Urlaub mit dem Vierbeiner – gut versichert in die Hundeferien

Die Urlaubszeit ist die schönste Zeit des Jahres. Klar, dass auch der geliebte Vierbeiner mit soll, wenn es für die ganze Familie auf Reisen geht. Doch damit in den Hundeferien alles gut geht, gilt es einiges zu beachten. So gelten in vielen Ländern bestimmte Einreisebestimmungen für Vierbeiner. In der Regel wird ein EU-Heimtierausweis gefordert, aus dem eindeutig hervorgeht, dass Ihr Hund ausreichend geimpft ist. Vor allem die Tollwut-Impfung ist wichtig. Außerdem muss der Hund gechipt sein, um eindeutig identifiziert werden zu können. Außerdem sollte Ihr Hund gut versichert sein.
Bei allen Hundeversicherungen gibt es Tarife mit und ohne Selbstbeteiligung. Ist eine Selbstbeteiligung vereinbart, fällt der Versicherungsbeitrag meistens etwas niedriger aus.


Der Vierbeiner ist krank – müssen Sie nun auf die Hundeferien verzichten?
Endlich ist es soweit! Der lange ersehnte Urlaub ist da und Sie machen sich ans Zusammenpacken. Damit Ihr Hund mit ins Urlaubsland darf, haben Sie schon vor längerer Zeit einen Termin beim Tierarzt gemacht, um die geforderten Impfungen und Behandlungen durchzuführen. Wenige Tage vor dem Urlaub findet der Termin nun statt. Doch kurze Zeit später bekommt Ihr Hund einen unerklärlichen Ausschlag, er wird apathisch und mag nicht mehr fressen und trinken – möglicherweise hat Ihr Vierbeiner seine Impfung nicht vertragen.
Im schlimmsten Fall kann das dazu führen, dass Sie Ihren lang geplanten Urlaub nicht antreten können. Das ist doppelt ärgerlich, wenn Sie dann auch noch auf den Kosten sitzenbleiben. Eine Reiserücktrittversicherung hilft in diesem Fall. Damit auch Hundeferien abgesichert sind, benötigen Sie allerdings eine spezielle Versicherung, denn die meisten Rücktrittversicherungen sind nicht auf das Thema "Hund und Reisen" fokussiert. Bei einer Reiserücktrittversicherung, die auch Hundeferien im Notfall rettet, sind neben Impfunverträglichkeiten üblicherweise ebenfalls ein Unfall des Hundes oder eine schwere Erkrankung abgedeckt.

Damit die Reiserücktrittversicherung einspringt, muss Ihr Hund in den Reiseunterlagen eingetragen sein. Buchen Sie beispielsweise eine Unterkunft mit Hund, muss aus der Buchungsbestätigung hervorgehen, dass tatsächlich ein Hund mitreist. Gleiches gilt für den Mietwagen oder das Flugzeug. Soll Ihr Vierbeiner seine Hundeferien in einer Pension oder in der Urlaubsbetreuung verbringen, gibt es übrigens Flex-Tarife bei einigen Versicherungen. Dort können Sie weitere Optionen buchen, beispielsweise wenn Sie Ihren Urlaub nicht antreten können, weil die Betreuung durch einen Unfall oder eine Krankheit weggefallen ist.


Haftpflichtversicherung: Wenn in den Hundeferien etwas zu Bruch geht
Nach einer langen Autofahrt sind Sie endlich am Ziel. Damit Sie in Ruhe ausladen können, bringen Sie als Erstes Ihren Hund ins Hotelzimmer oder in die Ferienwohnung. Klar, dass Ihr Vierbeiner nach der langen Zeit im Auto erstmal seine angestaute Energie loswerden muss. Die zur Begrüßung aufgestellte Vase geht beim Erkunden der Unterkunft leider zu Bruch, das Parkett bekommt beim Sprint den Flur entlang einen tiefen Kratzer und während Sie weiter ausladen, erobert Ihr Hund das Sofa, auf dem er es sich gemütlich macht. Nachdem es draußen etwas schlammig war, bedürfen die Bezüge nun einer gründlichen Reinigung.

Um für solche Szenarien gerüstet zu sein, ist eine Hundehalterhaftpflicht unerlässlich, denn als Hundehalter haften Sie für alle Schäden, die Ihr Hund verursacht. Damit auch in den Hundeferien Sachgegenstände gut versichert sind, sollte die Hundehaftpflicht Mietsachschäden beinhalten. Das gilt sowohl für unbewegliche als auch für bewegliche Gegenstände. In einigen Ländern ist der Nachweis einer solchen Versicherung sogar Pflicht. Daneben haftet die Versicherung natürlich auch, wenn durch Ihren Hund ein Mensch oder andere Vierbeiner zu Schaden kommen. Achten Sie beim Abschluss der Versicherung auf eine möglichst hohe Deckungssumme für Personenschäden. Denn diese können schnell in die Millionenhöhe gehen.

Eine gute Hundeversicherung beinhaltet die folgenden Punkte:

- Mindestens 10 Millionen Euro – besser 20 Millionen Euro – Deckungssumme bei Personenschäden

- Absicherung von Mietsachschäden

- Kein Leinenzwang

- Schutz im Ausland (sowohl innerhalb der EU als auch weltweit)

- Rabatte, wenn mehrere Hunde versichert werden


Gesund durch die Hundeferien: Krankenversicherungen für den Vierbeiner
Im Urlaub krank zu werden, ist nicht schön. Je nach Urlaubsziel ist die ärztliche Versorgung schlechter als zu Hause und generell möchte man seine Urlaubszeit nicht mit lästigen Krankheiten verbringen. In den Hundeferien sollte natürlich auch der geliebte Vierbeiner gesund bleiben, denn auch für ihn kann es schwierig werden, einen passenden Arzt zu finden. Zudem sind Tierärzte im Ausland oft sehr teuer, sodass eine verstauchte Pfote oder eine Magenverstimmung schnell ein großes Loch in die Urlaubskasse reißen können. Auf der sicheren Seite sind Sie mit einer Krankenversicherung für den Hund, die auch im Ausland gilt. Diese übernimmt verschiedene Behandlungen für plötzlich auftretende Erkrankungen. Eine sinnvolle und günstigere Alternative ist eine OP-Versicherung für den Hund. Denn eine Operation wegen eines Sehnenschadens, einer Magendrehung oder eines Unfalls kann schnell vierstellige Beträge kosten. Auch wenn Sie gut versichert in die Hundeferien fahren, ist es natürlich allemal besser, wenn Sie all diese Versicherungen nicht benötigen.

Ergänzen Sie am besten die eigene Reiseapotheke um einige wichtige Dinge für den Hund:

- Ein Mittel gegen Reiseübelkeit – auch Hunde können bei längeren Fahrten unter Übelkeit leiden.

- Eventuell ein leichtes Beruhigungsmittel – kennt Ihr Hund zum Beispiel die Fahrt mit einem Schiff oder eine lange Autofahrt nicht, kann es sehr stressig für ihn werden.

- Augen- und Ohrentropfen

- Mittel gegen Flöhe und Zecken (entweder prophylaktisch oder als Behandlung)

- Medikamente, die Ihr Hund ohnehin einnehmen muss.

- Mittel gegen Bauchschmerzen und Durchfall, falls Ihr Vierbeiner in den Hundeferien etwas frisst, was er nicht kennt oder was er nicht verträgt.

Hund und Reisen, das sind zwei Dinge, die wunderbar miteinander harmonieren können. Für Ihren Vierbeiner ist es das Größte, wenn er mit seiner Familie gemeinsam die Hundeferien verbringen darf. Berücksichtigen Sie jedoch bei der Wahl des Urlaubsziels, dass die Reise für Ihren vierbeinigen Freund nicht zu stressig werden sollte. Lange Flugreisen oder ein Städtetrip in eine überfüllte Metropole lindern seine Freude beträchtlich. Machen Sie stattdessen einen gemütlichen Urlaub in die Natur und genießen Sie die Zeit gemeinsam!


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