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Das ändert sich für Sie in 2013

Im neuen Jahr gibt es rund um die Themen Versicherungen, Finanzen, Steuern und Verkehr einiges Neues. Wir haben das Wichtigste kurz für Sie zusammengefasst. Zum Beispiel: Die Praxisgebühr fällt weg, Die bisherige Rundfunkgebühr wird durch die neue pauschale Rundfunkabgabe ersetzt und der Rentenbeitrag sinkt.

Versicherungen

Seit Ende Dezember werden nur noch sogenannte Unisex-Tarife angeboten. Bei Unisex-Tarifen zahlen Männer und Frauen für die gleiche Versicherung den gleichen Preis, statt einen – wie zuvor – nach Geschlecht differenzierten. Teurer wird es für Männer bei der Alters- und Berufsunfähigkeitsvorsorge, für Frauen bei Risikoversicherungen.

In der Pflegeversicherung liegt der Beitragssatz seit Januar 2013 bei 2,05 Prozent (von 1,95 Prozent) bzw. 2,3 Prozent bei Kinderlosen. Demenzkranke oder Menschen mit geistiger Behinderung, die von Angehörigen zu Hause betreut werden und in keiner Pflegestufe sind, können außer den bereits möglichen maximal 200 Euro für Betreuung nun auch Pflegegeld von 120 Euro oder Sachleistungen von bis zu 225 Euro bekommen. Erhöhungen gibt es auch in den Pflegestufen I und II.

Private Zusatzversicherungen für den Pflegefall werden steuerlich gefördert. Bei einem Mindestbeitrag von 10 Euro wird ein Zuschuss von 5 Euro gewährt. Die Zulage wird erstmalig Anfang 2014 rückwirkend für 2013 durch die Versicherungsunternehmen beantragt. 

Die Beitragsbemessungsgrenze steigt: In der Renten- und Arbeitslosenversicherung von 5.600 auf 5.800 Euro im Westen und von 4.800 auf 4.900 Euro im Osten. In der gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung wird die Gehaltsgrenze, bis zu der Sozialabgaben fällig werden, von 3.825 auf 3.937,50 Euro monatlich angehoben.

Die Pflichtversicherungsgrenze steigt bei der gesetzlichen Krankenversicherung von 50.850 auf 52.200 Euro Brutto-Jahresgehalt.

Der Beitragssatz zur Rentenversicherung sinkt von 19,6 auf 18,9 Prozent. Ein Durchschnittsverdiener mit 2.600 Euro Brutto im Monat zahlt damit etwa neun Euro weniger als bisher in die Rentenkasse ein. 

Finanzen

Die Praxisgebühr in Höhe von zehn Euro für Arztbesuche pro Quartal fällt weg. Die Erwartung, die Gebühr könne die Zahl der Arztbesuche reduzieren, hat sich nicht erfüllt.

Die Rundfunkgebühr wird nach dem Prinzip „Eine Wohnung, ein Beitrag“ umgestellt. Damit spielt die Anzahl der Fernseh- und Radiogeräte oder die Anzahl der (Mit-)Bewohner keine Rolle mehr. Die Rundfunkabgabe in unveränderter Höhe von 17,98 Euro pro Monat wird gleichermaßen fällig für Singles, Großfamilien oder eine WG. 

Minijobber dürfen seit dem 1. Januar 2013 monatlich 450 Euro (statt bisher: 400 Euro) verdienen. Geringfügige Beschäftigungen werden grundsätzlich rentenversicherungspflichtig, was unter anderem auch Ansprüche auf Erwerbsminderungsrente und Riester-Förderung bedeutet. 

Das Betreuungsgeld ist da. Mütter und Väter, die sich komplett selbst um ihre unterdreijährigen Kinder kümmern und keine Kindertagesstätte in Anspruch nehmen, erhalten monatlich 100 Euro pro Kind. Der Betrag soll später auf 150 Euro pro Kind ansteigen.

Steuern

Seit Beginn des Jahres ersetzt das so genannte ELStAM-Verfahren grundsätzlich die alte Lohnsteuerkarte aus Papier. ELStAM steht für elektronische Lohnsteuerabzugsmerkmale und soll die Kommunikation zwischen Arbeitgebern, Arbeitnehmern und den Finanzämtern erleichtern. Steuerliche Daten, wie z. B. Kinderfreibeträge, Steuerklassen und die Religionszugehörigkeit eines Arbeitnehmers, können elektronisch gespeichert und übermittelt werden.

Was sich u.a. sonst noch ändert:

  • Erhöhung des Grundfreibetrages bei der Einkommensteuer (seit 1. Januar 2013 ist ein Einkommen von 8.130 Euro steuerfrei).
  • Ehegatten können künftig zwischen Zusammenveranlagung oder Einzelveranlagung wählen, die die getrennte Veranlagung ablöst.
  • Befreiung von der Kfz-Steuer für Autos mit Elektroantrieb und Brennstoffzelle (diese Fahrzeuge werden für 10 Jahre von der Kfz-Steuer befreit).
  • Pauschalbesteuerung für vom Arbeitgeber überlassene Smartphones, Notebooks, Tablets usw.
  • Vereinfachungsregelungen bei der Berechnung des Elterngeldes.

Verkehr

Mit innerdeutschen Fernlinienbussen bekommen Züge, Autos und Billigflieger neue Konkurrenz. Mit den Fernbussen sollen künftig alle größeren Städte bundesweit erreicht werden können. Kleiner Wermutstropfen: Fernbusse dürfen nur Haltepunkte im Abstand von mindestens 50 Kilometern anfahren. 

Am 19. Januar 2013 tritt die sogenannte "dritte EU-Führerscheinrichtlinie“ in Kraft. Das bringt einige Veränderungen mit sich: So sind ab dann ausgestellte Führerscheine, unabhängig von der Art der Fahrerlaubnis automatisch auf 15 Jahre befristet. Danach muss das Dokument umgetauscht werden.

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