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Augenvorsorge - Gute Sicht für alle

Man sagt, es sei das Fenster zur Seele: Mit nur 28 Gramm Gewicht und einer Durchschnittsgröße von 24 Millimetern ist unser Auge zwar ein sehr kleines Organ, aber trotzdem ein hochkomplexes Wunderwerk der Natur. Bis zu 35.000 Eindrücke verarbeiten unsere Augen pro Stunde - und das Tag und Nacht. Denn das Auge schläft nie. Obwohl der Sehsinn unsere Lebensqualität maßgeblich beeinflusst, spielt die Augenvorsorge bei den meisten Menschen eine untergeordnete Rolle. Dabei ist Früherkennung gerade in der Augenheilkunde von immenser Bedeutung.

Wenn die Augen krank werden, merken wir das meistens gar nicht. Erst wenn es schon fast zu spät ist, treten Symptome auf. So leidet ein Großteil der 65- bis 75-Jährigen unter Grauem Star, ohne diese Trübung der Augenlinse zu bemerken. Doch gerade in der Augenheilkunde wurden in den vergangenen Jahren enorme medizinische Fortschritte gemacht, sodass hochmoderne Diagnostik heute dazu beiträgt, die meisten Augenkrankheiten in einem sehr frühen Stadium zu entdecken. Die Behandlungsaussichten und Heilungschancen werden dadurch deutlich verbessert; der Verlauf von vielen Erkrankungen kann verzögert oder sogar gänzlich aufgehalten werden. Beispielsweise sind Operationen des Grauen Stars mit jährlich mehr als 700.000 Fällen mittlerweile sogar der häufigste chirurgische Eingriff in Deutschland.

Augenerkrankungen – Wenn das Sehen vergeht

Gerade bei unseren Augen macht sich das Alter bemerkbar. Die meisten Augenkrankheiten, die für Erblindung verantwortlich sind, gelten als altersbedingt. Dazu gehören nicht nur Grauer Star (Katarakt), sondern auch die altersbedingte Makuladegeneration (AMD) und das Glaukom (Grüner Star). Früher galten sie als schwer heilbar, moderne Diagnose- und Therapiemöglichkeiten haben dies stark verändert. Durch bildgebende Verfahren wie der optischen Kohärenztomographie (OCT) oder der Retinatomographie (HRT) haben Augenärzte visuell Zugang zu wichtigen Teilen des Auges wie der Netzhaut oder des Sehnervs.

Im Rahmen regelmäßiger Vorsorgeuntersuchungen können diese Verfahren Erkrankungen wie Glaukom oder AMD erkennen, lange bevor sich die ersten Symptome bemerkbar machen. Auch die diabetische Retinopathie, eine Netzhauterkrankung, die bei Betroffenen der Diabetes mellitus auftreten kann, lässt sich heutzutage besser und eindeutiger feststellen.

Vorsorge - Anti-Aging für die Augen

Nicht nur Diabetiker sollten sich regelmäßig bei ihrem Augenarzt sehen lassen. Ab dem 40. Lebensjahr ist für alle Patienten eine Vorsorgeuntersuchung zur Früherkennung des Glaukoms (Grüner Star) zu empfehlen. Diese Erkrankung hat einen Verlust von Nervenfasern zur Folge, was sich durch Veränderungen am Sehnerv feststellen lässt. Der Augenarzt kann dies durch die Überprüfung des Augeninnendrucks, aber vor allem durch eine Begutachtung des Sehnervs feststellen.

Die altersbedingte Makuladegeneration (AMD) tritt erst nach dem 50. Lebensjahr auf. Im Krankheitsverlauf degeneriert die Netzhaut und die Sehfähigkeit wird nach und nach beeinträchtigt. Betroffene bemerken die Erkrankung häufig erst sehr spät, sodass die AMD in den Industrienationen weltweit die häufigste Ursache für Erblindung ist. Der Bundesverband der Augenärzte rät daher zu einer jährlichen Vorsorgeuntersuchung ab dem 60. Lebensjahr.

Kurzsichtige Menschen mit mehr als 3 Dioptrien sollten unabhängig vom Alter jährlich ihre Netzhaut untersuchen lassen, um einer Netzhautablösung vorzubeugen.

Unabhängig von Vorsorgeuntersuchen können Sie durch Ihre Lebensgewohnheiten die Gesundheit Ihrer Augen unterstützen. Dass Möhren beispielsweise die Sicht im Dunkeln verbessern, ist kein Ammenmärchen. Eine vitaminreiche Ernährung ist generell gut für das Sehvermögen und schützt das Auge vor altersbedingten Erkrankungen. Zuviel Sonne hingegen kann das empfindliche Gel in der Augenlinse schädigen. An sonnigen Tagen sollte man daher die Augen mit einer dunklen Sonnenbrille schützen. Außerdem können viele Augenerkrankungen auf das Rauchen zurückgeführt werden, weil dadurch die Durchblutung der feinen Gefäße vermindert wird. Tauschen Sie den Glimmstängel daher lieber gegen eine Karotte – Ihren Augen zuliebe.

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