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Impfkalender: Ein Piek für Sie – Schutz für alle

Große Forscher haben es möglich gemacht: Mit nur einem Piek können wir uns heutzutage vor schlimmen Krankheiten schützen. Lebensbedrohliche Epidemien wie die Pocken beispielsweise konnten dank Schutzimpfungen sogar weltweit ausgerottet werden. Viele Infektionskrankheiten werden jedoch niemals vollständig verschwinden. Darum ist es umso wichtiger, dass möglichst viele Menschen den Impfkalender einhalten.

Zwar sind Impfungen immer eine individuelle Entscheidung, es geht aber um den Schutz der Gemeinschaft. Beispielsweise galten die Masern in Australien als ausgerottet, durch Reisende wurden neue Infektionen ausgelöst. Auch in der Schweiz gibt es immer wieder folgenschwere Ausbrüche. Wäre die deutsche Bevölkerung nicht gut gegen Masern geimpft, würde die Krankheit durch den regen Grenzverkehr ins Nachbarland auch hierzulande sehr viel häufiger auftreten.

Zweimal im Jahr treffen sich daher die Mitglieder der ständigen Impfkommission (STIKO) der Bundesrepublik Deutschland. Sie beurteilen die weltweite Situation im Hinblick auf Infektionskrankheiten und entwickeln Richtlinien zu wichtigen Schutzimpfungen. Das Ergebnis ist der Impfkalender des Robert-Koch-Instituts, dem die STIKO zugeordnet ist.

Impfungen – wichtig in jedem Alter

Die Deutschen haben eine hohe Impfbereitschaft: So sind über 90 Prozent der Kinder geimpft. Allerdings wird zu häufig die zweite Impfung ausgelassen. Krankheiten wie Mumps, Röteln und Masern benötigen aber eine zweite, um einen sicheren Impfschutz zu erreichen. Von besonders hoher Bedeutung ist, dass im Kindesalter durch regelmäßige Impfungen eine Grundimmunisierung erzielt wird. Babys sollten daher schon ab dem zweiten Monat den ersten Piek erhalten: Dazu gehören Tetanus, Diphterie, Keuchhusten (Pertussis), Kinderlähmung (Polio), Hepatitis B, Infektionen mit dem Bakterium Haemophilus influenzae Typ b, und Pneumokokken.

Ab einem Jahr sind Schutzimpfungen gegen Masern, Mumps, Röteln, Meningokokken C und Windpocken (Varizellen) empfohlen. Da Kleinkinder besonders anfällig sind, sollte die Grundimmunisierung möglichst bis zum 14. bzw. 23 Monaten abgeschlossen sein. Im Kindes- und Erwachsenenalter sind Impfungen dann nur noch sporadisch nötig. Das sind die sogenannten Auffrischimpfungen. Impfschutz gegen Tetanus, Diphterie, Keuchhusten, Hepatitis B und Polio ist in fast jedem Alter ratsam.

Außerdem hat die Weltgesundheitsorganisation (WHO) das Ziel ausgerufen, Masern und Röteln bis 2015 weltweit auszurotten. Bis dahin ist es daher wichtig, dass auch Erwachsene dank eines vollständigen Impfschutzes nicht mehr erkranken. Würden die Masern verschwinden, wäre eine Impfungen dagegen zukünftig nicht mehr erforderlich.

Sinnvolle Ergänzungsimpfungen

Zusätzlich gibt es noch einige weitere Impfungen, die für Sie sinnvoll sein können. Jungen Mädchen wird mittlerweile eine Impfung gegen HPV-Viren empfohlen, die zu Gebärmutterhalskrebs führen können. Senioren sollten Grippeimpfungen wahrnehmen. Für schwangere Frauen gibt es gesonderte Empfehlungen, ebenso wenn Sie eine Reise in bestimmte Regionen planen. Auch abhängig vom Wohnort sind weitere Impfungen ratsam. Beispielsweise wird in Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Rheinland-Pfalz, Thüringen und dem Saarland gegen die Frühsommer-Meningitis geimpft, eine Entzündung der Hirnhaut, die durch das von Zecken übertragene FSME-Virus verursacht wird.

Lassen Sie sich von Ihrem Hausarzt beraten und helfen Sie mit, sich und andere gegen schwere Erkrankungen zu schützen.

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