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FAQs - Häufig gestellte Fragen zur Abgeltungsteuer

Die Lebens- und Rentenversicherung ist auch in Zeiten der Abgeltungsteuer in jeglicher Ausprägung eine attraktive Anlage- und Vorsorgeform für Sie. Die Barmenia bieten Ihnen hervorragende Produkte, um Ihre Absicherung individuell und abgeltungsteuerfrei zu gestalten. Informieren Sie sich hier!

Allgemeines rund um die Abgeltungsteuer:

  • Was ist die Abgeltungsteuer?
  • Bei der Abgeltungsteuer handelt es sich um eine Erhebungsform der Kapitalertragsteuer.

    Vor 2009 haben Sie Kapitalertragsteuer abgeführt, die in Ihrer Steuererklärung auf die persönliche Steuerschuld angerechnet wurde.

    Seit 2009 erhalten Sie eine „Nettoauszahlung“, von der bereits die Kapitalertragsteuer abgezogen worden ist. Die Einkommensteuerschuld für Kapitaleinkünfte gilt seitdem mit der Abführung der Abgeltungsteuer als „abgegolten“, daher die Bezeichnung „Abgeltungsteuer“. Als Folge dieser Regelung müssen Sie Kapitaleinkünfte seit 2009 grundsätzlich nicht mehr in der Einkommensteuererklärung angeben.

  • Was bedeutet die Abgeltungsteuer für Sie?
  • Der Steuersatz der Abgeltungsteuer beträgt, unabhängig von Ihrem individuellen Steuersatz, 25 %. Durch diesen einheitlichen Steuersatz soll die Versteuerung von Kapitalerträgen vereinfacht werden. Zu den 25 % kommen der Solidaritätszuschlag in Höhe von 5,5 % sowie die Kirchensteuer von in der Regel 9 % (in Bayern und Baden-Württemberg beträgt sie 8 %) hinzu.

  • Was können Sie tun, wenn Ihr Einkommensteuersatz unter 25 % liegt?
  • Wenn Sie einen persönlichen Steuersatz von weniger als 25 % haben, können Sie Ihr "Veranlagungswahlrecht" nutzen: Sie haben die Möglichkeit, bei Ihrem Finanzamt zu beantragen, Ihre Kapitaleinkünfte mit Ihrem persönlichen Steuersatz versteuern zu lassen.

    Liegt Ihr persönlicher Steuersatz über 25 %, müssen Sie keine weiteren Steuern entrichten. Die Anrechnung auf Ihren persönlichen Steuersatz entfällt, Ihre Einkommensteuerschuld gilt als abgegolten.

  • Auf welche Einkünfte müssen Sie Abgeltungsteuer zahlen?
  • Grundsätzlich sind alle Einkünfte aus Kapitalvermögen von der Abgeltungsteuer betroffen. Dies sind zum einen laufende Erträge wie z. B.

    • Zinserträge aus Geldeinlagen,
    • Dividenden und
    • Erträge aus Investmentfonds

    und zum anderen Veräußerungsgewinne, z. B. durch Aktienverkäufe. Die bisherige Spekulationsfrist von einem Jahr gilt für Veräußerungsgewinne, wenn die Wertpapiere nach dem 01.01.2009 angeschafft wurden, nicht mehr. Sie müssen künftig für die realisierten Kursgewinne unabhängig von der Haltedauer Steuern zahlen.

    Wertpapiere, die vor 2009 angeschafft wurden, können Sie jedoch auch über 2009 hinaus nach Ablauf der einjährigen Spekulationsfrist steuerfrei veräußern.

  • Können Sie weiterhin Freibeträge und Werbungskosten geltend machen?
  • Bei Einkünften aus Kapitalvermögen werden Ihre Werbungskosten künftig nicht mehr individuell berücksichtigt. Sie können also keinen Einzelnachweis anhand von Belegen mehr führen. Stattdessen gelten sämtliche Werbungskosten mit dem neuen Sparerpauschbetrag als abgegolten. Mit dem Sparerpauschbetrag wurden der Freibetrag für steuerfreie Kapitaleinkünfte und Werbungskosten zusammengefasst.

  • Was passiert mit Ihren Freistellungsaufträgen?
  • Der Steuerabzug kann wie bisher durch die Vorlage eines Freistellungsauftrages vermieden werden. Auch nach Einführung der Abgeltungsteuer können Sie insgesamt Kapitalerträge bis zur maximalen Höhe von 801 EUR bzw. 1.602 EUR von der Besteuerung befreien. Bereits erteilte Freistellungsaufträge sind weiterhin gültig.

    Sind diese für die jeweils anfallenden Kapitalerträge ausreichend bemessen, müssen Sie nichts Weiteres veranlassen. Andernfalls empfehlen wir Ihnen, sofern dies im Hinblick auf die Höchstgrenzen möglich ist, Ihren Freistellungsbetrag zu erhöhen.

  • Wie wirkt sich die Abgeltungsteuer konkret aus?
  • Investmentfonds versus Barmenia PrivatRente Invest

    Wie sich die Abgeltungsteuer konkret auswirkt macht folgendes Beispiel deutlich:

    Ein 35-jähriger zahlt 30 Jahre lang jährlich 1.200 EUR in einen thesaurierenden Fonds ein. Die unterstellte jährliche Wertentwicklung beträgt 9 %. Der Ausgabeaufschlag beträgt 5 % und die Depotverwaltung 0,14 % jährlich, mindestens aber 20 EUR. Alternativ werden 1.200 EUR jährlich in eine Barmenia PrivatRente Invest eingezahlt.

     InvestmentfondsBarmenia PrivatRente Invest (FR06)
    Eintrittsalter3535
    Endalter6565
    Jahresbeitrag1.200 EUR1.200 EUR
    Summe der gezahlten Abgeltungsteuer (inklusive Solidaritätszuschlag) am Ende der Laufzeit 25.602,35 EUREs fällt keine Abgeltungsteuer an!
    Zur Verrentung verfügbares Kapital104.146,39 EUR147.665,68 EUR

    Während bei der Barmenia PrivatRente Invest das zu Rentenbeginn vorhandene Kapital ohne Abzüge für die Verrentung zur Verfügung steht, schlägt bei einer Fondsanlage jährlich die Abgeltungsteuer in Höhe von 25 Prozent zu.

    In diesem Beispiel stehen dem Kunden bei der Barmenia PrivatRente Invest 43.519,29 EUR mehr zur Verrentung zur Verfügung als mit einer einfachen Fondsanlage.

    Es bleibt festzuhalten

    Lebens- und Rentenversicherungen bleiben steuerlich begünstigt und damit in jeglicher Ausprägung – gerade in Zeiten der Abgeltungsteuer – eine attraktive Anlageform.

    Und die fondsgebundene Rentenversicherung profitiert sogar von ihr, weil Direktanlagen in Investmentfonds künftig deutlich mehr als bisher besteuert werden. Die PrivatRente Invest ist damit ein hervorragendes Produkt, um die Altersvorsorge mit den hohen Renditechancen der Kapitalmärkte zu verbinden.

Welche Wirkung hat die Abgeltungsteuer auf Wertpapiere?

  • Unterliegen Wertpapiere der Abgeltungsteuer?
  • Ja!

    Die neuen Regeln finden in Punkto Kursgewinnbesteuerung allerdings nur Anwendung auf Wertpapiere, die Sie nach dem 31.12.2008 neu gekauft haben. Für Papiere, die Sie schon vorher im Depot hatten, bleibt die jeweilige einjährige Spekulationsfrist bestehen. Wenn Sie also am letzten Börsentag des Jahres 2008 noch Papiere kaufen und sie dann länger als ein Jahr halten, können Sie etwaige Gewinne weiterhin steuerfrei einstreichen. Verkäufe dieser Altbestände bleiben auch ab 2009 steuerfrei.

    Etwas anders sieht es bei der Besteuerung von Dividenden aus: Für Dividenden, die Ihnen ab 2009 zufließen, greift der 25-Prozent-Abzug, sofern Sie den neuen Sparerpauschbetrag ausgeschöpft haben – auch, wenn Sie die Papiere vor 2009 angeschafft haben.

  • Wie werden Ihre Fonds künftig versteuert?
  • Grundsätzlich gilt, dass Fondsanteile, die Sie vor 2009 erworben haben, als Altfall gewertet werden. Somit können Sie die Anteile nach Einhalten der einjährigen Spekulationsfrist auch nach 2009 noch mit Gewinn steuerfrei veräußern.

    Ausschüttungen des Fonds unterliegen aber ab 2009 der Abgeltungsteuer. Bei der steuerlichen Behandlung macht es keinen Unterschied, ob der Fonds seine Gewinne jährlich wieder ins Fondsvermögen anlegt (so genannter thesaurierender Fonds) oder ob es sich um einen ausschüttenden Fonds handelt, bei dem die Gewinne jährlich an Sie ausgezahlt werden. Abgeltungsteuer fällt in jedem Fall an.

Ein Plus für die Lebensversicherung: Sie bleibt steuerlich begünstigt!

  • Hat die Abgeltungsteuer Auswirkung auf die BasisRente/Rürup-Rente?
  • Nein!
    Die ausgezahlte Rentenleistung aus einer BasisRente wird nach wie vor wie die Altersrente der gesetzlichen Rentenversicherung nachgelagert besteuert. Der Besteuerungsanteil der Rente steigt je nach Renteneintrittsjahr bis 2040 auf 100 % an.

    Wussten Sie übrigens, dass die nachgelagerte Besteuerung für Sie als Rentner in der Regel äußerst vorteilhaft ist?
    Da die Einkünfte im Alter in der Regel geringer sind als zu Zeiten, in denen Sie arbeiten, ist der Steuersatz, dem u. a. die BasisRente unterliegt, sehr günstig. In vielen Fällen liegen die Einnahmen im Alter sogar unter dem Grundfreibetrag, so dass keinerlei Steuern abzuführen sind.

    In der Ansparphase genießen Sie darüber hinaus besondere Steuervorteile. Die Beiträge zu Ihrer BasisRente schmälern nämlich als Vorsorgeaufwendungen Ihre steuerpflichtigen Einnahmen. Die BasisRente ist also ein geeignetes Produkt, um im Erwerbsleben Steuern zu sparen und im Rentenalter trotzdem der Abgeltungsteuer ein Schnippchen zu schlagen! Und zwar unabhängig davon, ob Sie die BasisRente Classic oder Invest abgeschlossen haben!

  • Ist Ihre FörderRente/Riester-Rente von der Abgeltungsteuer betroffen?
  • Nein!

    In der Ansparphase genießen Sie wie bislang die besondere staatliche Förderung: Sie können die Beiträge zur FörderRente steuerlich ansetzen und erhalten darüber hinaus ein staatliches Bonbon in Form von attraktiven Zulagen.

    Die Leistungen der FörderRente werden vollständig mit Ihrem persönlichen Steuersatz nachgelagert besteuert. Eine Abgeltungsteuer wird nicht fällig. Da die Einkünfte im Alter in der Regel geringer sind als zu Zeiten, in denen Sie arbeiten, ist der anzuwendende Steuersatz oftmals sehr gering.

    Mit der FörderRente profitieren Sie also in jeder Phase Ihres Lebens! Dies gilt auch, wenn Sie eine fondsgebundene FörderRente mit uns vereinbart haben.

  • Hat die Abgeltungsteuer Auswirkung auf Ihre betriebliche Altersversorgung?
  • Die steuerlichen Begünstigungen bleiben Ihnen wie bisher erhalten! Diese hängen vom Durchführungsweg der betrieblichen Altersversorgung ab. Pensionszusagen- und Unterstützungskassenleistungen müssen Sie, unabhängig vom Zeitpunkt des Vertragsabschlusses, vollständig mit Ihrem individuellen Steuersatz versteuern. Erhalten Sie Leistungen aus einer Direktversicherung, Pensionskasse oder Pensionsfonds ausgezahlt, bei denen die Beiträge steuerfrei eingezahlt worden sind (§ 3 Nr. 63 EStG), müssen Sie die Leistungen vollständig nachgelagert verteuern. Eine Abgeltungsteuer fällt somit nicht an.

    Diese nachgelagerte Besteuerung ist für Sie als Rentner in der Regel von Vorteil, da die Einkünfte im Alter zumeist geringer sind, als zu Erwerbszeiten. Wenn Sie die Beiträge für eine Direktversicherung oder Pensionskasse pauschal besteuert (§ 40b EStG) haben, gelten die Regelungen analog der privaten Rentenversicherungen und der Kapital bildenden Lebensversicherung, die Sie in den nachfolgenden Fragen nachlesen können.

  • Bis zu welchem Zeitpunkt des Vertragsabschlusses betrifft Sie die Abgeltungssteuer nicht?
  • Die Antwort hängt davon ab, wann Sie die Versicherung abgeschlossen haben.

    • Wurde der Vertrag vor dem 01.01.2005 abgeschlossen und sind zum Zeitpunkt der Auszahlung die früheren Voraussetzungen für die Steuerfreiheit erfüllt (insbesondere 12 Jahre Laufzeit und 5 Jahre Beitragszahlung), bleibt es auch nach 2009 weiterhin bei der Steuerfreiheit der Auszahlung. Die Abgeltungsteuer betrifft Sie also nicht.
    • Wurde der Vertrag vor dem 01.01.2005 abgeschlossen und sind zum Zeitpunkt der Auszahlung die früheren Voraussetzungen für die Steuerfreiheit nicht erfüllt (z. B. weil Sie die Auszahlung vor Ablauf der 12-Jahresfrist veranlasst haben, eine steuerschädliche Vertragsänderung vorgenommen haben oder die Versicherung steuerschädlich zur Sicherung oder Tilgung eines Darlehens eingesetzt haben), so greift ab 2009 die Abgeltungsteuer.
    • Nach wie vor steuerbegünstigt bleiben Verträge, die nach dem 31.12.2004 abgeschlossen wurden und zum Zeitpunkt der Auszahlung die Voraussetzungen für die hälftige Steuerpflicht der Kapitalerträge erfüllen (insbesondere mindestens 12 Jahre Laufzeit und Vollendung Ihres 60. Lebensjahres). Für sie bleibt es im Ergebnis auch ab 2009 dabei, dass nur die Hälfte der Erträge steuerpflichtig ist. Die Abgeltungsteuer greift für diese Fälle nicht.
    • Das Versicherungsunternehmen, also auch wir, muss bei Fälligkeit der Leistung zunächst jedoch 25 % Kapitalertragsteuer auf die vollen Kapitalerträge einbehalten. Erst über Ihre Einkommensteuerveranlagung, bei der die Kapitalerträge mit Ihrem individuellen Steuersatz versteuert werden, wird berücksichtigt, dass in diesem Fall nur die Hälfte der Erträge steuerpflichtig ist. Die hälftige Ertragsbesteuerung führt selbst bei einem Spitzenverdiener zu einer geringeren Steuerlast als bei Abführung der Abgeltungsteuer!
    • Wurde der Vertrag nach dem 31.12.2004 abgeschlossen und sind zum Zeitpunkt der Auszahlung die Voraussetzungen für die nur hälftige Steuerpflicht der Kapitalerträge nicht erfüllt (z. B. weil der Vertrag noch keine 12 Jahre lief bzw. Sie das 60. Lebensjahr noch nicht vollendet haben), greift ab 2009 die Abgeltungsteuer.

  • Was müssen Sie bei der Versteuerung der Leistungen aus Ihrer Rentenversicherung beachten?
  • Bei privaten Rentenversicherungen bleiben wie bisher die Erträge während der Ansparphase steuerfrei und nur der Ertragsanteil in den Rentenleistungen wird besteuert. Konkret bedeutet dies, wenn Sie mit 65 Jahren Ihre Rente beziehen, dass lediglich 18 % der Rente zu versteuern sind. Durch die Einführung der Abgeltungsteuer tritt keine Änderung für Sie ein.

    Wünschen Sie bei einer Rentenversicherung mit Kapitalwahlrecht statt der Rente eine Kapitalauszahlung, richtet sich deren steuerliche Behandlung nach den für Kapitallebensversicherungen geltenden Vorschriften. Die entsprechenden Regelungen können Sie in der vorherigen Frage nochmals nachlesen.

  • Welche ihrer Versicherungen sind von der Abgeltungsteuer betroffen?
  • Risikoversicherung:

    Nein! Die Todesfallleistung unterliegt weiterhin lediglich der Schenkung- bzw. Erbschaftsteuer des Bezugsberechtigten bzw. der gesetzlichen Erben, sofern die gesetzlichen Freibeträge überschritten werden.

    Berufsunfähigkeitsversicherung:

    Nein! Die Besteuerung von Renten aus selbstständigen Berufsunfähigkeitsversicherungen sowie Berufsunfähigkeits-Zusatzversicherungen erfolgt auch nach 2009 lediglich nur mit dem Ertragsanteil. Die Höhe des Ertragsanteils hängt von der Beschränkung der Rentenzahlungsdauer ab. Je länger die Rente gezahlt wird, desto höher wird der Ertragsanteil.

    Vermögensbildungsversicherung:

    Bei den Vermögensbildungsversicherungen handelt es sich um Kapital bildende Versicherungen. Die Antwort hängt also auch hier davon ab, wann Sie die Versicherung abgeschlossen haben, wie wir bereits zum Thema Kapital bildende Lebensversicherung erläutert haben.

  • Sind fondsgebundene Rentenversicherungen von der Abgeltungsteuer betroffen?
  • Nein!

    Die fondgebundenen Produkte werden genauso behandelt wie private Rentenversicherungen. Die Erträge, die während der Ansparphase entstehen, bleiben steuerfrei und Sie müssen lediglich den Ertragsanteil in den Rentenleistungen versteuern. Sie können also die Chancen des Kapitalmarktes nutzen und müssen trotzdem keine Abgeltungsteuer befürchten!

    Entspannt zurücklehnen können Sie sich auch, wenn Sie Ihre Fonds shiften oder switchen, denn dies führt bei einer fondsgebundenen Rentenversicherung nicht zu einer Belastung mit Abgeltungsteuer. Bei einer Fondsdirektanlage hätten Sie hierdurch das Nachsehen, denn hier würde die Abgeltungsteuer unerbittlich zuschlagen.

  • Sind fondsgebundene Kapitallebensversicherungen von der Abgeltungsteuer betroffen?
  • Die Antwort hängt hier vom Zeitpunkt des Vertragsschlusses ab. Fondgebundene Kapitallebensversicherungen werden genauso behandelt wie klassische. Wurde der Vertrag nach dem 31.12.2004 abgeschlossen und sind zum Zeitpunkt der Auszahlung die Voraussetzungen für die nur hälftige Steuerpflicht der Kapitalerträge nicht erfüllt, wird ab 2009 Abgeltungsteuer fällig. In allen anderen Fällen wird die fondsgebundene Kapitallebensversicherung nicht von der Abgeltungsteuer berührt.

  • Reine Kapitalanlage oder Lebensversicherung?
  • Die Lebensversicherung hat auch, wenn man die Abgeltungsteuer außer Betracht lässt, viele Vorteile im Vergleich zu einer klassischen Kapitalanlage. Während der Laufzeit fallen grundsätzlich keine Steuern an, während der Fiskus bei einer gewöhnlichen Kapitalanlage jedes Jahr die Hand aufhält. Bei Wahl der Versicherungslösung genießen Sie und Ihre Hinterbliebenen vom ersten Tag an den gewünschten Versicherungsschutz.

    Kapital bildende Produkte sowie Rentenversicherungen bieten eine garantierte Verzinsung. Und hierbei handelt es sich lediglich um die garantierte Leistung. Die endgültige Leistung ist in der Regel um einiges höher verzinst. Die Lebensversicherung bietet also oftmals attraktivere Renditen als eine klassische Kapitalanlage.

    Bei einer gewöhnlichen Anlage verbraucht sich Ihr Kapital über die Jahre hinweg bis nichts mehr übrig ist. Investieren Sie Ihr Kapital in eine Rentenversicherung, müssen Sie sich keine Gedanken darüber machen, wie viele Jahre Ihr Erspartes noch ausreicht. Sie bekommen eine monatliche Rentenzahlung - ein Leben lang. So macht es Spaß, 100 Jahre alt zu werden!

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