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Grillen bis der Arzt kommt? Die schlimmsten Grillfehler und Umweltsünden

Sobald sich die Sonne verlässlich am Himmel zeigt, werden wieder unzählige Grills ausgepackt. Es wird gebrutzelt was das Zeug hält. Wer dabei seiner Gesundheit was Gutes tun möchte und auch einen Blick auf seine Umwelt hat, kann einiges beachten. Wir haben ein paar Tipps, wie Sie die größten Grillfehler vermeiden und möglichst verantwortungsvoll grillen.

Geimsam grillende Familie Billigfleisch schmeckt nicht und belastet die Umwelt. Mit Bio-Fleisch (z.B. mit Bioland-, Naturland- oder Demeter-Siegel) sind sie geschmacklich wesentlich besser dran - und Ihr Gewissen genießt mit. Zudem ist weniger Fleisch ein guter Ansatz.

Holzkohle made in Germany wählen. Die meiste Grillkohle kommt aus Südamerika und Afrika. Mit heimischer Kohle oder Kohle mit FSC-Siegel grillen Sie aus Umweltsicht besser. Wer seine CO2-Bilanz darüber hinaus verbessern möchte, setzt auf einen Gasgrill.

Gemüse und Co. passen auch auf den Grill. Es gibt zahllose Möglichkeiten, fleischlos zu grillen. Neben besonders geeignetem Gemüse wie Zucchini, Auberginen, Paprika, Kartoffeln, Zwiebeln oder Pilze schmecken vegetarische "Würste" aus Tofu oder Seitan hervorragend zur Grillsauce.

Nicht tropfen bitte. Tropft Fett in die Glut, können mit dem Qualm krebserregende Substanzen auf die Oberfläche des Essens gelangen. Daher sollten Sie nicht mit der Gabel ins Grillgut stechen, sondern eine Grillzange verwenden. Alufolie kann zwar das Schlimmste verhindern, ist aber aus Umweltsicht nicht zu empfehlen. Als Alternative eignen sich dünne Steinplatten aus Speckstein oder Schiefer. Zudem gibt es Grills mit spezieller Fettfangvorrichtung. Ähnlich schädlich wie tropfendes Fett ist übrigens das Anbrennen lassen oder das Ablöschen mit Bier.

Einweg-Grills oder Einweg-Geschirr sind Müll. Direkt nach ihrer Verwendung wandern Pappteller, Pappbecher und billige Einweg-Grills in den Müll. Das lässt sich mit einem ordentlichen Grill und "richtigem" Geschirr leicht verhindern. Zudem gibt es öffentliche Grillstellen mit Ausstattung (einfach mal eine Online-Suche starten).

Vorsicht bei Anzündhilfen. Chemische Grillanzünder sind gefährlich und unnötig, denn bei der Verbrennung werden krebserregende Stoffe freigesetzt. Benutzen Sie besser feste Grillanzünder aus gepressten Holzresten mit Öl oder Wachs und achten Sie auch hier auf das FSC-Siegel. Als Alternativen eignen sich Reisig oder feine Holzspänen. Wichtig: legen Sie das Grillgut erst dann auf den Rost, wenn die Anzündhilfe vollständig verbrannt ist. Und während des Grillens gilt: Gießen Sie niemals Öl (oder Spiritus) ins Feuer!

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