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Leitungswasserschäden bei Frost vermeiden

Am Wochenende enden vorerst die für den November sehr milden Temperaturen. Auch abseits der Bergregionen muss mit Frost gerechnet werden. Mit Temperaturen um den Gefrierpunkt steigt auch das Risiko, dass das Wasser in den Rohren gefriert und diese platzen. Um solche Schäden durch Frost zu vermeiden, sollten Hausbesitzer jetzt ihre vier Wände winterfest machen. Mit diesen Tipps können sie Schäden an ihren Wasserleitungen vorbeugen.

Rohre und Leitungen jetzt winterfest machen. Wenn Wasser gefriert, wächst das Volumen um etwa neun Prozent. Das hat Auswirkungen auf die Wasserleitungen eines Hauses. Gerade wenn Eis und Frost einsetzen, können Wasserleitungen einfrieren und bei einsetzendem Tauwetter platzen. Wasserschäden können dann die betroffenen Räume unbewohnbar machen, Aufwand und Kosten für Trocknung und Renovierung sind in solchen Fällen meist hoch.

3 Tipps, um Leitungswasserschäden vermeiden

1. Ausreichend Heizen

Das wirksamste Frostschutzmittel für Wasserrohre ist Wärme. Ausreichendes Beheizen der Installationen im Haus beugt Wasserschäden effektiv vor.

2. Frostschutzstellung am Heizkörper genügt nicht

Die Frostschutzstellung am Heizkörperventil schafft nur bedingt Sicherheit: Der so genannte Frostwächter sorgt lediglich dafür, dass der Heizkörper nicht einfriert. Rohre, die entfernt vom Heizkörper verlegt sind, werden nicht geschützt.

3. Wasserleitungen im Freien abdrehen

Leitungen im Außenbereich und in selten genutzten Räumen am besten entleeren und die Wasserzapfstellen absperren.

Welche Räume besonders gefährdet sind

Die Schadensmeldungen der Vergangenheit zeigen: Vor allem Räume und Gebäudeteile, die selten genutzt werden, sind besonders anfällig für Leitungswasserschäden. Dazu zählen:

  • Nicht beheizte Wohnräume wie Gäste- und Arbeitszimmer, Keller, Vorrats- oder Abstellräume und im Gäste-WC
  • Räume mit undichten Fenstern
  • Ferienwohnungen
  • Immobilien zum Verkauf

Versicherungsschutz für Leitungswasserschäden

Ist ein Leitungswasserschaden entstanden, leisten die Wohngebäude- und die Hausratversicherung, je nachdem, was konkret beschädigt wurde. Die Wohngebäudeversicherung ersetzt die Schäden, die am Gebäude entstehen. Die Hausratversicherung kommt für Schäden auf, die am Hausrat entstehen. Dazu zählen etwa Möbel oder elektronische Geräte.

Hausbesitzer sollten bei einem Schaden unbedingt auf ihrer eigene Sicherheit achten. Ratsam ist dann, die Wasserleitung abzusperren und die Stromzufuhr zu unterbrechen, um auch mögliche Folgeschäden zu vermeiden. Betroffene sollten sich danach mit ihrer Versicherung in Verbindung setzen, um die weiteren nötigen Schritte abzuklären. Für die Schadensmeldung beim Versicherer helfen Fotos häufig weiter, die den Schaden konkret dokumentieren.

Gut zu wissen

Die deutschen Wohngebäudeversicherer haben im Jahr 2014 für 1,2 Millionen Leitungswasserschäden Zahlungen in Höhe von über 2,3 Milliarden Euro an ihre Kunden geleistet. Im Durchschnitt sind dies knapp 2.000 Euro pro Schaden. Insgesamt verursachen Leitungswasserschäden die höchsten Kosten an Wohngebäuden, 2014 waren es über 50 Prozent des gesamten Schadenaufwandes.

Quelle: www.gdv.de

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