Business-Knigge international: USA (Teil 2)
Das richtige Auftreten im Unternehmen
Die Initiative ergreifen, sich behaupten, eigenverantwortlich etwas auf die Beine stellen, Leistung erbringen – das sind Werte, die die Arbeitsethik in den USA prägen. Genau wie das Streben nach Chancengleichheit, die mit einer hohen Transparenz einhergeht. Die Bürotüren offen lassen, ohne Unterschied mit jedem Mitarbeiter plauschen, political correctness gegenüber Minderheiten walten lassen – das ist im Business selbstverständlich.
Wollen Sie unangenehm auffallen, machen Sie einer Kollegin ein anzügliches Kompliment oder erzählen Sie schenkelklopfend einen Blondinenwitz. Echter Humor hingegen wird hoch geschätzt, Präsentationen und Meetings werden häufig mit einer heiteren Anekdote eingeleitet, um die Zuhörerschaft für sich einzunehmen.
Der gelassene Umgangston könnte vermuten lassen, dass es keine Unterschiede in Hierarchie und Status gäbe. Dieser Schluss ist falsch: Sie werden vielmehr neidlos akzeptiert. Der Gleichheitsgrundsatz schließt Bewunderung für Führungspersönlichkeiten keineswegs aus. Lassen Sie sich durch das flapsige Auftreten mancher Manager, durch Jacketts über der Stuhllehne und Füße auf der Schreibtischplatte nicht zu Nachlässigkeiten verleiten.
Es ist einfacher, Kontakt herzustellen, als diesen aufrecht zu erhalten. Bleiben Sie am Ball, auch was Ihre Selbstdisziplin angeht.
Amerikaner betrachten mit Staunen die Anzahl der Feier- und Urlaubstage in Deutschland, Neid kommt deshalb jedoch keineswegs auf. Erstens weil Neid keine akzeptierte Charaktereigenschaft ist, zweitens weil Leistung über alles geht. Drittens ist die in Deutschland übliche Trennung nach dem Muster „Dienst ist Dienst und Schnaps ist Schnaps“ unbekannt. In den USA können die beiden eine harmonische „Ehe“ eingehen. Komplette Arbeitsteams treiben miteinander Sport oder gehen abends zusammen essen. Sie verbringen sogar das Wochenende zusammen, lassen sich z. B. in einer Stretched Limousine von der Wall Street nach Atlantic City bringen.
„Kleine Geschenke erhalten die Freundschaft“ – Mitbringsel an Geschäftspartner dürfen nicht über 25 $ kosten. Nach einer Einladung, z. B. ins Haus eines Geschäftspartners oder einer Kollegin, einen thank-you-letter zu schreiben, ist selbstverständlich. Genauso wie der Austausch von Weihnachtsgeschenken. Doch bitte: keine persönlichen Geschenke für Frauen, keine Spielzeugwaffen für Kinder und für konservative Herren keine Zigarren aus dem kommunistischen Kuba.
© 2010, wissenmedia GmbH, Gütersloh/München
- Krankenversicherungen Kranken-Vollversicherungen
- Kranken-Ergänzungsversicherungen
- Private Krankenversicherungen
- Lebensversicherungen
- Rentenversicherungen
- Unfallversicherung
- Private Krankenversicherung
- Sachversicherungen
- Haftpflichtversicherungen
- Kfz-Versicherungen
- Rechtsschutz-Versicherungen
- Baufinanzierung
- Kfz-Versicherung
- Zusatzversicherungen.
- Weiteres Internetangebot: versicherung.de

Seite weiterempfehlen
Drucken/Speichern