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Richtiges (Fahr-)verhalten in Zeiten des Wildwechsels

Die beste Vorsorge für jeden Autofahrer ist jetzt: erhöhte Aufmerksamkeit und runter vom Gas! Bedenken Sie, ein 20 Kilogramm schweres Reh hat bei Tempo 100 ein Aufschlaggewicht von fast einer halben Tonne - ein Zusammenstoß kann für Fahrer und Beifahrer unter Umständen sogar tödlich enden.

Tipps zu angepasstem Fahrverhalten:

• Fahren Sie vorausschauend und behalten Sie den rechten und linken Fahrbahnrand im Auge.

• Fernlicht kann Ihnen helfen, die funkelnden Augen des Tieres in der Dunkelheit eher zu erkennen.

• Reduzieren Sie bei Wildwechsel-Schildern sofort das Tempo.

• Wenn ein Tier auftaucht: bremsen, abblenden und hupen.

• Rechnen Sie damit, dass dem einzelnen Tier noch ein ganzes Rudel folgt.

• Seien Sie in der Morgendämmerung besonders aufmerksam.

Fahrverhalten beim Wildwechsel

Wenn ein Unfall unausweichlich ist:

Bleiben Sie ruhig und vermeiden Sie hektische Lenkbewegungen. Halten Sie das Lenkrad gut fest, steuern Sie geradeaus und bremsen Sie. Ein kontrollierter Aufprall ist zumeist weniger riskant als ein unkontrolliertes Ausweichmanöver. Auch wenn es hart klingt, weichen Sie nicht aus. Denn durch Ausweichen passieren oft noch schlimmere Unfälle als durch einen Zusammenstoß mit dem Tier. Nehmen Sie daher lieber einen Aufprall des Tieres in Kauf, als reflexartig in eine andere Richtung zu steuern.

Richtiges Verhalten nach dem Zusammenstoß:

• Schalten Sie die Warnblinkanlage ein und sichern Sie die Unfallstelle.

• Informieren Sie die Polizei. Diese informiert ihrerseits den zuständigen Jäger.

• Halten Sie einen gebührenden Abstand zum verletzten Tier.

• Ziehen Sie getötetes Wild an den Straßenrand. Das tote Tier nicht einpacken und mitnehmen, das gilt als Wilderei und wird bestraft.

• Fassen Sie vor allem Füchse wegen Tollwutgefahr nur mit Handschuhen an.

• Fotografieren Sie die Unfallstelle und notieren Sie ggf. Zeugen für Ihre Versicherung.

• Melden Sie den Schaden innerhalb von einer Woche Ihrer Versicherung.

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