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Vorsorge für Kinder - U wie unbedingt untersuchen lassen

Der erste Schrei ist kaum getan, da findet bereits die erste Untersuchung des Neugeborenen statt. Bis zum 18. Lebensjahr sollten regelmäßige Gesundheitschecks bei Kindern und Jugendlichen erfolgen. Ein Großteil der Eltern nimmt bis zum 2. Lebensalter des Kindes dieses Vorsorgeangebot wahr. Danach leider nur noch selten. Dabei sind Entwicklungsprobleme bei Kindern auf dem Vormarsch. Rechtzeitig erkannt kann mit gezielter Förderung gegengesteuert werden.

Entwicklungsstörungen vermeiden

Übergewicht, Konzentrationsmangel, Sprachschwierigkeiten oder motorische Entwicklungsstörungen werden immer häufiger gerade bei i-Männchen festgestellt. Ärzte gehen davon aus, dass gesellschaftliche Veränderungen dazu führen, dass sich Kinder heutzutage anders entwickeln. Erst beim Schuleintritt fallen diese Defizite auf.

Viele Störungen könnten jedoch vermieden oder zumindest vermindert werden, wenn Kinder regelmäßiger an den U-Untersuchungen teilnehmen würden.

Die U-Untersuchungen werden schon seit den frühen 70er Jahren in Deutschland durchgeführt, und sind stetig ausgebaut worden. So gibt es seit 2006 auch die U7a, U10, U11 und J2. Bei dieser Erweiterung des Vorsorgeumfangs stehen Entwicklungs-, Sozialisations- und Verhaltensstörungen im Vordergrund. Aber auch Allergien und Gewichtsprobleme sollen unter die Lupe genommen werden, sowie Suchtverhalten oder Sexualitätsstörungen bei Jugendlichen im Rahmen der U11 und J2.

Vorsorge - Vom Vorschulalter bis zur Volljährigkeit

Leider haben die Kinder- und Hausärzte nur selten die Gelegenheit die gesunde Entwicklung ihrer jungen Patienten bis zur Volljährigkeit zu begleiten. Ab der U7 nimmt die Beteiligung rapide ab. Dabei sind die Untersuchungen, die für das zweite bis fünfte Lebensjahr geplant sind (U7 bis U9), von hoher Bedeutung. Erst jetzt sind gezielte Tests zum Hör- und Sehvermögen, Motorik und Sprachentwicklung möglich. Mögliche Defizite, durch die der Schuleintritt erschwert würde, werden im Rahmen der U-Untersuchungen frühzeitig erkannt. Wird ein Förderbedarf festgestellt, kann das Kind mit konkreten Angeboten unterstützt werden.

Impfungen - Ein wichtiger Teilder U-Untersuchungen

Ein weiteres Risiko, das durch ausgelassene U-Untersuchungen entsteht, ist der mangelnde Impfschutz. Kinderkrankheiten werden heutzutage teilweise verharmlost dargestellt und auf einen vollständigen Impfschutz wird verzichtet. Dabei können manche Krankheitsverläufe gerade bei Kindern zu schweren Komplikationen führen. Während des Besuches beim Kinderarzt wird im Rahmen der U-Untersuchungen daher auch der Impfstatus überprüft. Fehlen wichtige Impfungen, kann kurzfristig nachgeimpft werden.

Abgesehen von den festgelegten Untersuchungsmethoden gehört zu jeder Vorsorge natürlich die individuelle Beratung zur Gesundheit und altersgerechten Entwicklung Ihres Kindes dazu.

Checkliste - Entwickelt sich Ihr Kind richtig?
3 Monate: Kann Ihr Baby aus der Bauchlage den Kopf heben und Objekte mit den Augen verfolgen?
6 Monate: Greift das Baby mit der gesamten Hand? Zeigt es Freude und Spaß bei entsprechenden Aktivitäten?
9 Monate: Kann Ihr Kind eigenständig sitzen und fremde von bekannten Gesichtern unterscheiden?
12 Monate: Steht Ihr Kind sicher, wenn es sich an Möbeln festhalten kann? Kann es Dinge mit Daumen und Zeigefinger greifen?
15 Monate: Wenn Sie das Kind an den Händen halten, kann es schon ein paar Schritte gehen? Auf Kinderlieder und Fingerreime reagiert Ihr Kind mit Interesse und Freude?
18 Monate: Kann Ihr Kind eigenständig gehen und aus Bauklötzen kleine Türme bauen?
2 Jahre: Erkennt Ihr Kind Hindernisse und kann diesen beim Rennen ausweichen? Können Bonbons eigenständig ausgewickelt werden?
3 Jahre: Ahmt Ihr Kind Sie nach und „hilft“ bei Alltagshandlungen gerne mit? Kann es von der untersten Treppe springen und mit beiden Beinen sicher landen?
4 Jahre: Auf dem Dreirad ist ihr Kind problemlos unterwegs? Auch einen Stift kann es mit drei Fingern halten und führen?
5 Jahre: Treppen steigen macht keine Mühe mehr? Mit Schere und Papier können kleine Kunstwerke gebastelt werden?
Checkliste - Der richtige Kinderarzt

  • Macht Ihr Kinderarzt auch Hausbesuche, wenn Not am Mann ist?
  • Respektiert der Kinderarzt Ihre Meinung und versteht Ihre Sorgen?
  • Verlassen Sie die Praxis mit einem guten Gefühl?
  • Erhalten Sie in dringenden Fällen am selben Tag einen Termin?
  • Informiert die Praxis Sie proaktiv über anstehende Vorsorgeuntersuchungen?
  • Geht der Kinderarzt besonnen mit einem verängstigten oder schreienden Kind um?
  • Wendet sich der Arzt an das Kind oder nur an Sie?
  • Berücksichtigt der Kinderarzt auch die Lebensumstände des Kindes?
  • Erklärt der Kinderarzt komplexe Sachverhalte verständlich?
  • Halten sich Wartezeiten in Grenzen?

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