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Masern - sind Sie geschützt?

Wer die Masern einmal durchgemacht hat oder zweimal geimpft wurde, ist gut vor der Krankheit geschützt. Ein Blick in den Impfpass könnte die Frage nach dem persönlichen Immunstatus also schnell beantworten - theoretisch zumindest. Denn leider geht der Impfpass häufig verloren.

In dem Fall können der Haus- oder Kinderarzt in ihren Unterlagen nachschauen und einen neuen Impfpass ausstellen. Ist dies nicht möglich, kann man sich zur Sicherheit impfen lassen – eine zusätzliche Impfung ist unproblematisch. Eine andere Möglichkeit ist, den Impfschutz im Blut testen zu lassen. Dafür übernehmen die Krankenkassen die Kosten jedoch meist nicht.

Masern sind nicht harmlos

Masern heilen in den meisten Fällen komplikationslos aus. Aber immerhin zehn von 10.000 Erkrankten entwickeln eine gefährliche Hirnhautentzündung, die sogenannte Masern-Enzephalitis. Sie kann noch Jahre der eigentlichen Masernerkrankung auftreten. Insgesamt sterben weltweit jährlich noch immer 160.000 Menschen an Masern. Bei etwa zwei bis drei Betroffenen bleiben schwere Schäden zurück wie geistige Behinderungen und Lähmungen. Ein bis zwei von ihnen sterben.

Um der Krankheit vorzubeugen, ist es wichtig sich zu schützen. Angesichtes des größten Masernausbruchs der letzten Jahre ruft der Berliner Impfbeirat dazu auf, Babys und Kleinkinder möglichst früh gegen Masern impfen zu lassen und fehlende Impfungen schnellstmöglich nachzuholen. Auch wer ein Baby auf den Arm nimmt, muss gegen Masern geschützt sein.

Diese 10 Punkte sind dabei wichtig:

1. Masern sind keine harmlose Kinderkrankheit, sondern können mit schweren Komplikationen einhergehen und sogar tödlich verlaufen.

2. Der wirksamste Schutz gegen Masern ist die Impfung. Sie ist sicher, gut verträglich und soll so früh wie möglich erfolgen.

3. Kinder sollen zweimal und Erwachsene einmal gegen Masern geimpft werden. Dabei wird eine Kombinations-Impfung gegen Masern-Mumps-Röteln (MMR) verwendet, die bei Kindern zusätzlich einen Impfstoff gegen Windpocken enthalten kann (MMRV).

4. Weil momentan viele Menschen an Masern erkranken, sollen Babys die erste Impfung bereits ab 9 Monaten erhalten. Die zweite Impfung muss dann zu Beginn des 2. Lebensjahres erfolgen.

5. Erwachsene, die keine Masernerkrankung durchgemacht haben und nicht wissen, ob sie ausreichend geimpft sind oder keinen Impfausweis haben, sollen eine MMR-Impfung erhalten. Eine Blutuntersuchung ist vor der Impfung nicht nötig.

6. Wann darf nicht geimpft werden?

  • In der Schwangerschaft
  • Bei akuter schwerer Erkrankung
  • Bei angeborenem oder erworbenem Immundefekt – Hier entscheidet der Arzt in jedem Einzelfall.

7. Wann darf nach Rücksprache mit dem behandelnden Arzt trotzdem geimpft werden?

  • Bei einfachen Infekten
  • Bei vielen chronischen Krankheiten – Gerade chronisch kranke Menschen profitieren von der Impfung!
  • Bei HIV-Infektion mit guter Immunlage ohne Erkrankungszeichen.
  • Bei Medikamenteneinnahme
  • Nach möglichem Kontakt zu Masern-Kranken
  • Bei einer Hühnereiweiß-Allergie

8. Nach der MMR-Impfung ist man nicht ansteckend für andere. Man kann Masern dann auch nicht mehr auf andere übertragen.

9. Die Krankenkassen bezahlen die Impfung für alle nach 1970 Geborenen so wie immer. Alle Älteren müssen die Impfung beim Arzt erst einmal auf Rechnung bezahlen, bekommen das Geld dann aber in der Regel von der Krankenkasse zurück.

10. Alle Babys, die noch keinen Impfschutz haben, brauchen einen Schutzwall aus geimpften Menschen um sich herum. Deshalb fordern wir, dass alle gegen Masern geschützt sind!

Weitere Infos finden Sie hier.

Kind mit Masern

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