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Verträge und Versicherungen: Mit dem Tod ist nicht automatisch Schluss

Haben Sie sich schon einmal die Frage gestellt, was im Falle Ihres Ablebens mit Ihren Verträgen und Versicherungen geschieht? Oder was Sie als Angehöriger eines Verstorbenen mit den geerbten Versicherungen und Verträgen machen sollen? Manche Verträge enden automatisch, bei anderen müssen Angehörige aktiv werden, um nicht weiterzahlen zu müssen. Wir geben Ihnen einen Überblick.

Versicherungen eines Verstorbenen kündigen. Das sagt der Gesetzgeber: In Deutschland geht per Gesetz das gesamte Vermögen auf die Erben über (§ 1922 BGB). Das bedeutet auch, dass sämtliche Rechte und Pflichten aus einem Vertrag grundsätzlich auf die Erben übertragen werden. Jedoch nicht ausnahmslos.

  • Arbeitsverträge enden automatisch, wenn ein Arbeitnehmer stirbt.
  • Handyverträge oder Zeitschriften-Abos laufen als Dauerschuldverträge auch nach dem Tod weiter. Die Erben müssen diese Art von Verträgen fristgemäß kündigen oder auf die Kulanz des Vertragspartners hoffen.
  • Erben können den Mietvertrag eines Verstorbenen theoretisch übernehmen. Gemeinsam mit dem Vermieter besteht auch die Möglichkeit, das Mietverhältnis innerhalb eines Monats außerordentlich mit einer Frist von drei Monaten zu kündigen.
  • Die Hausratversicherung des Verstorbenen kann bestehen bleiben, wenn der Erbe zum neuen Mieter wird. Ist dies nicht der Fall, erlischt die Hausratsversicherung.
  • Eine Unfallversicherung erlischt mit dem Tod des Versicherten. Stirbt dieser bei einem Unfall, wird die Auszahlung der vereinbarten Versicherungssumme eingeleitet.
  • Die Krankenversicherung endet mit dem Tod des Versicherten. Mitversicherte Personen können die Versicherung aber weiterführen. Dazu müssen sie spätestens zwei Monate nach dem Todesfall den zukünftigen Versicherungsnehmer benennen.
  • Bei Tod des Versicherungsnehmers erhält die vorher festgelegte Bezugsperson die Versicherungssumme der Lebensversicherung. Gibt es keinen Bezugsberechtigten, fließt die Versicherungssumme an die Erben.
  • Eine Kfz-Haftpflichtversicherung ist an ein jeweiliges Fahrzeug geknüpft. Wird dieses vererbt, bekommt man die Versicherung gleich mit.
  • Eine private Haftpflichtversicherung geht hinsichtlich so genannter sachbezogener Risiken auf einen Erben über. Hinsichtlich so genannter personenbezogener Risiken erlischt der Versicherungsvertrag jedoch.

Auf jeden Fall ist es sinnvoll, sich im Falle eines Falle fachkundige Unterstützung zu holen und genau zu prüfen, welche Versicherungen und Verträge des Verstorbenen einen Handlungsbedarf mit sich bringen.

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