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Wie entsteht eine Grippe? - Tipps zur Vorbeugung und Behandlung

Die Grippe ist ein unangenehmer Begleiter, der meistens zum unpassendsten Zeitpunkt auftaucht. Besonders in der kalten Jahreszeit häufen sich die Krankheitsfälle. Meistens handelt es lediglich um einen grippalen Infekt. Wer dennoch an der Grippe erkrankt, möchte diese schnellstmöglich loswerden. Haushaltsmittel sind da die beste Lösung.

Übertragung einer Grippeinfektion

Die Grippe-Ansteckung erfolgt meistens von Mensch zu Mensch. Die Viren befinden sich bei einer erkrankten Person in der Mund- und Rachenschleimhaut. Wenn der Betroffene hustet oder niest, werden die Viren über Tröpfchen in die Luft geschleudert. Andere Menschen wiederum können die Tröpfchen mit den Viren einatmen. Wenn ein Grippe-Erkrankter mit der Hand über den Mund fährt und dann die Hand einer anderen Person schüttelt, können die Viren ebenfalls weitergegeben werden.

Unterscheidung zwischen einer Grippe und einem grippalen Infekt

Im deutschen Sprachgebrauch ist es üblich von einer "Grippe" zu sprechen, wenn eigentlich ein grippaler Infekt gemeint ist. Es gibt aber wesentliche Unterschiede zwischen diesen Erkrankungen. Die folgende Tabelle zeigt, woran man erkennen kann, ob es sich um eine Grippe oder Erkältung handelt.

GrippeGrippaler Infekt
plötzlich Fieber von mindestens 38,5°C
Fieber meist länger als 3 tage anhaltend
langsam ansteigendes Fieber oder gar kein Fieber
Fieber häufig nur kurzzeitig
schweres Krankheitsgefühlleichtes bis schweres Krankheitsgefühl
Muskelschmerzen, KopfschmerzenMuskelschmerzen, Kopfschmerzen
Husten (häufig Reizhusten), Schnupfen, HalswehHusten, Schnupfen, Halsweh
häufig Übelkeit, Erbrechen, Durchfall keine Magen-Darm-Probleme oder leichte Übelkeit
danach häufig anhaltende Leistungsschwäche danach schnell wieder leistungsfähig

Tipps zur Vorbeugung und Behandlung

Wurden bei einem Patienten Grippe-Viren nachgewiesen, muss der Arzt dies dem Gesundheitsamt melden. So können Vorsichtsmaßnahmen getroffen werden, die eine größere Ausbreitung der Krankheit verhindern sollen. Im Krankenhaus werden Erkrankte in einem Einzelzimmer isoliert. Besucher und medizinisches Personal müssen Schutzkleidung tragen, wenn sie das Krankenzimmer betreten. Besonders wichtig ist auch, die Hände regelmäßig zu waschen und zu desinfizieren, da die Viren schnell "von Hand zu Hand" weitergegeben werden können.

Hausmittel gegen Grippe

Hausmittel gegen Grippe werden meistens begleitend zu einer medikamentösen Therapie eingesetzt. Sie können die Symptome der Erkrankung lindern und den Krankheitsverlauf verkürzen.

  • Wadenwickel sind ein altbewährtes Mittel gegen Fieber. Man taucht ein Handtuch in lauwarmes Wasser, wringt es aus und wickelt es locker um die Waden. Um die feuchten Handtücher werden trockene Tücher gewickelt. An den befeuchteten Waden entsteht eine sogenannte Verdunstungskälte. Der Körper kann über die Waden Wärme abgeben. Das Fieber sinkt.
  • Bei starkem Husten und Schnupfen, ist Inhalieren ein geeignetes Hausmittel. Inhaliergeräte sind in der Apotheke erhältlich. Man kann aber auch mit einem einfachen Kochtopf und einem Handtuch inhalieren. Dazu wird Wasser mit Salz aufgekocht. Nachdem das Wasser gekocht hat, können auch Kamille-, Salbei- oder Pfefferminztees hinzugegeben werden. Dann breitet man ein Handtuch über dem Kopf aus und atmet den Wasserdampf zehn Minuten lang ein. Der Vorgang kann mehrmals täglich wiederholt werden.
  • Auch bei Wasserbädern mit Aromaöl-Zusätzen aus Anis, Eukalyptus, Minze, Kiefern- und Fichtennadeln werden die heilenden Aromastoffe eingeatmet und die Atemwege befeuchtet. Wasserbäder entspannen und lindern den Husten. Bei Fieber sollte allerdings nicht gebadet werden, da der Kreislauf dabei zu sehr belastet wird.
  • Bei einer Grippe ist es wichtig ausreichend Flüssigkeit zu sich zu nehmen, da der Kreislauf durch das Fieber strapaziert wurde und die Atemwege den Schleim besser abtransportieren können. Hierbei eignen sich beispielsweise Holunderblütentee, Lindenblütentee, Ingwertee, Kamillentee, Pfefferminztee, Salbeitee und Tee aus Ginseng. Holunder- und Lindenblüten erhöhen die Schleimproduktion in den Bronchien. Ingwer hemmt die Entzündung und lindert Schmerzen. Kamille wirkt ebenfalls entzündungshemmend und stimuliert das Immunsystem. Ginseng hilft bei Erschöpfung.
  • Hühnersuppe ist ein hervorragendes Nahrungsmittel bei Infektionskrankheiten. Sie führt dem Körper Flüssigkeit, Vitamine und wichtige Salze (Elektrolyte) zu. Außerdem wird der Hühnersuppe auch eine antibakterielle Wirkung nachgesagt.

"Verschleppte Grippe"

Sehr häufig können bei einer Grippe bakterielle Infekte hinzukommen. Man spricht dann von einer bakteriellen Superinfektion. Häufig sind die Nasennebenhöhlen, das Mittelohr oder die Lunge betroffen. Besonders, wenn das Immunsystem geschwächt ist oder sich der Kranke nicht ausreichend schont, können die Superinfektionen den Verlauf der Erkrankung verschlechtern. Die bakteriellen Infektionen sind aber meistens mit Antibiotika recht gut behandelbar.

Dauer einer Grippeerkrankung

Die normale Grippe-Dauer beträgt fünf bis sieben Tage. Bei Kindern, älteren oder abwehrgeschwächten Menschen ist jedoch häufiger mit einem längeren Verlauf und Komplikationen zu rechnen. Diese sind meist:

  • Entzündungen der Nasennebenhöhlen und des Mittelohrs
  • Herzmuskelentzündungen (Myokarditis)
  • Lungenentzündungen
  • Gehirnhaut- und Gehirnentzündungen
  • Entzündungen des Nervensystems

Da die Komplikationen zu einem schweren oder sogar tödlichen Verlauf der Grippe führen können, sollten sich Menschen mit einem besonderen Risiko saisonal impfen lassen. Die Impfung bietet einen bestmöglichen Schutz, wenn sie noch vor der "Grippesaison", also von Oktober bis November, durchgeführt wird.

Weitere Infos finden Sie hier.

erkältete Frau

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