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Freitag, der 13. - Wirklich ein Unglückstag?

Freitag, der 13. Vor allem als Pechtag hat er Platz im Gedächtnis eingenommen. Statistisch gesehen ist Freitag der 13. allerdings kein Ausreißer, was die Zahl der Unglücksfälle angeht.

Im Volksglauben ein Pechtag

Im Volksglauben gilt Freitag der 13. als Tag, an dem besonders viele Unglücke passieren. Deshalb löst dieses Datum bei vielen Menschen ein mulmiges Gefühl aus. Tatsächlich hat die Angst vor diesem Tag eine eigene medizinische Bezeichnung erhalten: Paraskavedekatraphobie. Um den Freitag und die Zahl Dreizehn ranken sich viele Mythen: So ist es eine Zahlensymbolik vergangener Zeiten, die in der Dreizehn eine "übersteigerte Zwölf" sieht: Die Zwölf als die göttliche, kosmische und jahreszeitliche Ordnung (zwölf Monate, zwölf Sternkreiszeichen, zwölf Apostel, zwölf Stämme Israels) wird durch die Dreizehn durcheinander gebracht. Auch der Freitag als Unglückstag geht auf einen Volksglauben der Vergangenheit zurück: An einem Freitag geborene Kinder galten früher als Unglückskinder, Jesus wurde an einem Freitag gekreuzigt und Eva soll angeblich freitags von der verbotenen Frucht gegessen haben. Eine unglückliche "Vorbelastung" haftet dem Freitag also bereits von vorneherein an.

Die Unglückskombination

Die Unglückskombination aus der Dreizehn und dem Freitag ist dagegen ein relativ moderner Mythos. Forscher beziehen sich auf größere Ereignisse, die an diesem Datum stattgefunden haben sollen: Beispielsweise wurde am Freitag, dem 13. Oktober 1307 von König Philipp IV. die Verhaftung sämtlicher Tempelritter und damit die Auflösung des Templerordens veranlasst. Der Berliner Börsencrash vom 13. Mai 1927 ist ebenfalls als "Black Friday" der Finanzwelt in die Geschichte eingegangen, obwohl er an einem Donnerstag begann. Und auch die Beinahekatastrophe der Apollo-13-Mondmission ist mit dem Unglückstag verknüpft: Die Raumfähre trug nicht nur die Nummer Dreizehn, sie startete auch freitags. Wissenschaftler sehen in diesen Daten in Verbindung mit einer medialen Negativ-Berichterstattung den Grund für das schlechte Image.

Die Statistik belegt keine vermehrten Unglücksfälle

Statistisch gesehen ist Freitag der 13. in keiner Weise auffällig: Untersuchungen konnten nicht belegen, dass es an diesen Tagen eine besondere Häufung von Unfällen gibt - tatsächlich ist eher das Gegenteil der Fall. Laut einer ADAC-Studie (2009) fanden an den vermeintlichen Unheilstagen weniger Unfälle statt als an "gewöhnlichen" Freitagen. Es ist vielmehr die mediale Berichterstattung, die die Aufmerksamkeit auf diesen Tag als Unglückstag lenkt – und damit die Wahrnehmung für Missgeschicke sensibilisiert. Wenn dann tatsächlich etwas passiert, wird mit Nachbarn, Freunden und Kollegen eher darüber gesprochen als sonst. Das wiederum stärkt den Mythos.

Gut abgesichert durch den Alltag

Natürlich kommt es auch an einem Freitag, dem 13. zu Unfällen, genau wie an jedem anderen Tag. Mit dem richtigen Versicherungskonzept kann sich allerdings jeder zuversichtlich in den Alltag wagen, auch wenn ein vermeintlicher Pechtag im Kalender steht. Wenn einmal tatsächlich ein Unglück passiert, ist es besonders wichtig, dass die Unfallfolgen durch das richtige Versicherungskonzept gemildert werden.

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