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EM-Fieber im Anmarsch - sechs Tipps für Fußballfans

Nur noch wenige Tage, dann ist es so weit und die Fußball-Europameisterschaft (EM) 2012 geht los! Voller Vorfreude hoffen Fußballfans auf spannende Spiele und viele Tore ihrer Mannschaft, die sie ausgiebig feiern wollen. Einige freuen sich auf Stadionbesuche, andere auf Public Viewing. Häufig gehören auch Autokorsos, Fahnen und Fan Gesänge zur Fußball-Party dazu. Trotz ausgelassener Stimmung sind auch hier Regeln zu beachten. ROLAND-Partneranwalt Per Friedrich von der Berliner Kanzlei Per Friedrich gibt nützliche Tipps.

Tipp 1: Fahnen am Haus nur bei Erlaubnis aufhängen

Fan sein heißt, Flagge zeigen. Für Zuhause gilt jedoch: Ist es per Mietvertrag verboten, Plakate oder Schilder im Fenster anzubringen, betrifft das auch Fahnen. Wer dagegen verstößt, muss mit einer Abmahnung durch den Vermieter rechnen. Auf seinem Balkon darf ein Mieter eine Flagge auch ohne Erlaubnis anbringen, solange er hierfür keine Löcher in die Hausfassade bohrt oder die Fassade so verhängt, dass der äußere Eindruck des Hauses beeinträchtigt wird. Durch die Fahne darf keine Gefahr für Dritte ausgehen oder diese stören, beispielsweise durch lautes Schlagen im Wind. Der Rechtsanwalt rät: "Mieter, die unnötigen Ärger vermeiden wollen, beschränken sich beim Beflaggen am besten auf eine mittlere Größe – so ist das Risiko, Andere zu stören, relativ gering."

Tipp 2: Im Autokorso Straßenverkehrsordnung beachten

Obgleich ein Autokorso als Demonstration gilt, die grundsätzlich angemeldet werden muss, wird er von den Behörden in der Regel auch so geduldet. Trotz Ausnahmesituation ist die Straßenverkehrsordnung zu beachten: Wer sich nicht an die Regeln hält, insbesondere in puncto Alkohol und gegenseitiger Rücksichtnahme, muss mit Bußgeld oder Geld- beziehungsweise Freiheitsstrafen rechnen. Wenn der Wagen den Autokorso verlässt und das Tempo über Schrittgeschwindigkeit hinausgeht, müssen sich alle Personen im Auto wieder anschnallen. Für die Fahrt gilt: "Fahnen dürfen den Fahrer nicht beeinträchtigen und andere Fahrzeuge nicht behindern oder beschädigen auch das sollten Fans beachten", erklärt Per Friedrich.

Tipp 3: Kein Fußball auf der Arbeit ohne dass es der Chef erlaubt

So besonders die EM für den Fan auch sein mag - sie ist kein Grund für eine bezahlte Freistellung von der Arbeit. Wer die Spiele bei der Arbeit am Fernseher oder per Live-Ticker verfolgt, verletzt seine Arbeitspflicht und riskiert arbeitsrechtliche Konsequenzen - von einer Abmahnung bis hin zur fristlosen Kündigung. Beim Radiohören kommt es darauf an, ob der Arbeitnehmer seine Arbeitspflicht noch erfüllen kann und ob sich Kollegen oder Kunden gestört fühlen. Der ROLAND-Partneranwalt rät: "Wer unnötigen Ärger vermeiden und während der Arbeitszeit übertragene Spiele verfolgen will, nimmt am besten Urlaub. So kann er das Match ohne Bedenken und in vollen Zügen genießen."

Tipp 4: Public Viewing richtig organisieren

"Gemeinsam gucken ist am schönsten", so lautet häufig die Devise, wenn es darum geht, die großen Fußballspiele am Bildschirm zu verfolgen. Grundsätzlich kann jeder ein Public Viewing organisieren, sofern er hierbei keine Getränke oder Speisen verkauft. Dies ist nur mit gaststättenrechtlicher Genehmigung möglich. Falls das "Rudelgucken" auf öffentlichen Grundstücken stattfinden soll, muss eine Sondernutzungserlaubnis eingeholt werden. Wer außerdem Eintrittsgeld verlangt, muss eine Lizenzgebühr an die UEFA entrichten. Wichtig: Veranstaltungen im Freien, die bis nach 22 Uhr andauern, dürfen in Deutschland wegen der Nachtruhe nur durchgeführt werden, wenn die Lärmschutzanforderungen erfüllt werden. "Der Veranstalter haftet im Übrigen regelmäßig für Verletzungen, beispielsweise durch herumliegende Glasscherben", so Friedrich. "Wer ein Public Viewing organisiert, sollte also durch Kontrollgänge gewährleisten, dass das Gelände sicher ist."

Tipp 5: Vorsicht bei kurzfristigen Kauf-Angeboten von EM-Tickets

Bei kurzfristigen Kauf-Angeboten von Eintrittskarten für die EM ist Vorsicht geboten: Die Tickets können zum einen überteuert sein. Zum anderen wird man möglicherweise gar nicht erst ins Stadion gelassen, da die Karten grundsätzlich nicht übertragbar sind. Wer EM-Tickets weiterverkaufen oder -geben möchte, braucht eine schriftliche Genehmigung des Europäischen Fußballverbands, der UEFA. Auch gilt: Finger weg von Ticket-Angeboten auf eBay - der Verkauf hierüber ist streng verboten. Per Friedrich rät: "Fans sollten Tickets nur über die UEFA und über autorisierte Partner beziehen. Andernfalls kann die Eintrittskarte ungültig sein und das Geld ist möglicherweise weg."

Tipp 6: Wer ins Stadion will, sollte sich von den Ordnern durchsuchen lassen

Beim Stadionbesuch darf der Ordnungsdienst in der Regel mit Zustimmung des Betroffenen dessen Bekleidung und mitgebrachte Behältnisse durchsuchen. Wer die Durchsuchung verweigert, riskiert - trotz Eintrittskarte - nicht ins Stadion gelassen zu werden. Beim Filzen gilt: Frauen dürfen nur von Frauen und Männer nur von Männern durchsucht werden. "Wer wissen möchte, was im Stadion erlaubt ist, sollte vor dem Stadionbesuch einen Blick in die Stadion-Ordnung werfen. Diese regelt, welche Gegenstände mitgebracht werden dürfen", so der ROLAND-Partneranwalt.

Mit freundlicher Genehmigung der ROLAND Rechtsschutz-Versicherungs-AG

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