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Auf Herz und Nieren

Ob Brust- oder Prostatakrebs, Herz-Kreislauf- oder Nierenerkrankungen – viele Krankheiten ließen sich frühzeitig erkannt gut behandeln. Vorsorgeuntersuchungen sind daher extrem sinnvoll und oft auch kostenlos. Dennoch meiden viele immer noch den Gesundheitscheck. Das verwundert, zumal das eigene Auto alle zwei Jahre vom TÜV auf Herz und Nieren geprüft wird.

Warum betreiben wir eigentlich Vorsorge? Weil es uns dauerhaft gut gehen soll. Weil wir uns ein sorgenfreies Leben wünschen. Weil wir nichts dem Zufall überlassen wollen.

Vorausschauend handeln

In finanziellen Belangen ist dieses Denken schon lange in unserem Bewusstsein. Bei gesundheitlichen Themen ist die Akzeptanz jedoch deutlich geringer. Dabei klingt es doch plausibel, dass eine früh erkannte Krankheit besser zu behandeln ist:

Der Tumor, bevor er metastasiert. Immerhin erkranken 51 Prozent der Männer und 42 Prozent der Frauen im Laufe ihres Lebens an Krebs.

Die Gefäßverengung, bevor ein Infarkt auftritt. Über 50.000 Deutsche starben im vergangenen Jahr daran.

Die Stoffwechselstörung, bevor sie unwiderrufliche Schäden im Organismus verursacht hat.

Neben der individuellen Schädigung, die eine Erkrankung beim Betroffenen anrichtet, kommen weitere Belastungen hinzu, schon allein auf der materiellen Ebene. Deutlich wird das am Beispiel eines Typ-II-Diabetikers: Bei guter und frühzeitiger Einstellung beläuft sich seine Behandlung im Jahr auf 2.000 EUR, beim Auftreten von Komplikationen aber schnell auf ein Vielfaches davon. So kostet ein Dialysepatient mit diabetesbedingtem Nierenversagen durchaus 6.000 EUR im Jahr und mehr.

Rechenbeispiele dieser Art lassen sich natürlich auch leicht für Krebserkrankungen anstellen: Während der früh erkannte Tumor noch erfolgreich operiert werden kann, entstehen beim Auftreten von Metastasen weitere Kosten für Chemotherapie und Bestrahlung. Diese können sich bisweilen zu mittleren sechsstelligen Summen aufaddieren.

Recht auf kostenfreie Vorsorge

Auch der Gesetzgeber hat das verstanden und wichtige Vorsorgeuntersuchungen eingeführt, die von jedem gesetzlich versicherten Menschen in Anspruch genommen werden können:

  • ab 20 Jahren: Einmal pro Jahr eine Genitaluntersuchung zur Früherkennung von Krebserkrankungen bei Frauen
  • bis 25 Jahre: Jährlicher Test auf eine Infektion mit Chlamydien für Frauen
  • ab 30 Jahren: Zur Krebsvorsorge für Frauen kommt eine jährliche Brust- und Hautuntersuchung hinzu. Patientinnen sollten darauf achten, dass sie zur regelmäßigen Vorsorge in die Selbstuntersuchung der Brust eingewiesen werden.
  • ab 35 Jahren: Alle zwei Jahre allgemeiner Gesundheits-Check für Männer und Frauen zur Früherkennung u. a. von Nieren-, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Diabetes
  • ab 35 Jahren: Alle zwei Jahre Hautkrebs-Screening (Früherkennung) – hierbei findet eine visuelle Ganzkörperuntersuchung der Haut statt
  • ab 45 Jahren: Jährliche Vorsorgeuntersuchung der Genitalien, der Prostata und der Haut für Männer
  • ab 50 Jahren: Dickdarm- und Enddarmuntersuchung für Männer und Frauen, maximal zwei Vorsorge-Darmspiegelungen

Zusätzliche Angebote sorgfältig prüfen

Wer den Gesundheitsmarkt beobachtet, weiß allerdings auch, dass es heute bereits viele Vorsorgeangebote gibt, die weit über das gesetzlich festgelegte Maß hinausgehen. Diesen Untersuchungen ist in der Regel gemein, dass ihr Nutzen nicht eindeutig belegt ist. Sie können so zu einer Verunsicherung des Betroffenen führen. Mitunter stehen auch die Kosten in keinem Verhältnis zur Aussage. So sinnvoll viele Vorsorgeangebote auch sind, ist es dennoch unerlässlich, sich über Nutzen und Aussagekraft einzelner Maßnahmen vorab zu informieren.

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