem Gedächtnis und im Emotionszentrum abgespeichert wird. Dabei ist die Bewertung eines Duftes durch persönliche Erfahrungen - und auch durch die familiäre und kulturelle Erziehung - geprägt. Jeder Mensch hat deshalb andere Wahrnehmungen beim Riechen. Doch so ziemlich jeder verbindet Weihnachtsdüfte mit etwas Positivem, mit Wärme und Vorfreude.

So riecht Weihnachten

Die Advents- und Weihnachtszeit hat seinen ganz eigenen Duft. Was genau riechen wir da eigentlich?

Anis

Anis kennen Sie sicherlich: Von ihm stammt der "Lakritzgeschmack", z. B. in Raki, Ouzo oder Pernod. Doch Anis ist auch ein typisches Weihnachtsgewürz: Honig- und Lebkuchen, Plätzchen, Glühwein und Punsch schmecken ohne Anis nur halb so gut. Schon die alten Ägypter erkannten die Heilkraft dieser Pflanze - und das bereits vor 3.600 Jahren. Tatsächlich kann das in Anis enthaltene ätherische Öl Krampfzustände lindern. Kein Wunder also, dass Anistee auch gern bei Magen-/Darmbeschwerden getrunken wird. Die Inhalation desselben oder von in Wasser aufgelösten Anisöl kann auch hilfreich bei trockenem Husten sein.

Kardamom

Kardamom gehört in jeden Lebkuchen. Die aufwändige Ernte per Hand ist der Grund dafür, dass Kardamom zu den teuersten Gewürzen der Welt gehört. Die ätherischen Öle in Kardamom erinnern ein wenig an Eukalyptus. Sie sorgen für einen zauberhaften Geschmack und besitzen eine heilsame Wirkung - das wussten schon die Römer, die mit Kardamom die Nachwirkungen größerer Festgelage linderten. Denn Kardamom wirkt wohltuend auf einen gestressten Magen, kurbelt die Verdauung an und hilft bei Blähungen und Erkältungsbeschwerden.

Koriander

Koriander, die "chinesische Petersilie", ist frisch als Kraut oder als getrockneter Koriandersamen essbar. Koriander gehört zu den ältesten der bekannten Gewürze und wurde bereits im Alten Testament erwähnt. Doch auch heute noch ist Koriander ein Klassiker in der Küche und findet sich in Ragouts, Kompott, Brot, Marinaden und natürlich im Weihnachtsgebäck. Forscher fanden außerdem heraus, dass in Koriander eine Substanz steckt, die auf natürliche Weise antibiotisch wirkt: Dodecenal tötet sogar Salmonellen ab! Dank seiner zahlreichen ätherischen Öle kann Koriander außerdem Krämpfe lösen, die Verdauung fördern und Entzündungen hemmen.

Muskat

Ohne Muskat gäbe es wohl keinen Nürnberger Lebkuchen, denn Muskat verleiht besonders Leb- und Pfefferkuchen und weihnachtlichen Getränken wie Glühwein, Grog oder Punsch das unverwechselbare Aroma. Eine Prise frisch geriebener Muskat schmeckt nicht nur gut, sondern regt auch die Verdauung an. Außerdem hebt das in Muskat enthaltene ätherische Öl die Stimmung. Aber Vorsicht! Wie auch bei allen anderen Gewürzen gilt: Nur in Maßen genießen! Denn Muskat ist nicht ganz ungefährlich. Der Verzehr mehrerer Muskatnüsse kann Vergiftungserscheinungen hervorrufen. Achten Sie deshalb besonders darauf, Muskatnüsse für Kinder unzugänglich aufzubewahren.

Nelken

Nelken erhalten ihren charakteristischen Geschmack vom ätherischen Öl Eugenol. Und das wirkt sogar antibakteriell. Nelken im Essen fördern den Appetit und die Verdauung. Kleiner Tipp: Wenn Ihnen preiswert gekaufte Nelken wenig aromatisch erscheinen, legen Sie sie ins Wasser: Gute Nelken sinken im Wasser oder stellen sich senkrecht mit dem Kopf nach oben auf, minderwertige Nelken liegen flach im Wasser.

Piment

Wie viele bereits genannten Gewürze ist auch Piment fester Bestandteil von Lebkuchen. Er sieht ein wenig aus wie Pfeffer, schmeckt ein wenig wie Nelke und wirkt ein wenig wie Kardamom. Die vielen Aromastoffe und ätherischen Öle sind gut für die Verdauung und lindern Blähungen. Auch bei Stress und Nervosität kann Piment helfen und für Entspannung sorgen.

Safran

"Safran macht den Kuchen gehl", heißt es in einem alten Kindergedicht. Und das stimmt: Safran verleiht Speisen und Gebäck ein feines Aroma und eine intensive gelbe Farbe. Frei aus dem Arabischen übersetzt bedeutet "za-fran" auch "gelb sein" oder "gelb färbend". Besondere Bekanntheit erlangte Safran durch seinen Preis: Es ist bis heute das teuerste Gewürz der Welt. Warum? Weil es mühsamer Handarbeit bedarf, die Stempelfäden des Safrankrokus zu ernten. Diese Stempelfäden liefern nicht nur die schöne gelbe Farbe. Sie enthalten auch reichlich Inhaltsstoffe, die der Gesundheit guttun. Allen voran sind das Carotin und ätherisches Öl, die Safran zu einem häufig angewandten Naturheilmittel gemacht haben. So verwenden Homöopathen Safran z. B. bei Menstruations-, Blasen- und Nierenproblemen sowie Krampfzuständen.

Sternanis

Sternanis sieht durch seine Sternform nicht nur weihnachtlich aus, sondern ist natürlich auch Bestandteil von Lebkuchen, Grog und Co. Allerdings ist es ein Trugschluss, dass Sternanis etwas mit dem "normalen" Anis zu tun hat: Die beiden ähneln sich zwar im Geschmack, gehören aber botanisch zu völlig unterschiedlichen Familien. Sternanis macht fette, gehaltvolle und sehr scharfe Speisen bekömmlicher. Auch bei Bauchschmerzen oder Übelkeit kann Sternanis helfen. Naturheilkundler setzen das Gewürz außerdem zur Linderung von Husten, Halsschmerzen und Bronchitis ein.

Vanille

Vanille, die "Königin der Gewürze". Warm, süß, sanft, intensiv: "Vanillestangen" sind fermentierte Kapselfrüchte einer ursprünglich aus Mittelamerika stammenden Kletterorchidee. Unscheinbar, aber wirkungsvoll. Ob in Eis, Pudding oder Jogurt ... Vanille hat einen festen Platz in der Küche - und natürlich auch in der Weihnachtsbäckerei. Denn was wäre Weihnachten ohne Vanillekipferl? Zahlreiche Studien belegen, dass die Stoffe der Vanille gut für die Seele sind. Schon der Duft kann Stress, Unruhe, Ängste, depressive Verstimmungen, Schlafstörungen und Hungergefühle lindern. Wie das kommt? Vanille regt die Produktion des Glückshormons Serotonin an. Kaum zu glauben: Vanille soll den Appetit auf Süßes zügeln. Schnuppern Sie bei der nächsten Heißhungerattacke auf Schokolade einfach mal an einer Vanilleschote.

Zimt

Zimt ist nicht jedermanns Sache. Er gehört aber dennoch in jeden wärmenden Punsch hinein. Tatsächlich gibt es Studien, die Zimt eine günstige Wirkung auf den Blutzuckerspiegel bescheinigen. Doch deshalb sollten Sie nicht gleich jedes Essen mit Zimt verfeinern - denn zu viel des Guten kann durch den Aromastoff Cumarin bei empfindlichen Menschen Leberschäden verursachen. Zimtduft hellt übrigens die Stimmung auf und zaubert ein wohlig-warmes Gefühl.

Natürlich gibt es noch etliche weitere Gewürze, Aromen und Zutaten, die die Weihnachtszeit zu etwas besonderem machen. Orangen, Ingwer, Tannenduft, Weihrauch ... Und letztendlich ist es nicht nur der Duft, sondern die ganze Atmosphäre: Das weiche Licht, die Wärme des Backofens, die den Advent und Weihnachten zu einer ganz besonderen Zeit machen.

Erzeugen Sie Ihren eigenen Weihnachtsduft ganz einfach selbst!

Vergessen Sie künstliche Duftöle oder Raumdüfte - die können schädliche Inhaltsstoffe enthalten, die Allergien hervorrufen. Am besten bringen Sie sich mit 100 % Natur in Weihnachtsstimmung. Dazu benötigen Sie lediglich Orangen und Nelken. Bohren Sie die spitzen Enden der Nelken einfach in die Orangenschale - z. B. in Stern- oder Herzform, als schönes Muster, in Kreisen ... der Fantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt. Für einen aromatischen Duft benötigen Sie pro Orange mindestens 40 Nelken. Wenn Sie mehrere Orangen bestücken möchten, fragen Sie doch mal Ihre Kinder nach Unterstützung.

Weihnachten im Glas

Dazu benötigen Sie ein sauberes Einmachglas und ein paar Ihrer liebsten Duft-Zutaten. Schneiden Sie Zitronen, Orangen und Limetten in Scheiben und legen Sie sie in das Einmachglas. Fügen Sie Gewürze und Kräuter nach Herzenslust hinzu und füllen Sie anschließend das Glas mit Wasser auf. Wer's etwas intensiver mag, kann noch 1-2 Tropfen ätherisches Öl hineinträufeln. Dieses Duftgemisch hält sich bei geschlossenem Deckel ca. 2 Wochen im Kühlschrank. Für den "Dufteinsatz" erhitzen Sie das Einmachglas kurz und schon erüllen die Zutaten den Raum mit einem weihnachtlichen Duft.

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