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Das Gelbe vom Ei

Ostern ohne Ei? Kaum vorstellbar! Egal, ob gekocht, bemalt oder ausgepustet - das Ei gehört nun mal zum Fest. Und das oft in größeren Mengen, als "normal". Infos und Tipps rund ums Ei können Sie hier nachlesen.

Das Cholesterin, das Cholesterin!

Ja, Eier enthalten Cholesterin - das lässt sich nicht leugnen. Das hartnäckige Gerücht, zu viele Eier würden den Cholesterinspiegel in die Höhe treiben, ist allerdings mittlerweile widerlegt. Forscher konnten beweisen, dass das Cholesterin aus Lebensmitteln kaum Auswirkungen auf den Cholesterinspiegel hat. Nur Menschen, die empflindlich auf Cholesterin reagieren, z. B. bei Diabetes, Herz- oder Gefäßerkrankungen, sollten Eier in Maßen zu sich nehmen.

Ganz schön frisch!

Ob ein Ei "noch gut" ist, erkennen Sie am Besten am Legedatum. Ein frisches Ei hält sich nach dem Legedatum höchstens 28 Tage. Fehlt dieser Vermerk auf der Verpackung, können Sie den "Frischetest" machen: Füllen Sie ein Glas mit Wasser und legen Sie das Ei hinein. Bleibt es am Boden liegen, ist es frisch. Schwebt es im Wasser, sollten Sie das Ei schnell verbrauchen, da es älter als 14 Tage ist. Übrigens: Eier, die älter als 10 Tage sind, sollten Sie nicht mehr für rohe Speisen (wie z. B. Tiramisu) verwenden!
Schwimmt das Ei und ragt aus dem Wasser, essen Sie es besser nicht mehr.

Wenn Sie sich am Frühstückstisch mal wieder darüber ärgern, dass sich die Schale so schlecht abpellen lässt: Auch das ist ein Zeichen von Frische. Der pH-Wert eines frischen Eis ist noch so niedrig, dass die Schale am Ei kleben bleibt.

Hartgekochte Eier mit unversehrter Schale halten sich bis zu zwei Wochen im Kühlschrank. Die gefärbten Eier aus dem Supermarkt können sogar bis zu drei Monate aufbewahrt und verzehrt werden. In der Farbe stecken Harze, die die Schale versiegeln und verhindern das Eindringen von Keimen.

Wie ist das mit den Salmonellen?

Salmonellen sind Bakterien, die bei Menschen und auch einigen Tieren Krankheiten hervorrufen können. Sie kommen auch auf Eiern und Geflügelfleisch vor. Da bei älteren Eiern die Schale poröser wird, steigt die Gefahr, dass Salmonellen eindringen können. Bei gekochten Eiern ist das Risiko gering, da die Keime beim Kochen abgetötet werden. Vorsicht ist allerdings geboten, wenn Sie zu Ostern rohe Eier auspusten: Auch auf der Schale befinden sich Keime. Deshalb sollten Sie diese Eier vorab unbedingt mit Wasser, Essig und ggf. etwas Spülmittel reinigen. Das gilt allerdings nicht für Eier, die Sie essen möchten! Sie gehören sauber, aber nicht gewaschen in den Kühlschrank. Denn die Schale ist mit einem dünnen Film, der Cuticula, überzogen, der das Ei vor Krankheitserregern schützt. Wird sie zerstört, haben Keime freien Zugang.

Kunterbunt

Bunt bemalte Ostereier sind natürlich immer besonders schön. Künstliche Eierfarben sind kennzeichnungspflichtig, aber laut Deutscher Gesellschaft für Ernährung unbedenklich. Sie können Farbstoffe enthalten, die als schwache Allergene bekannt sind und bei empflindlichen Menschen Allergien auslösen können. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, kann stattdessen "natürlich" färben: Rotkohl zaubert eine lila Färbung, Spinat und Brennnesseln färben grün, Zwiebelschalen bewirken eine braune Färbung.

Grünspan

Manch einer kennt das: Bei hart-gekochten Eiern bildet sich ein grüner Rand um das Eigelb. Der entsteht durch eine chemische Reaktion zwischen dem Eisen im Eidotter und den Schwefelverbindungen im Eiweiß - grünlich aussehendes Eisensulfid bildet sich. Das sieht zwar nicht schön aus, ist aber auch nicht gesundheitsschädlich.

Einmal weiß, einmal braun

Ganz egal, ob weiß oder braun: Es gibt keinen Unterschied - geschmacklich und "inhaltlich" sind beide Eier-Varianten gleich: sie enthalten Fett, die Vitamine A, D, E und K, B-Vitamine sowie Mineralstoffe wie Kalzium und Eisen. Die Farbe des Eis hängt lediglich von der Rasse des Huhns ab. Und hat auch nichts mit der Hühnerhaltung zu tun. Nun ja, einen Unterschied gibt es dann doch: Die Schalen der braunen Eier sind etwas dicker und härter.

Alles bio, oder was?

Bio-Hennen führen sicherlich ein besseres Leben als Legehennen. Hinsichtlich des Nährwerts unterscheiden sich die Eier aber nicht.
Aus welcher Haltungsform Eier stammen, erkennen Sie an dem Stempel, der auf der Schale abgedruckt ist. Steht neben dem Länderkürzel die Ziffer 0, bedeutet das "ökologische Erzeugung", die 1 steht für Freilandhaltung, 2 für Bodenhaltung und 3 für Käfighaltung - die ist seit 2009 in Deutschland verboten. Der weitere Code bezeichnet das Bundesland, sowie die Betriebs- und Stallnummer.

Nachmachen erwünscht: Rührei mal anders

Legen Sie ein Ei in einen Perlon-/Nylonstrumpf und nehmen Sie beide Enden in die Hand. Schleudern Sie das Ei wie eine sich überschlagende Hängematte ein paar Mal herum, damit sich der Strumpf eindreht. Dann ziehen Sie die beiden Enden ruckartig auseinander - so dreht sich das Ei sehr schnell und Eiweiß und Eigelb werden miteinander verquirlt. Wiederholen Sie diesen Vorgang einige Male. Dann kochen Sie das Ei wie gewohnt. Lassen Sie sich überraschen, was dabei herauskommt ...

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