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Berufsanfänger aufgepasst - Welche Versicherung Azubis brauchen

Welche Absicherung Azubis brauchen Das bequeme "Versichertsein" über Mama und Papa ist mit Beginn der Ausbildung vorbei, und auch die Finanzen sind zumeist noch recht knapp. Um den Versicherungsschutz müssen sich Azubis selbst kümmern.

Hier die wichtigsten Versicherungen im Überblick:

Gesetzliche Pflichtversicherungen

Krankenversicherung

Wer seine Ausbildung antritt, wird pflichtversichert. Die gesetzliche Krankenkasse, bei der man versichert sein will, kann man sich aussuchen. Die Beiträge werden zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer aufgeteilt, der Arbeitnehmeranteil wird automatisch vom Lohn abgezogen.

Pflegeversicherung

Um die Anmeldung zur Pflegeversicherung muss man sich nicht selbst kümmern, sie erfolgt automatisch beim Eintritt in die Krankenversicherung. Auch hier werden die Beiträge zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer aufgeteilt, der Arbeitnehmeranteil wird automatisch vom Lohn abgezogen.

Arbeitslosenversicherung

Auch die Arbeitslosenversicherung ist eine Pflichtversicherung, um die man sich nicht selbst kümmern muss. Der Arbeitnehmeranteil zur Arbeitslosenversicherung wird automatisch vom Arbeitgeber einbehalten und weitergeleitet.

Gesetzliche Rentenversicherung

Arbeitgeber und Arbeitnehmer teilen sich die Beiträge zur Rentenversicherung. Für Azubis ist es wichtig, das sogenannte "Versicherungsnachweisheft", das vom Rentenversicherungsträger ausgegeben wird, zu bekommen und sorgfältig aufzubewahren. Das Versicherungsnachweisheft enthält den Versicherungsausweis mit der Versicherungsnummer, die Entgeltbescheinigung und die Vordrucke zur An- und Abmeldung sowie zur Anforderung neuer Nachweishefte. Die persönliche Versicherungsnummer gilt für einen Arbeitnehmer übrigens ein ganzes Berufsleben lang.

Unfallversicherung

Auf dem Weg zur arbeit und im Betrieb besteht Versicherungsschutz für Unfälle durch die gesetzliche Unfallversicherung. Hier zahlen die Ausbildungsbetriebe die Beiträge allerdings allein.

Optionale, wichtige Versicherungen

Azubis sollten über die Pflichtversicherungen hinaus ihr zugegebenermaßen am Anfang noch recht knappes Budget vor allem in zwei notwendige und sinnvolle Versicherungen stecken: in die Absicherung der Arbeitskraft (also eine Berufsunfähigkeitsversicherung) und, so ungewöhnlich das klingen mag, in die Vorsorge fürs Alter.

Verbraucherschützer empfehlen allen Berufsanfängern dringend eine Berufsunfähigkeitsversicherung (BU),da hier der gesetzliche Schutz völlig unzureichend ist. Um einen Anspruch auf eine sog. Erwerbsminderungsrente zu haben, müssen erst einmal 60 Monate lang Beiträge in die gesetzliche Rentenversicherung eingezahlt worden sein. Wenn also auf Grund einer Erkrankung oder eines Unfalls der Beruf nicht weiter ausgeübt werden kann, gibt es keine Leistung von der gesetzlichen Rentenversicherung. Eine BU ist also besonders wichtig - sonst können die berufliche Laufbahn und das damit verbundene Geldverdienen schon beendet sein, bevor es überhaupt angefangen hat.

Darüber hinaus ist es auch ratsam, schon in jungen Jahren an die Altersvorsorge zu denken. Besonders attraktiv für alle, die unter 25 Jahre alt sein, ist hier ein sog. Riestervertrag. Denn hier zahlt der Staat einmalig einen Bonus von 200 EUR. Zusätzlich erhalten Azubis die übliche Grundzulage von 154 Euro pro Jahr. Voraussetzung für die volle Auszahlung der Grundzulage und des Bonus ist, dass bis zum vier Prozent des rentenversicherungspflichtigen Einkommens aus dem Vorjahr - abzüglich der staatlichen Zulagen - in den privaten Vorsorgevertrag eingezahlt werden. Azubis müssen - soweit sie im letzten Jahr noch nicht sozialversicherungspflichtig beschäftigt waren - den Mindestbetrag von 60 Euro im Jahr (fünf Euro im Monat) einzahlen.

Ein Tipp:

Auch wenn die Privathaftpflichtversicherung nicht gesetzlich vorgeschrieben ist, ist sie dennoch ein "Muss". Als Azubi braucht man in der Regel noch keine eigene Haftpflichtversicherung, da der Versicherungsschutz über den Vertrag Eltern der Eltern besteht, solange man sich (unverheiratet) in der beruflichen Erstausbildung (Lehre oder Studium) befindet. Erst mit der bestandenen Abschlussprüfung ist eine eigene Versicherung notwendig.

Ausnahme: die Eltern sind gar nicht versichert!

Auch Sie sollten heute schon für morgen sorgen! Staatlich geförderte Altersvorsorge

Einen lückenlosen Versicherungsschutz zu haben ist für Berufseinsteiger ein Muss! Absicherung der Arbeitskraft

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