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Vorsorge für Erwachsene - Gesund zum Arzt? Definitiv!

Eigentlich geht man nur zum Arzt, wenn es irgendwo zwickt. Vorsorgeuntersuchungen wahrzunehmen, obwohl man sich kerngesund fühlt, kostet viele Menschen Überwindung. Dabei sind die regelmäßigen Checks enorm wichtig, denn durch Früherkennung steigen die Heilungschancen um ein Vielfaches.

Mit dem Alter nimmt das Krankheitsrisiko zu. Speziell Herz-Kreislauf-Erkrankungen, die Zuckerkrankheit Diabetes mellitus, Stoffwechsel- oder Nierenerkrankungen treten häufiger auf. Viele Krankheiten sind schon in einem sehr frühen Stadium erkennbar, selbst wenn der Patient selber noch keine Symptome oder Beschwerden bemerkt. Insbesondere bei Krebserkrankungen, von denen ältere Menschen stärker betroffen sind, ist die Früherkennung enorm wichtig. Trotzdem gehen nur 50 % der Frauen und etwa 15 % der Männer zur Krebsvorsorgeuntersuchung.

Der frühe Vogel fängt den Wurm – und bleibt gesund.

Vorsorgeuntersuchungen dienen der Früherkennung und Vorbeugung. Je eher eine Diagnose gestellt wird, desto schneller kann mit der Behandlung begonnen werden. Gesundheitliche Schäden oder chronische Erkrankungen entstehen dann unter Umständen erst gar nicht. Darum sollten alle Patienten ab dem 35. Lebensjahr an dem zweijährigen Gesundheits-Check-up teilnehmen. Der Hausarzt überprüft dabei mit einfachen Untersuchungen wichtige Risikofaktoren: Eine Ganzkörperuntersuchung, eine Blut- und eine Urinprobe geben ein gutes Bild über den allgemeinen Gesundheitszustand. Auch ein Hautkrebs-Screening ist im Zweijahreswechsel ratsam.

Zwischen dem 50. und 55. Lebensjahr sollte alle zwei Jahre eine Stuhlprobe auf verborgenes Blut untersucht werden. Dadurch können Vorstufen von Darmkrebs aufgespürt werden. Zusätzlich wird ab dem 50. Lebensjahr eine Darmspiegelung empfohlen, die nach zehn Jahren wiederholt werden kann.

Vorsorge für Männer und Frauen

Für Frauen beginnen die Früherkennungsmaßnahmen sogar noch früher: Ab 20 Jahren gehört für Frauen eine jährliche Untersuchung der Genitalien zur Vorsorgeroutine. Dabei wird ein Abstrich von der Schleimhaut des Gebärmutterhalses auf Krebszellen überprüft. Bei Dreißigjährigen wird einmal im Jahr zusätzlich die Brust auf Knoten abgetastet. Frauen im Alter von 50 bis 69 Jahren können außerdem an einem Mammographie-Screening teilnehmen. Dabei werden spezielle Röntgenaufnahmen gemacht, die Details der Brustdrüse sichtbar machen und Hinweise auf eine Brustkrebserkrankung geben.

Das Pendant für Männer ist die Prostatauntersuchung, die ab dem 45. Lebensjahr vorgenommen werden sollte. Der Arzt tastet die äußeren Geschlechtsorgane ab und führt außerdem eine Tastuntersuchung der Prostata und der Lymphknoten durch.

Früherkennung – Machen Sie mit!

In puncto Vorsorge kann auch jeder selber etwas tun - die Haut im Auge behalten beispielsweise. Untersuchen Sie Ihre Haut regelmäßig auf Veränderungen und meiden Sie lange Aufenthalte in der Sonne. Frauen sollten außerdem regelmäßig Ihre Brust abtasten. Knoten sind häufig harmlos, müssen aber von einem Facharzt überprüft werden.

Darüber hinaus trägt ein gesunder Lebensstil zur Gesundheit bei. Viel Bewegung, wenig Alkohol, keine Zigaretten und eine ausgewogene Ernährung mindern das Risiko für viele Erkrankungen wie Bluthochdruck, Herzinfarkt, Schlaganfall und Krebs. Die Vorsorgeuntersuchungen ersetzt dies allerdings nicht. Besprechen Sie am besten gemeinsam mit Ihrem Arzt, wie Sie sich selber fit und gesund halten.

Hautkrebsvorsorge

Wichtige Fakten zum Hautkrebs

Es gibt verschiedene Hautkrebsarten, die unterschiedlich behandelt werden müssen. Eines gilt aber für alle Krebsarten: Je früher sie erkannt werden, desto größer sind die Heilungschancen. Der schwarze Hautkrebs, das Melanom, betrifft alle Altersstufen und ist für die meisten Todesfälle unter allen Hautkrebsarten verantwortlich. In Deutschland erkranken jährlich etwa 10.000 bis 14.000 Menschen neu an einem malignen Melanom. Frauen sind häufiger betroffen als Männer. Sehr viel häufiger ist der weiße Hautkrebs. Dieser betrifft vor allem Menschen über 40 Jahre. Das Risiko zu erkranken steigt bei heller Haut und mit der lebenslang gesammelten UV-Strahlendosis.

Was Sie tun können

Vermeiden Sie direkte UV-Strahlung im Strandurlaub oder in Solarien. Tragen Sie beim Aufenthalt in der Sonne lichtdichte Textilien, Hüte mit breiter Krempe und UV-Strahlen-sichere Sonnenbrillen. Die unbedeckten Körperstellen sollten mindestens mit Sonnencreme mit Lichtschutzfaktor 15 geschützt werden. Gerade Sonnenbrände im Kindesalter erhöhen das Risiko später an Hautkrebs zu erkranken deutlich.

Die eigene Beobachtungsgabe ist die wichtigste Hilfe zur Früherkennung eines Hautkrebses, denn: Hautkrebsvorstufen sind sichtbar und tastbar. Mit Hilfe der regelmäßigen Selbstuntersuchungen der eigenen Haut können Sie frühzeitig entdecken, wo Hautveränderungen auftreten und bestehende Leberflecken gewachsen sind. Nutzen Sie das Tageslicht, damit Ihnen nichts entgeht. Ein Spiegel kann helfen, sonst nicht so gut zu sehende Hautstellen anzuschauen. Sie können auch Ihre Partnerin oder Ihren Partner bitten sich an der Überprüfung zu beteiligen. Denken Sie bei Armen und Beinen auch daran, zwischen den Fingern und Fußzehen sowie an den Fußsohlen nachzuschauen.

Pigmentmale, auch Muttermale oder Leberflecke genannt, sind an sich harmlos, sie können von Geburt an bestehen oder sich im Lauf des Lebens entwickeln. Trotzdem kann daraus ein bösartiger Hauttumor entstehen. Um einen Leberfleck richtig einzuschätzen, hilft die ABCD-Regel. Wenn mindestens eines der folgenden Merkmale zutrifft, sollten Sie den Leberfleck Ihrem Arzt zeigen:

  • A wie Asymmetrie: ungleichmäßige, asymmetrische Form. Außerdem ist es möglich, dass sich die Form eines bereits vorhandenen Flecks verändert hat.
  • B wie Begrenzung: unscharfe, verwaschene, gezackte oder unebene und raue Ränder. Ein dunkler Hautfleck hat verwischte Konturen oder wächst ausgefranst in den gesunden Hautbereich.
  • C wie Colour - (englisch = Farbe): unterschiedliche Färbungen, hellere und dunklere Flecken in einem Mal. Achten Sie auf einen Fleck, der nicht gleichmäßig in der Farbe, sondern vermischt ist mit Rosa, Grau oder schwarzen Punkten.
  • D wie Durchmesser: der Durchmesser ist an der breitesten Stelle größer als fünf Millimeter oder das Pigmentmal hat eine Halbkugelform.
  • E wie Entwicklung: Veränderung eines Pigmentmales innerhalb der letzten 3 Monate.

Empfohlene Früherkennungsuntersuchungen

Ab einem Alter von 35 Jahren sollte die Früherkennungsuntersuchung in 2jährlichem Abstand vorgenommen werden. Die gesamte Körperoberfläche wird mit einer Art Lupe, dem Dermatoskop, untersucht. Das dauert etwa 20 Minuten. Sieht ein Mal auffällig oder verdächtig aus, wird der Hautarzt davon ein Foto machen und Sie für eine Kontrolluntersuchung wieder einbestellen. Im Zweifelsfall müssen Körpermale zu einer genauen Untersuchung entfernt und unter dem Mikroskop beurteilt werden.

Auffälligkeiten, die einen verunsichern, sollte man unbedingt dem Hautarzt zeigen. Hier gilt: Lieber einmal zu viel zum Arzt gehen, als zu spät.

Brustkrebsvorsorge

Wichtige Fakten zum Brustkrebs

Beim Brustkrebs, dem Mammakarzinom, handelt es sich um die häufigste Krebserkrankung der Frau in den westlichen Ländern. Jede achte bis zehnte Frau erkrankt. Die Zahl der jährlichen Neuerkrankungen in Deutschland liegt bei 57.000 mit nach wie vor steigender Tendenz. Am häufigsten betrifft Brustkrebs Frauen zwischen dem 45. und 65. Lebensjahr. In seltenen Fällen können auch Männer an Brustkrebs erkranken.

Was Sie tun können

Ab dem 30. Lebensjahr wird einmal jährlich eine ärztliche Tastuntersuchung der Brust empfohlen. Dabei sollen Frauen auch geschult werden, wie sie selbst ihre Brust abtasten können. Wenn Sie zwischen 50 und 69 Jahre alt sind, werden Sie zukünftig alle zwei Jahre persönlich angeschrieben und mit einem Terminvorschlag in ein Mammografiezentrum in Ihrer Nähe eingeladen.

Wenn die Frau, der Arzt oder die Ärztin einen Knoten oder eine andere Veränderung in der Brust spürt, kann eine Ultraschalluntersuchung bei der diagnostischen Abklärung helfen. Der Ultraschall wird jüngeren Frauen empfohlen, weil ihr dichteres Brustgewebe Röntgenstrahlen oft nicht durchlässt und dies zu Fehldiagnosen führt. Außerdem ist mit der Untersuchung keine Strahlenbelastung verbunden. Der Ultraschall ist somit eine ergänzende Untersuchungsmethode, eignet sich aber nicht zur systematischen Früherkennung von Brustkrebs.

Empfohlene Früherkennungsuntersuchungen

Die Mammografie ist eine Röntgenuntersuchung. Jede Brust wird zwischen zwei Plexiglasscheiben möglichst flach zusammengedrückt. Sie wird dann aus zwei Perspektiven durchleuchtet: einmal von oben nach unten und von der Mitte zur Seite. Je flacher die Brust gedrückt ist, umso geringer ist die benötigte Strahlendosis und umso aussagekräftiger ist die Aufnahme.

Darmkrebsvorsorge

Wichtige Fakten zum Darmkrebs

Mehr als 65.000 Neuerkrankungen und fast 27.000 Todesfälle weist die Statistik des Robert Koch-Instituts jährlich für Deutschland aus. Darmkrebs fordert viel mehr Opfer als der Straßenverkehr und ist eine der häufigsten Krebserkrankungen überhaupt. In Deutschland ist die Rate der Neuerkrankungen im europäischen Vergleich besonders hoch. Ein Grund mehr dem Darmkrebs aktiv vorzubeugen. Wird die Erkrankung frühzeitig erkannt ist eine Heilung fast immer möglich.

Zumeist entwickelt sich Darmkrebs aus Polypen, zunächst gutartigen Wucherungen der Darmschleimhaut. Der Krebs wächst langsam und macht lange Zeit keine Beschwerden. Erst wenn das Krebsgeschwür groß ist oder schon Metastasen gebildet hat, treten auch Symptome auf wie Blutbeimengungen, Verstopfung oder Durchfall.

Was Sie tun können

Eine gesunde Ernährung mit viel Obst, weniger Fleisch und reichlich Bewegung hilft bei der Vorbeugung. Dagegen erhöhen Nikotin- und Alkoholgenuss sowie Übergewicht das Risiko zu erkranken.

Empfohlene Früherkennungsuntersuchungen

Labortests zur Darmkrebsfrüherkennung können Blutbeimengungen in der Stuhlprobe zuverlässig erkennen oder ausschließen. Im Verdachtsfall sollte dann immer eine Darmspiegelung folgen. Auch wenn diese Untersuchung unangenehm ist, kann damit der Dickdarm vollständig untersucht und Polypen in der gleichen Sitzung entfernt werden.

Der Test auf Blut im Stuhl und die Darmspiegelung werden erstattet.

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