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So schmeckt der Sommer

Saftig, fruchtig, süß ... jetzt beginnt sie wieder, die Zeit des Beerenobsts. Gerade im Sommer schmecken die heimischen Früchte besonders gut: Erdbeeren, Himbeeren, Brombeeren ... nun ja, botanisch gesehen sind sie zwar gar keine Beeren, wegen ihrer äußeren Form werden sie jedoch oft so genannt. Doch ob "echte" Beere oder nicht - eins haben sie alle gemeinsam: Die kleinen Kraftpakete sind lecker und gesund!

Brombeere

Dunkelrot, ja sogar fast schwarz, saftig, süß ... und manchmal auch ganz schön sauer - Brombeeren findet man häufig an Waldrändern. Wenn Sie dann Lust auf die leckeren Früchtchen bekommen, sollten Sie vorsichtig sein, denn an den Sträuchern ratscht man sich beim Sammeln schnell die Hände auf. Mit den heutigen Kulturbrombeeren hat man es da schon ein bisschen einfacher - deren Sträucher sind fast dornenfrei.

Das steckt drin: Die dunkelroten Pflanzenfarbstoffe haben eine antioxidative Wirkung und binden freie Radikale. Außerdem sollen sie Bakterien, Viren und Pilze sowie Entzündungen hemmen. Außerdem verbessern sie die Fließfähigkeit des Blutes.

Saison: ab Juli bis Oktober

Lagerung: Die Haut der Brombeere ist dünn und empfindlich. Wird sie beschädigt, können die Früchte schnell schimmerln. Falls Sie Brombeeren kaufen, schauen Sie unbedingt genau hin: Sortieren Sie angeschimmelte Brombeeren direkt aus und waschen Sie die restlichen Früchte in einer Schüssel mit Wasser. Wegen der leichten Schimmelgefahr sollten Sie Brombeeren unbedingt kühlen. Allerdings auch nur so lange wie nötig. Verarbeiten oder verzehren Sie sie möglichst direkt - dann schmecken sie am besten.

Erdbeere

Jeder Deutsche verdrückt durchschnittlich 3,5 Kilo Erdbeeren pro Jahr (Quelle: statista.com). Kein Wunder: Mit ihrer knallroten Farbe und dem süßen Geschmack liegt sie ganz vorn im Obst-Ranking. Genau wie die Brombeere gehört die Erdbeere nicht zu den Beeren, sondern zu den "Sammelfrüchten" (weil sie sich aus mehreren Samen zusammensetzen, den kleinen Nüsschen in der Oberfläche). Besonders aromatisch schmeckt sie, wenn sie ordentlich Sonne "getankt" hat - denn die sorgt dafür, dass die Früchte Fruchtzucker, -säuren und Aromastoffe bilden - je mehr Sonne, desto besser.

Das steckt drin: Mit 65mg pro 100g liefern Erdbeeren mehr Vitamin C als Orangen und Zitronen. Außerdem enthalten sie Vitamin K, Biotin und Pantothensäure. Wegen ihres Gehalts an Eisen und Folsäure wirkt sie sich günstig bei Blutarmut aus. Der relativ hohe Ballaststoffgehalt fördert die Verdauung.

Saison: Etwa Ende Mai bis August. Häufig bekommen Sie bereits ab Mitte März die ersten Erdbeeren im Supermarkt, doch mal ehrlich: So richtig erdbeerig schmecken die meist noch nicht. Leider ist eine tiefrote Farbe nicht immer ein Indiz für einen aromatischen Geschmack. Ob die Früchte reif sind, erkennen Sie besser an den Kelchblättern: Lassen sie sich leicht ablösen, sind die Erdbeeren vollreif.

Lagerung: Gekühlt halten sich Erdbeeren 1-2 Tage, wenn sie einzeln auf Küchenpapier auf einem Teller ausgebreitet liegen. Sortieren Sie angeschimmelte Früchte vorher aus. Da das Obst auf Druck, Nässe und Kälte mit Aroma-, Nährstoff- und Geschmacksverlust reagiert, sollten sie schnell verarbeitet werden. Übrigens: Erdbeeren reifen nicht nach, sobald sie gepflückt sind.

Heidelbeere

In manchen Gegenden kennt man sie als Blaubeere - kein Wunder: Ihre dunkelblaue Färbung ist schließlich ihr Markenzeichen. Mit ihnen können Sie sich wunderbar die Zähne blau färben - zumindest beim Verzehr der aromatischen "Echten Heidelbeere", die in Wäldern und auf Heiden wächst. Im Garten und im Supermarkt finden Sie meist Kulturheidelbeeren. Die haben zwar ebenfalls die charakteristische blaue Schale, aber helles Fruchtfleisch.

Das steckt drin: Ein hoher Anteil an Provitamin A, das im Körper in Vitamin A umgewandelt wird, ist wichtig für den Sehprozess. Die Vitamine E und C sollen u. a. Zellschäden vorbeugen, genau wie die enthaltenen Anthocyane, die die blaue Farbe hervorrufen.

Saison: ab Juli

Lagerung: Egal, ob "echte" oder Kulturheidelbeere: Wie alle Beerenobstsorten sollten Sie die Früchte rasch verbrauchen, Die Kulturheidelbeere ist im Kühlschrank bis zu einer Woche haltbar.

Himbeere

Rosa, süß, betörend, mit jeder Menge Dornen an den Zweigen - die Ähnlichkeit zur Rose ist kein Zufall: Tatsächlich gehört die Himbeere zu den Rosengewächsen. Mit ihren vielen kleinen, eng aneinander liegenden Früchtchen gehört auch sie zu den Sammelfrüchten.

Das steckt drin: Neben Provitamin A und B-Vitaminen liefern Himbeeren auch einen großen Teil an Vitamin C. Mineralstoffe und Spurenelemente, vor allem Eisen, Kalzium, Kalium und Magnesium, finden sich ebenfalls in den süßen Früchten.

Saison: Aus Treibhäusern oder als Importware bekommen Sie Himbeeren das ganze Jahr über. Besonders gut schmecken Sie aber während der heimischen Saison von Juni bis August.

Lagerung: Himbeeren werden leicht matschig und schimmelig, deshalb ist eine "sanfte Hand" gefragt. Wenn Sie die kleinen Früchte nicht direkt verwenden können, sollten Sie sie locker ausgebreitet und kühl lagern.

Johannisbeere

Rund um den 24. Juni, dem Johannistag, werden die ersten von ihnen reif. Daher stammt auch der Name Johannisbeere. Sie wachsen traubenförmig an kurzen Stielen bzw. Rispen und können je nach Sorte fast weiß, hell- bis dunkelrot oder dunkelblau bis schwarz sein. Gerade die Letztere ist berühmt in Form des französischen Cassis - einem dunklen, fruchtigen Likör.

Jede Johannisbeersorte schmeckt anders: Die roten sind eher säuerlich, die schwarzen schmecken milder, manchmal sogar etwas bitter. Die weiße Variante hingegen ist die süßeste ihrer Art. Deshalb ist jede Sorte auch für unterschiedliche Zwecke geeignet.

Das steckt drin: Egal, ob Sie die saure rote, die süße weiße oder die herbe schwarze Johannisbeere bevorzugen: Sie alle sind gesund. Mit einem höheren Gehalt an Vitamin A und C hat die schwarze Johannisbeere allerdings die Nase vorn. Der hohe Gehalt an Ballaststoffen hilft bei Verdauungsstörungen, sättigt schneller und soll den Insulinspiegel neutralisieren.

Saison: Weiße und rote Johannisbeeren erntet man ab Mitte bis Ende Juni, die schwarzen etwa einen Monat später.

Lagerung: Das Fruchtfleisch der Johannisbeere wird zwar durch eine relativ dicke Haut geschützt, trotzdem sollten sie nicht länger als 2-3 Tage im Kühlschrank aufbewahrt werden.

Stachelbeere

Die Stachelbeere kann je nach Sorte rot, gelb, weiß oder grün sein. Durch ihren leicht säuerlichen Geschmack ist sie nicht Jedermanns Sache. Doch mit ihnen lassen sich wunderbar Kuchen, Torten und Desserts verfeinern - sie sorgen für einen besonderen Frischekick.

Das steckt drin: Vitamin C, Vitamine der B-Gruppe - die sind wichtig für den Stoffwechsel - sowie die Mineralien Kalium, Kalzium und Magnesium.

Saison: Die Haupterntezeit in Deutschland ist von Juni bis August

Lagerung: Sehr reife, weiche Früchte sind nur kurz haltbar. Früchte mit einer "härteren" Schale können einige Tage im Kühlschrank aufbewahrt werden. Dazu sollten Sie die Beeren nebeneinander, z. B. auf einen Teller, und nicht übereinander legen.

Vorsicht!

Gehen Sie selbst auf "Beeren-Fang", sollten Sie ein paar Dinge im Hinterkopf behalten

  • Meiden Sie Sträucher, die nah an Industrieanlagen oder stark befahrenen Straßen liegen. Auch bei Sträuchern, die an landwirtschaftlichen Flächen liegen, sollten Sie aufpassen: Die Früchte können mit Pestiziden belastet sein.
  • Sammeln und verzehren Sie nur Beeren, die Sie kennen! Im Wald besteht gelegentlich Verwechslungsgefahr mit giftigen Beeren. Meiden Sie Sträucher wie Tollkirsche, Seidelbast, Pfaffenhütchen, Eibe, Wolfsbeere und Stechpalme.
  • Achtung Zecken! Gerade im Sommer sind sie aktiv und setzen sich unbemerkt auf der menschlichen Haut fest. Tragen Sie deshalb - auch wenn's warm ist - lange Kleidung (vor allem lange Hosen) und feste Schuhe.
  • Die Gefahr, sich mit dem Fuchsbandwurm zu infizieren, ist für den Menschen sehr gering. Wenn Sie trotzdem auf Nummer Sicher gehen möchten, sammeln Sie Beeren erst ab einer Wuchshöhe von 70 cm, waschen Sie sie gründlich und kochen Sie die Beeren ab. Das bloße Einfrieren tötet die Eier des Fuchsbandwurms nicht ab.

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