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Steuervereinfachungsgesetz 2011: Mehr vom Kindergeld

Das so genannte Steuervereinfachungsgesetz 2011 sieht einige Änderungen beim Kindergeld vor. Davon profitieren Eltern und erwachsene Kinder in der Erstausbildung oder im Erststudium – aber auch im Zweitstudium.

2012 entfällt die aufwändige Einkommensüberprüfung bei volljährigen Kindern unter 25 für Kindergeld und Kinderfreibeträge. Das Kindergeld fließt zudem unabhängig vom Verdienst in der ersten Ausbildung oder im ersten Studium weiter. Vor der Neuregelung bedeutete ein Verdienst von mehr als 8.004 Euro im Jahr, dass das Kindergeld komplett fürs ganze Jahr gestrichen wurde. Selbst kleinste Überschreitungen zogen konsequent die Streichung nach sich. Übrigens: Das erste Studium endet nach dem Bachelor.

Verbesserungen für Masterstudenten: Wer einen Master anstrebt, befindet sich offiziell im Zweitstudium. Neu ist, dass Studenten hierbei regelmäßig bis zu 20 Stunden in der Woche arbeiten dürfen und das Kindergeld weiterfließt, egal wie viel sie verdienen. Wer ins Praktikum geht und dadurch mehr arbeitet, bekommt nur noch das Kindergeld für die Praktikumsmonate gestrichen. Früher war das Kindergeld gleich fürs ganze Jahr futsch.

Verbesserungen für Eltern: Die Absetzbarkeit von Kinderbetreuungskosten wurde vereinfacht, da die Gründe für die Betreuung künftig unerheblich sind. Kinderbetreuungskosten können nun auch dann abgesetzt werden, wenn nicht beide Elternteile erwerbstätig sind und das Kind nicht mehr oder noch nicht in den Kindergarten geht.

Wegfall der "Anlage Kind": Eltern müssen bei der Einkommensteuererklärung nun nicht mehr die Seite "Anlage Kind" mühsam ausfüllen. Sie müssen jedoch weiterhin nachweisen, dass die Kosten faktisch durch die Kinderbetreuung entstanden sind.

Was gleich geblieben ist: Kindergeld und -freibetrag gibt es nur bis zum 25 Lebensjahr. Für junge Erwachsene, die Wehr- oder Zivildienst gemacht haben, werden diese Monate nach dem 25. Geburtstag noch drauf gerechnet. Lediglich 2/3 der Kinderbetreuungskosten können von der Steuer abgesetzt werden.

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