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Der Barmenia Hunderatgeber - Alles rund um Ihren Hund

Der beste Freund des Menschen, ein treuer Begleiter auf vier Pfoten und (meistens) zu jedem Abenteuer bereit - viele Hunde haben von Natur aus das Talent, unser Leben auf die bestmögliche Art und Weise auf den Kopf zu stellen. Für die meisten Besitzer ist ein neuer Hund im Haushalt immer auch ein neues Familienmitglied - das bedeutet viele spannende Neuerungen, aber erfordert auch einiges an Planungen, Vorbereitungen und bringt bestimmte Verpflichtungen mit sich.

Damit Sie und Ihr Hund auf der richtigen Pfote starten, haben wir unseren Barmenia Hunderatgeber zusammengestellt - hier finden Sie eine große Vielfalt an Tipps, Hinweisen und Ratschlägen rund um das gute und harmonische Zusammenleben mit einem Hund. Gleichzeitig sorgen wir auch für das gesundheitliche Wohlergehen Ihres Tieres: Mit unseren Hundeversicherungen ist Ihr vierbeiniger Freund bei Krankheiten oder operativen Eingriffen bestens abgesichert.

Heute informieren - für morgen absichern

Der Barmenia Hunderatgeber - das große "How to Hund" von Ihrem Partner für Versicherungslösungen für Mensch und Tier. Erfahren Sie hier die wichtigsten Grundlagen zu Anschaffung, Haltung, Pflege, Versorgung und vielen weiteren Punkten rund um das Leben mit Hund. Bei weiterführenden Fragen stehen wir Ihnen gerne mit unserer Erfahrung zur Seite.

Anschaffung eines Hundes - Was Sie beachten sollten

Ob Sie sich zum allerersten Mal mit der Anschaffung eines Hundes befassen oder bereits den nächsten vierbeinigen Partner in Ihrem Zuhause aufnehmen möchten - irgendwann hat jeder mal klein angefangen. Dabei sind zu Beginn der Suche nach einem Hund einige wichtige Fragen zu stellen: Was für einen Hund möchte ich haben? Was kann ich dem Hund bieten? Und wo bekomme ich so einen Hund her? Diese Punkte beleuchten wir im nachfolgenden Abschnitt unseres Hunderatgebers.

Der richtige Hund - Welche Rasse passt zu mir?

Hunde haben ihren ganz eigenen Kopf und Charakter - darin erkennen wir uns selbst häufig gut wieder. Manche Hunde sind sehr genügsam und friedlich, andere besonders aufgeweckt und vital - werden diese Bedürfnisse und Veranlagungen des Tieres nicht berücksichtigt, wird der Hund schnell unglücklich.

Überlegen Sie, wie Ihr typischer Tagesablauf aussieht und wie sich die Situation daheim darstellt:

  • Sind Sie häufig unterwegs und der Hund dementsprechend viel allein?
  • Haben Sie oder Familienmitglieder Zeit, sich ausreichend stark mit dem Hund zu beschäftigen?
  • Versteht der Hund sich gut mit anderen Haustieren oder Kindern im Haushalt?
  • Hat der Hund in meiner Wohnung genügend Platz?
  • Sind innerhalb des Familien- oder Bekanntenkreises Allergien bekannt?

Es gibt zahlreiche Portale und Foren, um sich zu unterschiedlichsten Hunderassen zu erkundigen und ein Tier zu finden, das nicht nur Sie glücklich macht, sondern das sich auch rundum bei Ihnen wohlfühlt: So sind etwa Dackel beliebte Familienhunde, bei Kindern im Haushalt ist auch ein Cavapoo eine gefragte Tierrasse. Ein Bichon Frise kommt gut mit anderen Tieren und engen Wohnverhältnissen klar, während ein Border Collie viel Platz, Auslauf und einen erfahrenen Halter benötigt.

Hunderatgeber-Hinweis: Seien Sie kritisch und hinterfragen Sie, was für eine Art Hund Sie wirklich suchen und was Sie dem Tier bieten können. Das erleichtert von der Aufzucht bis zum täglichen Zusammenleben jeden einzelnen Moment, den Sie mit Ihrem Partner mit der kalten Schnauze verbringen. Bedenken Sie vor allem auch, dass Sie für jeden Hund auch die Verantwortung tragen - dieser Punkt ist besonders wichtig, gerade wenn der Wunsch nach einem Hund etwa von Kindern ausgeht. Auf der Suche nach einem passenden Anfängerhund liefern wir Ihnen auf dieser Seite ein paar Anregungen.

Einen Hund kaufen – Vom Züchter bis zum Tierheim

Sie haben sich für einen Hund entschieden - soweit alles gut. Aber wo finden Sie diesen Hund nun? Hier gibt es unterschiedlichste Anlaufstellen, die wir Ihnen in unserem Hunderatgeber gerne vorstellen möchten:

Züchter

Wer auf der Suche nach einer spezifischen Hunderasse ist, kann sich dafür gut an Züchter und Zuchtvereine wenden. Dabei sollten Sie sich immer die Zeit nehmen, einen seriösen Züchter zu suchen - wichtig ist, dass der Züchter eine ausführliche Dokumentation über Zuchtziele führt und gesundheitliche Untersuchungen der Tiere belegen kann.

Die meisten guten Züchter investieren selbst viel Zeit in ihre Lieblinge - Sie sollten also hellhörig werden, wenn es dem Züchter praktisch egal zu sein scheint, wer seine Tiere kauft und wo sie hinkommen. Möchten Sie bei der Qualität auf Nummer sicher gehen, halten Sie sich an Institutionen wie den " Verband für das deutsche Hundewesen “ - hier finden Sie sicher seriöse Züchter in Ihrer Nähe.

Tierheim/Tierschutz

Wer gerne einem geretteten Tier eine zweite Chance im eigenen Zuhause geben möchte, kann sich dafür an lokale Tierheime oder Tierschutz-Vereine wenden. Diese freuen sich immer, wenn sich für einen Hund ein neues Herrchen oder Frauchen finden lässt.

Vor Ort werden die Tiere zwar gut versorgt und medizinisch gründlich untersucht, jedoch lässt sich gerade bei Streunern nicht exakt sagen, ob es sich um reinrassige Tiere oder Mischlinge verschiedener Arten handelt. Damit sind die Fellnasen hinsichtlich ihrer Verhaltensweisen tendenziell weniger "berechenbar“ als Tiere vom Züchter - das muss nichts Schlechtes sein, dennoch sollten sich Halter auf eventuelle Überraschungen einstellen.

Hunderatgeber-Hinweis: Anschaffung und Unterhalt eines Hundes sind immer mit Kosten verbunden - wer jedoch beim Kauf bzw. bei der Übernahme eines Hundes achtsam ist, kann sich leicht hohe Folgekosten ersparen, die durch die Behandlung von kranken Tieren entstehen können. Für das gewisse Extra an Schutz können Sie außerdem unsere Barmenia Hunde-Versicherung nutzen - so ist Ihr Fellfreund bei Krankheiten oder auch Operationen immer bestens abgesichert.

Gesetzliche Vorgaben für das Leben mit Hund

Abhängig davon, in welchem Bundesland Sie sich einen Hund zulegen möchten, gelten unterschiedliche rechtliche Regelungen für die Anschaffung oder auch die korrekte Haltung eines Hundes. Das kann etwa folgende Punkte umfassen:

  • Leinenpflicht
  • Maulkorbpflicht
  • Registrierung/Chippen des Hundes
  • Zuchtverbote
  • Sachkundenachweis/Haftpflichtversicherung

Besonders wichtig sind diese Vorgaben bei sogenannten "Listenhunden“ - also bei Hunden, für die je nach Bundesland Beschränkungen oder Sonderregelungen gelten, da viele von ihnen als potenziell gefährlich eingestuft werden. Aber auch besondere Rassen (in NRW etwa Alano/Dogo Argentino/Tosa Inu) sowie sehr große Hunde fallen in diese Kategorie - ohne Sachkundenachweis ist eine Haltung dieser Tiere in jedem Fall gesetzlich untersagt.

Versicherungen für Hunde

Versicherungen bieten in vielen Lebenssituationen die Sicherheit, dass bestimmte Vorfälle, Unfälle oder Krankheiten abgedeckt sind - was für uns Menschen gilt, lässt sich so auch auf Hunde übertragen. Rund um das Leben mit Hund gibt es eine Reihe von Versicherungen, die entweder praktisch oder manchmal sogar verpflichtend sind. Diese stellen wir in unserem Hunderatgeber vor:

Hundehaftpflicht

Hunde sind auch nur Menschen - manchmal schlagen sie über die Stränge, etwas geht zu Bruch oder es gibt einen Konflikt mit einem anderen Tier. Entstehen hierdurch Kosten, dann ist es am besten, wenn diese bereits durch eine Hundehaftpflicht-Versicherung abgedeckt sind.

Achtung: Je nach Bundesland und Hunderasse kann eine entsprechende Haftpflichtversicherung sogar Pflicht für die Haltung eines Hundes sein. Hier ist es wichtig, sich im Vorfeld gut zu informieren, um nicht am Ende potenziell hohe Kosten selber tragen zu müssen.

Hunde-Krankenversicherung / Hunde-KV

Ob Ihr Hund akut etwas Falsches gegessen hat, immer mal wieder Probleme mit den Zähnen auftreten oder er unter einer chronischen Erkrankung leidet - Besuche beim Tierarzt können schnell ins Geld gehen. Aber welcher Hundehalter möchte sich schon gerne die Frage stellen, ob er sich die Gesundheit seines treuen Gefährten leisten kann?

Eine Hunde-Krankenversicherung kann in solchen Fällen dafür sorgen, dass die Kosten der Behandlung Ihres Hundes zuverlässig gedeckt sind. Solche Versicherungen umfassen häufig außerdem eine freie Arztwahl, Vorsorge-Untersuchungen und weitere optionale Leistungen, etwa die individuell festgelegte Höhe der Kostendeckung oder der Selbstbeteiligung. Damit ist stets für die Gesundheit Ihres Hundes gesorgt.

Hunde-OP-Versicherung

Was das Hundeleben so mit sich bringt, kann niemand genau sagen - sollte plötzlich eine Operation an Ihrer Fellpfote notwendig sein, können Eingriff und Nachsorge erhebliche Kosten mit sich bringen. Über eine Hunde-OP-Versicherung werden solche Kosten sicher aufgefangen, sodass wichtige Operationen für Halter nicht zur Gewissensfrage werden.

Pflicht zur Hunde-Haftpflichtversicherung in Deutschland

Hunderatgeber-Hinweis: Für solche Versicherungen sind wir bei der Barmenia Ihr Ansprechpartner der Wahl. Über uns können Sie vollständig individuelle und einfach anpassbare Versicherungen für Ihren Hund abschließen. Wir decken vielfältige Risiken und Leistungen ab, auf Wunsch mit einer Kostenerstattung bis zu 100% - so genießt Ihr Hund einen vergleichbar starken Versicherungsschutz wie Sie selbst, zu guten Konditionen und ein Hundeleben lang.

Basics & Ausstattung für den Start

Sind alle Details geklärt und der Einzug des neuen Familienmitgliedes steht kurz bevor, sollten Sie sicherstellen, dass Ihr Haushalt auch für Ihren Hund ausgestattet ist. In unserem Hunderatgeber stellen wir Ihnen die wichtigsten Utensilien und Gegenstände vor, die bei der Anschaffung eines Hundes daheim definitiv nicht fehlen sollten.

  • Napf
    Einfache Faustformel hier: Je größer der Hund, desto größer sollte der Napf ausfallen. Planen Sie mit separaten Näpfen für Fütterung und Wasser. In Sachen Material ist Edelstahl praktisch immer eine gute Wahl - gerade auch bei stürmischen Fellnasen, die gerne mal etwas umstoßen. Bei ruhigeren, älteren Hunden kann sich auch ein schwerer, stabiler Keramik-Napf anbieten.
  • Schlafplatz
    Körbchen oder Hundebett - zwischen diesen beiden Möglichkeiten entscheidet sich die Nachtruhe Ihrer Fellnase. Hier gilt es, sich auf die Präferenzen des Hundes einzustellen. Idealerweise machen Sie beide Angebote und schauen, wofür sich Ihr neuer Partner dann entscheidet - dabei bleiben Sie dann auch. Passende Größe, hohe Qualität und einfache Reinigung sind dabei natürlich ein absolutes Muss.
  • Leine
    Bei Leinen gibt es eine breite Auswahl, die von einfachen Führleinen über praktische Flexileinen (mit/ohne Stopper) bis hin zu Sonder-Varianten für Jagdausflüge und mehr reicht. Hier entscheiden auch Sie mit: Wollen Sie Ihrem Hund beim Spaziergang mehr Freiheiten bieten, dann lassen Sie Ihm mehr Leine. Braucht er hingegen absehbar mehr Aufsicht, dann kann sich auch eine bewusst knappe Kurzführer-Leine eignen.
  • Spielzeug
    Es ist bunt, kullert, klackert, quietscht und gut zu beißen - Hunde können sich leicht für unterschiedlichste Spielzeuge begeistern. Wichtig ist auch hierbei, auf das Feedback Ihres Vierbeiners zu achten: Einige Hunde freuen sich bereits über einen regelmäßig geworfenen Stock, andere sind wählerischer oder brauchen mehr Abwechslung. Achten Sie daher vorrangig auf die Qualität des Spielzeugs (robust, keine Weichmacher etc.) und probieren Sie anschließend aus, was Ihrem Hund am meisten Freude bereitet.
  • Bürste & Co.
    Einzelne Hunde benötigen regelmäßige Fellpflege, damit das Fell eine ansprechende Optik behält und nicht verfilzt. Doch auch beim Ausbürsten von Verschmutzungen im Fell kann eine Hundebürste sehr hilfreich sein. Praktisch sind zudem Kauartikel und spezielle Zahnbürsten/Zahncremes für Hunde, Zeckenzangen, Krallenscheren sowie Pflegecremes für empfindliche Pfoten.

Hunderatgeber-Hinweis: Mit dieser "Grundausstattung" schaffen Sie gute Voraussetzungen, damit sich Ihr Liebling in seinem neuen Zuhause schnell eingewöhnen kann. Dabei sollten Sie dem Hund in jedem Fall die Zeit geben, die er dafür braucht - schließlich beginnt für ihn praktisch ein neues Leben in einer Umgebung, die ihm gänzlich fremd ist. Geduld, Behutsamkeit und ein guter Rhythmus im Tagesablauf sind gerade in den ersten Tagen/Wochen enorm wichtig. Weitere Tipps rund um das richtige Hunde-Starterset finden Sie hier .

Futter/Ernährung - Artgerechtes Füttern leicht gemacht

Wo wir gerade über den Napf sprachen - welches Futter soll es für Ihre Fellnase sein? Was darf auf keinen Fall auf die Speisekarte? Und inwiefern spielt das Alter des Hundes eine Rolle? Unser Hunderatgeber hat hierzu alle Infos parat:

Kritische und giftige Lebensmittel für Hunde

Die Art des Futters - Was im Fresschen stecken sollte

Vermutlich sind Ihnen Begriffe wie Nassfutter, Trockenfutter oder auch das "Barfen" (Fütterung mit rohem Fleisch & Zusätzen) bereits bekannt - welche dieser Methoden Sie bei der Fütterung verfolgen, müssen Sie und Ihr Hund miteinander ausmachen. Sowohl bei der Zubereitung des Futters als auch bei den Kosten bestehen zum Teil starke Unterschiede - wie immer kommt es aber vor allem auf den Inhalt an. Folgende Nährstoffe sollten sich im Hundenapf dringend wiederfinden:

  1. Fleisch (Proteine/dringend auf Fleischanteil im Futter achten)
  2. Obst und Gemüse (Mikronährstoffe/Vitamine/Mineralien/Spurenelemente)
  3. Öle (Leinöl/Rapsöl / wichtig zur Aufnahme der Nährstoffe im Magen)

Zu beachten ist außerdem das Alter des Hundes: Welpennahrung (mit viel Kalzium zum Wachstum) unterscheidet sich wesentlich vom Hundefutter für Senioren (ohne Getreide/wenig Phosphor). Gleiches gilt auch für den Fress-Rhythmus: Stehen Jungtiere durchaus 4x täglich am Napf, begnügen sich die meisten erwachsenen und älteren Tiere mit ca. 2 Mahlzeiten am Tag. Achten Sie auf eine hohe Nahrungsqualität sowie darauf, den Nährstoff- und Kalorienbedarf des Hundes zu decken.

No-Go im Fressnapf - Kritische & giftige Lebensmittel für Hunde

Gerade unerfahrene Hundehalter oder Kinder wollen dem Hund gerne eine Kleinigkeit bzw. einen Snack zum Naschen zustecken. Einfach vom Teller flugs in die Hundeschnauze - das kann jedoch für Ihren vierbeinigen Gefährten sehr gefährlich werden oder sogar tödlich enden. Diese Lebensmittel sollten Sie dringend außerhalb der Reichweite Ihres Hundes aufbewahren:

  1. Knochen (Splittergefahr, besonders bei Hühnerknochen / ausgenommen Kauknochen)
  2. Rohes Schweinefleisch (mögliche Kontamination mit Aujeszky-Virus / Krankheit „Pseudo-Wut“ mit tödlichem Verlauf)
  3. Weintrauben (Gefahr von Durchfall und Erbrechen / schlimmstenfalls Tod)
  4. Nüsse (Gefahr von Darmverschluss / Sorten wie Walnüsse absolut giftig)
  5. Hülsenfrüchte (Inhaltsstoff Phasin für Hunde giftig / roh besonders hohe Konzentration)
  6. Milch (Gefahr von Durchfall und Erbrechen)
  7. Schokolade (Inhaltsstoff Theobromin für Hunde giftig / Gefahr von Durchfall, Erbrechen und Tod / dunkle Schokolade noch gefährlicher)

Hunderatgeber-Hinweis: "Die Dosis macht das Gift“ - je nach Konstitution, Gewicht und Größe des Hundes können diese und weitere Lebensmittel mehr oder minder riskant für Ihren vierbeinigen Freund sein. Da jeder Hund unterschiedlich auf Lebensmittel anspricht, sollten Sie es aber nicht drauf ankommen lassen und bei bewährten Nahrungsmitteln für Hunde bleiben - ohne Ausnahme.

Sollte Ihr Hund dennoch mal etwas Falsches futtern und sich daran den Magen verderben, können Sie mit einer Hunde-Krankenversicherung der Barmenia sicherstellen, dass Ihre Fellnase schnell und kompetent versorgt wird - ohne sich dabei Sorgen über hohe Behandlungskosten machen zu müssen. Gerne informieren wir Sie hierzu auch persönlich.

Hunderatgeber zur Erziehung - Das 1x1 für Sitz, Platz und Aus

Das Leben mit Hund steckt vom ersten Tag an voller Herausforderungen, die gemeinsam - Hand in Pfote - bewältigt werden müssen. Damit das auch wie gewünscht funktioniert, haben wir in unserem Hunderatgeber einige Tipps und Tricks rund um die Erziehung eines Hundes zusammengestellt:

  • Rudelführer werden für Anfänger
    Denken Sie Ihre Hausgemeinschaft oder Familie als ein Rudel - der Hund möchte sich naturgemäß gerne an die Spitze dieses Rudels setzen. Darum ist es wichtig, dass Sie diesen Platz vom ersten Tag an für sich beanspruchen und diesen "Führungsanspruch" gegenüber dem Hund auch klarstellen. Am einfachsten geht das gegenüber Jungtieren, denn alten Hunden bringt man bekanntlich keine bzw. nur schwer neue Tricks bei.
  • Wer A sagt, muss auch B sagen
    Als Führer des Rudels müssen Sie gegenüber dem Hund vor allem eines sein: konsequent. Macht der Hund etwas gut, wird er belohnt. Gehorcht er nicht oder macht er bewusst etwas anders als gewünscht, gibt es dafür einen Tadel - typischerweise gibt es also zum Beispiel kein Leckerli. Hier darf es nach Möglichkeit keine Ausnahmen geben: Merkt Ihr Hund, dass er seinen Willen kriegt, wenn er lange genug bettelt, sind Sie nicht konsequent und Ihr Hund lernt nichts dazu - daran ändert auch der treueste Dackelblick nichts mehr.
  • Der Ton macht die Musik
    Bei der Erziehung eines Hundes ist voller Körpereinsatz gefragt: Hierzu zählen auch Stimme und Körpersprache. Eine verschlossene Haltung in Verbindung mit einem scharfen Tonfall signalisieren dem Hund, dass er etwas getan hat, was Ihnen nicht gefallen hat. Eine offene Körperhaltung (offener Stand, keine verschränkten Arme) und ein sanfter Tonfall mit einem Lächeln signalisieren hingegen Zufriedenheit und Akzeptanz - in Verbindung mit entsprechenden Handbewegungen kann der Hund so auch leichter Kommandos erlernen.
  • Routinen trainieren
    Es ist nicht zweckmäßig, jede einzelne Handlung Ihres Hundes zu belohnen bzw. zu tadeln. Manche Routinen müssen einfach auch erlernt werden - etwa der Zeitpunkt fürs Fresschen, wann es Zeit fürs Gassi-Gehen ist oder wenn Sie auf der Arbeit sind und der Hund daheim alleine bleibt. Hier können etwa Snacks zum ungünstigen Zeitpunkt dazu führen, dass Hunde sich falsche Routinen merken - dabei kann im Zweifel eine Hundeschule der richtige Ansprechpartner sein.

Hunderatgeber-Hinweis: Das Leben mit Hund gestaltet sich deutlich einfacher und harmonischer, wenn Sie Ihrem Hund von Beginn an liebevoll, aber mit dem nötigen Nachdruck seine Grenzen aufzeigen. So helfen Sie auch Ihrem Hund dabei, sich innerhalb eines klaren "Raumes" zu bewegen, in dem er sich wohlfühlt - eben auch deswegen, weil er die Spielregeln kennt und sich entsprechend verhalten kann. Wenn Sie das Gefühl haben, nicht zu Ihrem Hund durchzudringen oder sich bestimmte Verhaltensweisen (Stubenreinheit) nicht ändern, sprechen Sie mit einem Hundetrainer.

Hund und Kind - Spielspaß mit Augenmaß

Für viele Kinder sind Haustiere eine fast schon magische Kindheits-Erfahrung - im besten Fall ist ein Hund Spielgefährte, Trostspender und Alltagsbegleiter auf einmal. Aber so aufregend die Zeit mit einem Hund auch sein mag, Kinder sowie Hunde müssen für den sicheren Umgang miteinander ein paar Spielregeln kennenlernen und beachten. Welche das sind? Unser Hunderatgeber klärt auf:

Sichere Räume schaffen - Für Hund und Kind

Für das Zusammenleben von Kind und Hund ist es wichtig, dass beide verstehen, dass der jeweils andere ein eigenes Leben führt, selber auch seine Freiräume und Ruhephasen braucht. So können Hundehalter beispielsweise entsprechend klarstellen, dass der Hund zur Schlafenszeit nichts mehr im Kinderzimmer zu suchen hat und am Abend quasi eine Art "Trennung" erfolgt.

In Bezug auf den Hund muss ein Kind vor allem begreifen, dass dieser kein Spielzeug ist - je eher und konsequenter diese Sensibilisierung stattfindet, desto besser. Gerade beim Essen oder Schlafen mögen Hunde keine Störungen oder Überraschungen, wodurch es leicht zu Beißunfällen kommen kann. Kinder müssen wissen: Der Hund braucht jetzt seine Ruhe, es herrscht Spielpause.

Wichtige Maßnahmen für das Leben mit Hund und Kind

  • Spielzeiten / Ruhezeiten definieren
  • Grenzen ziehen / Ruheräume & Rückzugsorte schaffen
  • Verbotene Verhaltensweisen klarstellen (am Schwanz ziehen)
  • Kind und Hund nie unbeaufsichtigt lassen!

Hund und Kleinkind - Vorbereiten auf den Nachwuchs

Kleinkinder bzw. Babys können nicht nur das Familienleben, sondern auch das Hundeleben ordentlich durcheinanderbringen: Wo gestern noch alle Aufmerksamkeit dem Hund galt, sind Herrchen und Frauchen plötzlich ständig mit diesem kleinen Fratz beschäftigt, der plötzlich ohne Vorankündigung im Haus aufgetaucht ist - an der Sache muss doch etwas faul sein!

Es gibt jedoch einige Tricks, mit denen Sie Ihren Hund an diese "Veränderung" gewöhnen können:

  • Training mit Baby-Puppe
    Herrchen oder Frauchen sollten sich die Zeit nehmen, sich exklusiv mit einer Baby-Puppe zu beschäftigen - in dieser Zeit ist der Hund für sich. Anschließend ist er wieder "an der Reihe". So kann sich der Hund langsam darauf einstellen, dass es einen Neuzugang im Haus gibt, es ihm dadurch aber nicht schlechter geht.
  • Positive Ablenkung schaffen
    Während sich das eine Elternteil Zeit für das Baby nimmt, beschäftigt sich das andere mit dem Hund, spielt mit ihm oder geht Gassi. So lernt der Hund, dass der Neuzugang im Haus gar keinen Verzicht bedeutet, sondern er für eine gewisse Zeit quasi die ungeteilte Aufmerksamkeit von Herrchen/Frauchen erhält - er stellt also eine explizit positive Verbindung zur Situation her.

Hunderatgeber-Hinweis: Hund und Kind wollen einander natürlich nichts Böses - die meisten kritischen Situationen resultieren typischerweise daraus, dass Zeichen unbekannt sind, übersehen oder falsch gedeutet wurden. Um genau das zu vermeiden, sollten Sie Kind und Hund so früh wie möglich an die Hand bzw. an die Pfote nehmen und gemeinsam (Spiel-)Räume sowie Grenzen definieren.

Gesundheit & Krankheiten beim Hund

Das Thema Gesundheit begleitet Hund und Halter ein Leben lang - Ihr vierpfotiger Freund wird in seinem Hundeleben mit Sicherheit den einen oder anderen Blumenkübel auf links drehen, durch den Park jagen oder sich mit einem Artgenossen in die Haare kriegen. Dazu kommen natürlich noch alle anderen Arten von möglichen Krankheiten, Beschwerden oder kleinen Wehwehchen im Alltag. Die wichtigsten Eckpunkte rund um die Gesundheit Ihres Hundes klären wir in unserem Hunderatgeber.

Alltags-Risiken beachten

Ob im Haushalt oder in der freien Natur - selbst kleine Hunde sind meist große Entdecker und wollen mit ihrer Umwelt interagieren. Dabei kann es schnell passieren, dass auf einer Tablettenpackung herumgekaut wird, das Spülmaschinentab im Hundemaul verschwindet oder ein Jungtier eifrig an einem Elektrokabel knabbert. Es gilt also, kreativ zu denken und potenziell riskante Gegenstände (scharfe Werkzeuge, Reinigungsmittel etc.) für Ihre Fellnasen unzugänglich aufzubewahren.

Bei Verletzungen ruhig bleiben

Hat sich Ihr Hund eine Pfote aufgerissen oder vielleicht sogar bei einem Unfall einen Bruch davongetragen, ist das für das Tier eine traumatische Erfahrung. Wichtig: Als Halter sollten Sie Ruhe bewahren und diese Ruhe auch an Ihr Tier weitergeben, damit Ihr Partner nicht in Panik gerät. Einfache Schnitte oder Blutungen lassen sich desinfizieren und mit einem Verband versorgen - damit ist die erste Krise meist gemeistert. Vermuten Sie etwas Ernstes, wirkt Ihr Hund apathisch oder verhält er sich auffallend anders als sonst? In diesen Fällen sollten Sie schnell den Tierarzt aufsuchen.

Vorsorgeuntersuchungen sind Pflicht

Vorsorgen ist besser als heilen - dies gilt natürlich auch für Ihren Hund. Einige Maßnahmen können selbst durchgeführt und beobachtet werden, für andere wiederum ist der Spezialist bzw. Tierarzt zuständig. Hierzu zählen etwa folgende Behandlungen:

  • Wurmkuren (alle 3 - 6 Monate)
  • Grundimmunisierung (erste 4 Monate)
  • Nachimpfung (ca. alle 3 Jahre)
  • Routineuntersuchung (jährlich, ab 2. Lebensjahr)
  • Kontrolle auf Parasiten / Flöhe / Zecken
  • Stutzen der Krallen
  • Kontrolle auf rassetypische Krankheiten (Gelenkschwäche / Hüftdysplasie etc.)

Mit fortschreitendem Alter des Hundes (ca. 7 - 9 Jahre) sollten die Intervalle der Routineuntersuchungen auf 6 Monate verkürzt werden. So können Erkrankungen oder altersbedingte Probleme beim Hund schneller erkannt werden.

Wichtig!

Erste Hilfe bei Hunden - Das TAPS-Schema

Manchmal muss es schnell gehen: Wenn Sie kurzfristig bestimmen müssen, ob es Ihrem Hund gut geht oder ein gesundheitliches Problem vorliegt, hat sich das sogenannte "TAPS-Schema" bewährt. Dieses sieht wie folgt aus:

  • T (Temperatur)
    Die Körpertemperatur eines gesunden Hundes liegt meist zwischen 37,5° C - 39° C. Liegt der Wert darüber (40° C +), hat Ihr Hund Fieber und sollte behandelt werden. Zuverlässige Messergebnisse erhalten Sie mit einer Messung im After des Hundes - hier sind etwas Feingefühl und Gleitmittel wie Vaseline gefragt.
  • A (Atmung)
    Achten Sie auf den Brustkorb Ihres Hundes und zählen Sie mit, wie häufig sich dieser innerhalb von 15 Sekunden hebt und senkt. Mit dem Wert 4 multipliziert erhalten Sie die Atemzüge pro Minute. Für einen gesunden Hund sollte der Wert zwischen 20-30 Atemzügen liegen - bei starken Abweichungen kontaktieren Sie besser einen Tierarzt.
  • P (Puls)
    Der Pulsschlag des Hundes lässt sich gut an den Innenseiten der Flanken erfühlen - hierfür nutzen Sie am besten Zeige- und Mittelfinger. Ein "gesunder Puls" liegt bei ca. 100 Schlägen pro Minute. Merken Sie sich dabei: Je intensiver der Puls, desto besser - ein schwacher Puls lässt eher auf eine Krankheit oder andere körperliche Beschwerde Ihres Hundes schließen.
  • S (Schleimhaut)
    Die Schleimhaut rund um die Augen-Partie und die Schnauze des Hundes sollte idealerweise rosafarben sein. Bläuliche Verfärbungen sind ein potenzielles Zeichen von Sauerstoffmangel, starke Rotfärbungen lassen eine Infektion vermuten und ein blass-klares Weiß kann ein Indikator für hohen Blutverlust sein, etwa in Form innerer Blutungen.

Hunderatgeber-Hinweis: Dieser kleine Check-Up kann natürlich keinen vollwertigen Besuch beim Arzt ersetzen, jedoch hilft er Haltern dabei, schnell einen Überblick über die gesundheitliche Lage des eigenen Hundes zu erhalten. Bringen Sie Ihren Hund dann zum Tierarzt, können Sie sich ganz auf sein Wohlergehen und seine Genesung konzentrieren - mit der Barmenia Hunde-Krankenversicherung sind die Behandlungskosten Ihres Vierbeiners (je nach Tarif) bereits abgedeckt.

Ruhiger Lebensabend - Umgang mit alten Hunden

Im besten Fall hat Ihr Hund ein spannendes, gesundes und agiles Leben geführt - doch irgendwann kommt der Zeitpunkt, an dem sich das Alter auch bei Ihrem Fellfreund bemerkbar macht. Wann Ihr Hund ins Seniorenalter eintritt, ist dabei abhängig von der Rasse: Hunde zwischen 10-15 Jahren zählen meist schon zu den älteren Semestern.

Mit diesem neuen Lebensabschnitt kommen auf Hund und Halter Veränderungen zu, die für ein gutes Zusammenleben beachtet werden müssen:

  • Nachlassende Sinnesschärfe
    Für Ihren Fellfreund wird es schwieriger, Dinge zu sehen, zu hören oder zu riechen. Das kann gerade bei Spaziergängen oder in der Nähe von Straßen ein Risiko sein - behalten Sie also im Auge, dass Ihr Partner möglicherweise nicht mehr jede potenzielle Gefahr kommen sieht.
  • Sinkende Mobilität
    Ab einem gewissen Alter können der Hüpfer ins Auto, das Steigen der Treppenstufen oder auch der hohe Rand des Hundebetts zu echten Hürden für Ihren Hund werden. Hier ist es gegebenenfalls erforderlich, dass Sie ihn tragen und einen neuen, barrierefreien Schlafplatz schaffen.
  • Mehr Kuschelbedarf
    Wenn Ihr Hund nach wie vor gerne herumtollt, ist das klasse - wahrscheinlicher ist jedoch, dass er mit immer höherem Alter die Sicherheit von Herrchen und Frauchen sucht, zutraulich und deutlich kuscheliger wird. Hier ist es wichtig, dass Sie ihm diese Zuwendung bieten und ihm zeigen, dass er immer noch so sehr geliebt wird wie all die Jahre zuvor.
  • Andere Ernährung
    Wenn Ihr Hund weniger unterwegs ist und insgesamt ruhiger in den Tag hineinlebt, braucht er auch weniger Kalorien - gleichzeitig muss jedoch sichergestellt sein, dass er wichtige Nährstoffe und Vitamine zu sich nimmt. Wenn Sie sich unsicher sind, wie eine ausgewogene Ernährung am besten aussehen könnte, sprechen Sie dazu mit Ihrem Tierarzt der Wahl.

Hunderatgeber-Hinweis: Zum Lebensabend Ihres Hundes hin sollten Sie nach Möglichkeit versuchen, alte Routinen beizubehalten und einfach einen Gang zurückzuschalten. Altgewohnte Muster helfen Ihrem treuen Vierbeiner dabei, sich auch im hohen Alter noch sicher und geborgen zu fühlen. Eine angepasste Ernährung, punktuelle Unterstützung im Alltag und viel Liebe sind die beste Rezeptur für ein langes und erfülltes Hundeleben bis ins hohe Alter.

Bester Schutz für Ihren Hund

Wir hoffen, dass Sie in unserem Hunderatgeber spannende und nützliche Informationen rund um das Leben mit einem Hund finden konnten. Dabei sind wir auch Ihr Partner, wenn es um die Gesundheit Ihres Hundes geht - mit der Barmenia Hunde-Versicherung ist dafür gesorgt, dass sowohl bei Routine-Behandlungen als auch bei wichtigen Operationen die Kosten gedeckt sind. Weitere Informationen zu hundetypischen Verhaltensweisen, Eigenheiten und mehr finden Sie auf den Unterseiten unseres Blogs.

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