Live-Chat

Sie brauchen unsere Hilfe oder haben Fragen an unsere Kundenbetreuung?

Barmenia Versicherungen

Barmenia-Allee 1
42119 Wuppertal
Telefon: 0202 438-2906
E-Mail: info@barmenia.de

Mail schreiben

Rufen Sie uns an, wir beraten Sie gerne auch telefonisch.

0202 438-2906

Callback
Newsletter-Abo
Ihre Barmenia vor Ort
Newsletter-Abo

Private Krankenversicherung: Entwicklung der Beiträge

In der medizinischen Behandlung ist auch in Zukunft mit weiteren Fortschritten zu rechnen. Neue Erkenntnisse und insbesondere neue Behandlungsmethoden werden uns das Leben erleichtern. Und sie werden uns helfen, länger als heute im Alter gesünder zu sein.

Auch die Lebenserwartung wird weiter steigen. Das heißt aber auch, dass die Lebenszeiträume, in denen eine medizinische Versorgung stattfinden kann, immer länger werden.

Diese Sachverhalte werden neben ganz allgemeinen Preissteigerungen dazu führen, dass die Kosten im Gesundheitswesen auch künftig steigen werden.

Ursachen für höhere Beiträge

Mit den Krankenversicherungsbeiträgen werden die Kosten für die medizinische Versorgung finanziert. Das gilt selbstverständlich sowohl für die gesetzliche als auch für die private Krankenversicherung. Die Frage nach der Beitragsentwicklung ist immer auch unmittelbar verbunden mit der Frage: „Wie entwickeln sich die Gesundheitskosten?“.

Wie die folgende Aufzählung zeigt, sind die Gesundheitskosten von vielen Faktoren abhängig:

  • Höhere Rechnungen der Leistungserbringer, Preiserhöhungen bei Medikamenten und Heil- und Hilfsmitteln sowie steigende Vergütungen für Krankenhausbehandlungen führen allgemein zu Kostensteigerungen.
  • Medizin und Forschung machen weiter Fortschritte, die in der Regel kostenintensiv sind.
  • Die Häufigkeit der Inanspruchnahme medizinischer Leistungen steigt, und gleichzeitig nehmen die Ansprüche der Patienten an die Qualität der eigenen medizinischen Versorgung zu.
  • Die Lebenserwartung steigt kontinuierlich: Gesellschaftlich und für den Einzelnen ist dies natürlich ein Gewinn. Die steigende Lebenserwartung führt aber auch dazu, dass sich der Zeitraum verlängert, in dem mehr und vielfach teurere Gesundheitsleistungen finanziert werden müssen: Im Alter müssen höhere Leistungen länger erbracht werden.

Tatsache ist: Niemand will auf die Vorteile von Neu- und Weiterentwicklungen im medizinischtechnischen und wissenschaftlichen Bereich ernsthaft verzichten, einschließlich der daraus resultierenden längeren Lebenserwartung.Tatsache ist auch: Die damit verbundenen Kostensteigerungen betreffen das gesamte Gesundheitssystem und damit auch die Kostenträger – egal, ob es sich um die gesetzliche (GKV) oder private Krankenversicherung (PKV) handelt. Die Frage ist nur, wie sich GKV und PKV darauf eingestellt haben.

Kalkulation der Beiträge in der PKV

In der PKV ist für jeden Versicherten ein eigener risikogerechter Beitrag zu zahlen. Die Höhe des Beitrages richtet sich nach dem gewünschten Leistungsumfang sowie nach Alter, Geschlecht und Gesundheitszustand bei Vertragsabschluss (für Vertragsabschlüsse nach dem 21.12.2012 spielt das Geschlecht für die Höhe des Beitrags keine Rolle mehr). Bei der Kalkulation wird von vornherein berücksichtigt, dass das Krankheitsrisiko mit dem Alter steigt: Denn verglichen mit einem 30-Jährigen benötigt ein 70-Jähriger in der Regel ein Mehrfaches an Gesundheitsleistungen.

Deshalb wird in der PKV das Anwartschaftsdeckungsverfahren angewendet. Was heißt das? Die Beiträge werden so kalkuliert, dass bereits in jungen Jahren die Finanzierungsmittel angespart werden, die nach heutigem Kenntnisstand dazu benötigt werden, alle zu erwartenden Leistungen (lebenslang) zu decken. In den ersten Versicherungsjahren liegt der Beitrag über dem zur Deckung des gegenwärtigen Risikos erforderlichen Betrag. Aus der Differenz wird eine „Rückstellung für das mit dem Alter wachsende Krankheitswagnis“ – kurz „Alterungsrückstellung“ genannt – gebildet, die selbstverständlich verzinst wird. Wenn in späteren Versicherungsjahren die in Anspruch genommenen Gesundheitsleistungen rechnerisch den zu zahlenden Beitrag übersteigen, ist es genau umgekehrt. Die Differenz wird dann durch Entnahmen aus der zuvor aufgebauten Alterungsrückstellung finanziert.

Auf diese Weise ist sichergestellt, dass das Älterwerden für sich alleine genommen nicht zu steigenden Beiträgen führt.

Situation im Rentenalter

Wie ist die Situation gesetzlich und privat versicherter Rentner? Der Eintritt in den Ruhestand ist für jeden Einzelnen ein besonderes Ereignis. Für die meisten steht weniger Geld zur Verfügung als während des aktiven Berufslebens. Für ehemalige Arbeitnehmer – egal ob gesetzlich oder privat krankenversichert – entfällt außerdem der Arbeitgeberzuschuss zum Beitrag, der durch den Beitragszuschuss des Rentenversicherungsträgers in der Regel nicht ausgeglichen wird.

Die Vorstellung, die GKV garantiere im Alter besonders günstige Beiträge, ist weit verbreitet. Betrachten wir die Situation gesetzlich und privat versicherter Rentner doch einmal genauer:

In der PKV versicherte Rentner

  • Wegfall der Krankentagegeldabsicherung
    Mit dem Eintritt in den Ruhestand endet die bisher benötigte Krankentagegeldversicherung (Absicherung gegen Verdienstausfall bei Krankheit oder Unfall). Um diesen Anteil reduziert sich der Krankenversicherungsbeitrag automatisch.
  • Beitragszuschuss
    Auf Antrag zahlt der Rentenversicherungsträger auch für privat versicherte Rentner einen Beitragszuschuss zur Krankenversicherung. Voraussetzung ist, dass eine ge- setzliche Rente bezogen wird. Ist das der Fall, können Rentner, ggf. auch ehemalige Freiberufler und Selbstständige, einen Beitragszuschuss erhalten. Der Zuschuss wird in Höhe der Hälfte des um 0,9 %- Punkte geminderten allgemeinen Beitragssatzes gezahlt (zurzeit 7,3 %). Bemessungsgrundlage für den Zuschuss ist ausschließlich die Rente des gesetzlichen Rentenver- sicherungsträgers (= Rentenzahlbetrag). Ausgezahlt wird der Zuschuss gemeinsam mit der Rente.
  • Beamte
    Beamte und deren Angehörige erhalten Beihilfe. Für Beamte im Ruhestand (= Versorgungsempfänger) erhöht sich in der Regel der Beihilfebemessungssatz. Dadurch reduziert sich der Umfang des Versicherungsschutzes, was gleichzeitig zu einem geringeren Beitrag führt.
  • Pflegepflichtversicherung
    Der Beitrag zur privaten Pflegepflichtversicherung ändert sich durch den Eintritt in den Ruhestand nicht. Wie bei in der GKV versicherten Rentnern auch, zahlen die Rentenversicherungsträger hierfür keinen Beitragszuschuss.

Umso wichtiger für Sie, dass die Barmenia genügend Alternativen bietet, selbstverantwortlich für das Alter vorzusorgen und die Maßnahmen des Gesetzgebers zu ergänzen.

Die Lösungen:

Beitragsermäßigung im Alter

Was würden Sie sagen, wenn sich Ihr Beitrag zur privaten Krankenversicherung im Alter reduzieren würde? Unmöglich? Nein, denn mit dem Zusatzbaustein BA67+- der Beitragsermäßigung im Alter - können Sie wählen, um wieviel Euro sich Ihr monatlicher Beitrag im Alter reduzieren soll.

Tarifbedingungen BA67+ (PDF)

Finanzierungsrente

Wer zahlt die Beiträge zur privaten Krankenversicherung im Rentenalter? Sicherlich haben Sie sich diese Frage schon gestellt. Egal ob Arbeitnehmer oder Selbstständiger, wenn Sie aus dem Erwerbsleben ausscheiden, müssen Sie die Beiträge komplett selbst finanzieren. Sorgen Sie deshalb schon heute vor. Mit der Barmenia-PrivatRente

Gesetzlich vorgeschriebener 10 %-Zuschlag

Mit der Gesundheitsreform 2000 wurde der gesetzliche Zuschlag in Höhe von 10 Prozent ins Leben gerufen. Er dient zur Finanzierung bzw. Milderung von Beitragsanpassungen im Alter auf Grund von gestiegenen Kosten im Gesundheitswesen.

X