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Durst löschen - aber richtig!

Viel trinken ist prinzipiell gut. Doch das "Gute daran" hängt vom Getränk ab. Viele Getränke in den Supermärkten könnten auch unter Süßwaren laufen - sie sind flüssige Zuckerbomben und gehören eigentlich auf eine schwarze Liste. Besonders schlimm sind Energydrinks, aber nicht mal mit Schorlen ist man auf der gesunden Seite. Foodwatch mahnt zur Vorsicht, denn viele Durstlöscher machen dick und krank.

Softdrinks enthalten zu viel Zucker Ob Limonade, Eistee, Wasser mit Fruchtgeschmack, Energydrinks, Saftschorlen oder Fruchtsaftgetränke: Wer Durst hat, findet eine große Vielfalt, ihn zu löschen. Doch außer Wasser ist das meiste überzuckert, kritisiert Foodwatch. In der umfassenden Marktstudie weisen 60 Prozent der analysierten Erfrischungsgetränke über fünf Prozent Zucker, 37 Prozent mehr als acht Prozent Zucker auf. Umgerechnet sind das bei einer gängigen Flaschengröße von 0,25 Liter schon etwa sechseinhalb Stücke Würfelzucker. Würden Sie diese Menge an Zucker zum Beispiel freiwillig in Ihren Kaffee geben? Wohl nicht. In anderen Ländern möchte man daher Verbraucher vor "versteckten" Zuckerbomben schützen.

In Großbritannien müssen die Hersteller ab 2018 Abgaben für Getränke mit mehr als fünf Prozent Zucker zahlen. Die Einnahmen sollen in die Gesundheitsförderung an Schulen fließen. Ob so eine Abgabe im Sinne des Verursacherprinzips auch im zaghaften Deutschland geben könnte, ist fraglich. Wünschenswert wäre es schon, denn Deutschland zählt weltweit zu den Ländern mit dem höchsten Pro-Kopf-Konsum zuckergesüßter Getränke.

Solche flüssigen Zuckerbomben sind natürlich ungesund: Sie machen dick und erhöhen das Risiko für Typ-2-Diabetes und andere Krankheiten. Umgekehrt erspart sich derjenige, der auf einen Energydrink verzichtet, bis zu 26 Stück Zucker pro Dose. Selbst in einer Schorle können immer noch bis zu sieben Prozent Zucker enthalten sein. Wer sich also in der aktuellen Hitzephase erfrischen möchte, der greift am besten zu einem schönen Glas eiskalten Wassers. Na dann Prost!

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