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Am 04. Februar ist internationaler Weltkrebstag

Seit mittlerweile 10 Jahren wird am 04. Februar mit dem internationalen Weltkrebstag eine der häufigsten Todesursachen in das Bewusstsein der Bevölkerung gerückt. Etwa 500.000 Menschen in Deutschland erhalten jährlich die Diagnose Krebs, rund 224.000 Menschen sterben daran. Am Weltkrebstag dreht sich alles um die Vorbeugung und Behandlung von Krebserkrankungen.

Krebs - was ist das eigentlich?

Krebs sind im weitesten Sinne entartete Zellen. Sie entstehen, wenn sich Abschnitte der Erbsubstanz verändern und diese Veränderungen nicht mehr repariert werden können. Die Erbinformation des Betroffenen wird dadurch verfälscht. Das "Gen-Reparatursystem" des Menschen funktioniert mit zunehmendem Alter allerdings nicht mehr so zuverlässig. Das sieht man auch an den Neuerkrankungszahlen: Das durchschnittliche Erkrankungsalter liegt bei Männern und Frauen bei 69 Jahren.

Krebszellen regen sich selbst zur Teilung an, ignorieren dabei wachstumshemmende Signale aus der Zell-Umgebung und wachsen deshalb immer weiter. Blutgefäße zapfen sie für ihr eigenes Fortleben an. Besonders gefährlich ist allerdings, dass Krebszellen auch in benachbartes Gewebe eindringen und sich so im Körper verbreiten können – Tochtergeschwulste bilden sich. Diese Metastasen machen einen bösartigen Tumor zur lebensbedrohlichen Gefahr.

In manchen Fällen sind genetische Veränderungen erblich bedingt (familiärer Krebs). Häufiger sind allerdings äußere Faktoren wie UV-Strahlung, Tabakrauch, Chemikalien, chronische Infektionen, ein erhöhter Alkoholgenuss und eine ungesunde Lebensweise. Experten schätzen, dass etwa die Hälfte der Neuerkrankungen vermieden werden könnte, wenn wir gesünder leben würden. Eine gesunde Lebensweise ist die beste Möglichkeit, einer Krebserkrankung vorzubeugen.

8 Tipps für ein gesünderes Leben - mit denen Sie möglicherweise auch Krebs vorbeugen können

Ein Patentrezept für ein Leben ohne Krebs gibt es nicht - schließlich ist jeder Mensch unterschiedlich und anderen (äußeren) Faktoren und Einflüssen ausgesetzt. Doch es gibt ein paar Dinge, die Sie selbst tun können. Allein durch eine Änderung der derzeit gängigen Ernährungsgewohnheiten könnte die Krebshäufigkeit gesenkt werden.

1. Dass Rauchen der Gesundheit schadet, ist nichts Neues. Jedes Jahr sterben in Deutschland rund 121.000 Menschen an den Folgen des Rauchens - mit 40,5 % entfällt der größte Anteil davon auf Krebserkrankungen. Insgesamt ist Tabakkonsum für etwa ein Drittel aller Krebs-Neuerkrankungen verantwortlich. Aufhören lohnt sich: Denn das Risiko für Lungenkrebs geht nach 5 rauchfreien Jahren bereits um die Hälfte zurück. Trotzdem ist es immer noch höher, als bei lebenslangen Nicht-Rauchern.

2. Obst und Gemüse sollte täglich auf Ihrem Speiseplan stehen - beides sorgt für eine ausreichende Portion Ballaststoffe. Weißbrot und Brötchen, Reis und Nudeln sollten Sie durch die Vollkornvarianten ersetzen. Zwei bis drei kleine Portionen Fleisch pro Woche versorgen Ihren Körper mit nötigen Nährstoffen. Sparsam sollten Sie allerdings mit Wurst und Gepökeltem umgehen.

3. Fett ist nicht gleich Fett: Verzichten Sie auf tierische Fette und ersetzen Sie dieses, wenn möglich, durch pflanzliches. Achten Sie auch auf Fette, die in Schokolade, Eis, Kuchen, Fertiggerichten und Knabberein stecken. Auch Fast Food enthält viel Fett und wenige Nährstoffe - versuchen Sie dies möglichst zu vermeiden.

4. Verlieren Sie Gewicht. Studien haben belegt, dass das Risiko einer Krebserkrankung steigt, je übergewichtiger man ist. Menschen mit einem erhöhten Body-Mass-Index (BMI) haben demnach eine deutlich höhere Wahrscheinlichkeit, an Gebärmutter-, Gallenblasen- oder Nierenkrebs zu erkranken. Bei zehn Krebsarten ist ein besonders starker Zusammenhang mit Übergewicht festgestellt worden. Deshalb: Wenn Sie übergewichtig sind, versuchen Sie abzunehmen oder achten Sie zumindest darauf, nicht weiter zuzunehmen.

5. Bewegung tut gut! Am besten regelmäßig - denn das stärkt das Abwehrsystem, beugt Übergewicht vor und hilft, Krankheiten zu verhindern. Körperlich aktive Menschen erkranken nachweislich seltener an Tumoren des Dickdarms, der Brust und der Gebärmutterschleimhaut. Auch kleine Veränderungen helfen bereits: Fahren Sie mit dem Fahrrad oder gehen Sie zu Fuß zur Arbeit, nehmen Sie öfter mal die Treppe. Die Weltgesundheitsorganisation WHO empfiehlt, möglichst täglich mind. 30 Minuten moderat aktiv zu sein, also Tätigkeiten auszuüben, bei denen man etwas schwerer atmet oder ins Schwitzen gerät. Verausgaben müssen Sie sich aber nicht!

6. Alkohol in Maßen! Wenn möglich, verzichten Sie auf Alkohol. "Strecken" Sie Alkoholika mit Wasser oder greifen Sie zur alkoholfreien Variante. Denken Sie dran, ausreichend Wasser zu trinken.

7. Achtung Strahlung! Keine Frage: Wir brauchen die Sonne! Sie ist unser Antrieb, sorgt für Vitalität und seelische Ausgeglichenheit und regt die Bildung von Vitamin D an. Doch gehen Sie vorsichtig mit ihrer Strahlung um. Halten Sie sich nur so lange in der Sonne auf, dass sich Ihre Haut nicht rötet (wie lange das dauert, hängt von Ihrem Hauttyp ab) - Kinder sollten bis Ende des ersten Lebensjahres überhaupt nicht der direkten Sonne ausgesetzt werden. Vermeiden Sie die Mittagssonne, schützen Sie sich mit (wasserfester) Sonnencreme oder noch besser mit sonnendichter Kleidung und einer Kopfbedeckung. Übrigens: Das Solarium ist keine gesündere Alternative! Das Risiko, am besonders aggressiven schwarzen Hautkrebs (malignen Melanom) zu erkranken, verdoppelt sich, wenn Solarien bis zu einem Alter von 35 Jahren regelmäßig genutzt werden.

8. Untersuchtungen zur Krebsfrüherkennung haben das Ziel, Tumore möglichst frühzeitig zu erkennen. Denn die Heilungschancen sind erfolgreicher, je eher der Krebs entdeckt wird. Einige Krebsfrüherkennungsuntersuchungen werden allerdings kritisch betrachtet - besprechen Sie am besten vorab mit Ihrem Arzt, welche Untersuchungen für Sie sinnvoll sein könnten.

Natürlich können auch gesunde Menschen an Krebs erkranken. Doch je früher ein Tumor erkannt wird, desto größer sind die Heilungschancen. Daher ist Krebsfrüherkennung ein zentrales Anliegen der Deutschen Krebshilfe und der Deutschen Krebsgesellschaft.

Quellen: Homepage der Deutschen Krebshilfe, www.krebshilfe.de, und Komepage der Deutschen Krebsgesellschaft, www.krebsgesellschaft.de

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