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Kleiner Verhaltenskatalog für Grillbegeisterte

Ein deutsches "Grillrecht" gibt es nicht. Gegrillt werden darf überall auf heimischem Terrain; allerdings nur so, dass nicht zu viel Rauch entsteht und dass Qualm und Gerüche nicht in die Nachbarwohnungen oder -häuser ziehen. Und hier liegt das Problem. Was über das zumutbare Maß hinausgeht, hängt meist sehr vom subjektiven Empfinden der Betroffenen ab. Allerdings muss die Beeinträchtigung schon nachweislich vorhanden sein, damit ein gerichtliches Grillverbot ausgesprochen werden kann.

Oft gilt beim standesgemäßen Grillen die Regel: Wo Rauch ist, ist auch Lärm. Tore, alkoholische Getränke und Sonne tun ihr übriges. Hier gelten allerdings klare Vorschriften: Ein Anruf beim Ordnungsamt schafft Klarheit über das geltende Recht. Auch ein Blick in die Hausordnung – sofern vorhanden – kann hilfreich sein. Als allgemeine Schmerzgrenze sollte der Grillpartyveranstalter 22 Uhr im Hinterkopf behalten. Wer danach weiter lärmt, riskiert ein Bußgeld. Eine Verlagerung ins Innere kann ein gutes Nachbarschaftsverhältnis langfristig sichern.

Grillen? Aber sicher!

Neben den eher gutgemeinten Verhaltensregeln gibt es auch jene, die lebensnotwendig sind. Damit Sie nicht grillen, bis der Arzt kommt, sollten Sie grundsätzliche Sicherheitsvorkehrungen berücksichtigen.

Standortvorteil:

Stellen Sie Ihren Grill an einen ebenerdigen, windgeschützten Platz, damit plötzlicher, durch eine Windbö verursachter Funkenflug nicht ein Feuer oder einen Schwelbrand auslöst. Halten Sie Kinder vom Grillfeuer fern. Achten Sie darauf, dass Sandkasten oder Rutsche weit genug entfernt sind.

Anfeuern:

Verzichten Sie beim Anfeuern der Kohle auf Benzin oder Spiritus als Beschleuniger. Viele schwere Brandunfälle durch Stichflammen oder Verpuffungen gehen zu Lasten dieser Substanzen. Nehmen Sie immer feste, TÜV-geprüfte Grillanzünder. Neben den Grill gehört ein Eimer Wasser oder Sand. Haben Sie immer eine schwer entflammbare Decke in Reichweite. Ein Erste-Hilfe-Koffer ist ebenfalls kein Luxus, sondern Pflicht.

Entsorgung:

Die durchgeglühte Grillkohle muss über Nacht völlig erkalten, bevor Sie sie in der Mülltonne entsorgen können.

Richtig reagieren im Ernstfall:

Im Falle eines Unfalls mit Brandverletzungen müssen Sie schnell handeln. Hat ein Betroffener Feuer gefangen, halten Sie ihn fest und ersticken Sie die Flammen mit Hilfe einer Decke. Ist keine Decke zur Hand, wälzen Sie die Person auf dem Boden hin und her und übergießen Sie betroffene Stellen mit Wasser. Vorsicht: Durch panisches Weglaufen wird das Feuer weiter angefacht!

Professionelle Hilfe holen:

In Deutschland ist im Schnitt nach acht Minuten professionelle Hilfe vor Ort. Sollten Sie einmal einen Notruf tätigen müssen, so achten Sie unbedingt darauf, dass Sie der Notrufzentrale alle wichtigen Informationen an die Hand geben. Am besten prägen Sie sich dafür die so genannte "Vier-W-Regel" ein:

Gerade bei Unfällen in der Freizeit besteht keine Absicherung durch die gesetzliche Unfallversicherung! Informieren Sie sich daher hier.

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