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Katzen kastrieren - Die Kastration Ihrer Katze als Beitrag zum Tierwohl

Mit Sicherheit fühlt sich Ihre Katze bei Ihnen daheim pudelwohl - leider haben nicht alle Katzen das Glück, in sicheren und behüteten Verhältnissen in einem eigenen Zuhause aufzuwachsen. Weltweit und auch in Deutschland gibt es viele Millionen Streuner auf den Straßen, die sich stetig weitervermehren und keine medizinische Vorsorge oder Unterstützung erhalten - und im Zweifel auch mit Ihren Katzen in Kontakt kommen.

Wenn Sie Ihre Katzen kastrieren lassen, können Sie aktiv etwas gegen das Elend vieler Katzen und Kater tun - eine Kastration von Kater und Katze verhindert die ungewünschte Vermehrung, sowohl auf den Straßen als auch in Ihrem Zuhause. Der Eingriff selbst ist sehr einfach, doch viele Katzenhalter sorgen sich dennoch um die Gesundheit ihrer Katzen. Darum klären wir in unserem Ratgeber-Text über die wichtigsten Fragen rund um die Kastration von Katze und Kater auf.

Schützen Sie Ihre Katze

Ein kleiner Schnitt für den Tierarzt und ein wichtiger Schritt für Ihren Stubentiger: Erfahren Sie mit der Barmenia viele Details rund um den Eingriff zur Kastration. Gleichzeitig bieten wir Ihnen auch starke Versicherungsleistungen zur Vorsorge - informieren Sie sich zu unserer Katzen-Krankenversicherung und sichern Sie die Gesundheit Ihrer Katzen individuell ab.

Katzen kastrieren oder sterilisieren – Was sind die Unterschiede?

Nach wie vor werden die Begriffe Sterilisation und Kastration häufig synonym verwendet - dabei unterscheiden sich die Eingriffe in wesentlichen Punkten und haben auch gänzlich andere Auswirkungen auf das Verhalten Ihrer Samtpfoten. Daher wollen wir hier einmal Klarheit schaffen:

  • Kastration
    Die Kastration bei Katzen dient dazu, die Fortpflanzung zu unterbinden. Dafür werden im Verlauf des Eingriffs die Hoden des Katers bzw. die Eierstöcke der Katze entfernt. Dies hat unmittelbare Konsequenzen auf den Hormonhaushalt der Tiere - infolge des Eingriffs entfallen zukünftig hormonell bedingte Verhaltensweisen (Rolligkeit / Revierkämpfe), während gleichzeitig das Risiko für hormonell bedingte Krankheiten erheblich sinkt.
  • Sterilisation
    Die Sterilisation von Katzen verhindert die Fortpflanzung der Tiere, indem Ei- bzw. Samenleiter durchgeschnitten oder verödet werden. Die Organe, die für die Hormonproduktion zuständig sind, verbleiben jedoch im Körper - dadurch bleibt der Hormonhaushalt der Tiere konstant, allerdings behalten sie auch alle hormonell bedingten Verhaltensweisen bei (Markieren etc.).

Katzen zu kastrieren ist in der Praxis sehr viel gängiger als eine Sterilisation - die positiven Effekte überwiegen deutlich, ohne wesentliche Nachteile mit sich zu bringen. Der Unterschied für Katze und Kater ist minimal, als Katzenhalter werden Sie die Vorteile jedoch zu schätzen wissen.

Muss man Katzen kastrieren?

Die knappe Antwort: Nein. Trotzdem sollten Sie es tun - für das Wohl Ihrer und vieler anderer Katzen. Aus rechtlicher Sicht besteht keine einheitliche Kastrationspflicht für Katzen. Im Einzelfall kann die Lage jedoch anders aussehen: So gilt in den meisten Bundesländern bereits eine Kastrationspflicht für freilaufende Katzen per Landesverordnung.

In zahlreichen Landesteilen und Kommunen wurden in diesem Zusammenhang vielfach entsprechende Katzenschutzverordnungen (KVO) nach § 13 b Tierschutzgesetz erlassen. Die jeweiligen Kosten bei Verstößen gegen diese Verordnung können - je nach Kommune oder Region - stark unterschiedlich ausfallen. Eine Übersicht zu Städten und Gemeinden mit Kastrationsverordnungen für Katzen finden Sie etwa auf der Webseite der Tierschutz-Organisation TASSO e.V. .

Rechtzeitig Katzen kastrieren - Das Alter als wichtiger Faktor

Da die Kastration von Katzen vorrangig dazu dient, ungewolltem Nachwuchs - sowohl im eigenen Haushalt als auch außerhalb - zuvorzukommen, sollten Katzenhalter Ihre Katzen kastrieren, bevor deren Geschlechtsreife einsetzt. Aber ab wann ist es soweit? Und gibt es so etwas wie eine "Deadline" für eine Kastration?

Ab wann kann man Katzen kastrieren?

Eine Katze erreicht die Geschlechtsreife etwa nach 5 - 7 Monaten, ein Kater ist nach etwa 6 Monaten bereit zur Fortpflanzung. Sobald diese Phase eintritt, werden Sie unweigerlich einige Verhaltensänderungen bei Katze und Kater feststellen - hierzu zählen folgende Verhaltensweisen:

  • Schreie zum Anlocken von Partnern (Katze)
  • Duftmarken / Urin (Katze + Kater)
  • Kratzmarken (Katze + Kater)

Wichtig: Bei größeren Rassen kann die Geschlechtsreife durchaus auch erst mehrere Monate später einsetzen - achten Sie unbedingt auf eventuelle rassespezifische Eigenheiten. Sobald sich erste Anzeichen bemerkbar machen, sollten Sie so bald wie möglich einen Termin für die Kastration Ihrer Katzen vereinbaren.

Bis zu welchem Alter kann man Katzen kastrieren?

Es gibt keinen finalen Zeitpunkt, bis zu dem eine Kastration durchgeführt sein muss. Es ist jedoch in Ihrem Interesse - und im Interesse Ihrer Katze- wenn Sie diese so früh wie möglich ansetzen. Rolligkeit bringt gerade für Hauskatzen häufig eine Menge Stress mit sich und wenn etwa Kater sich daran gewöhnt haben, Kratz- und Duftmarken im Haus zu hinterlassen, behalten sie dieses Verhalten unter Umständen dauerhaft bei. Schonen Sie also sich und Ihr Tier mit einer frühzeitigen Operation.

Die Kastration Ihrer Katze - Vorteile und Risiken

Gerade in Hinblick auf einen operativen Eingriff beim Haustier ist es sinnvoll, die Vor- und Nachteile gut gegeneinander abzuwägen. Wenn es darum geht, Katzen zu kastrieren, so fällt diese Abwägung glücklicherweise sehr deutlich aus - zum Vorteil Ihrer Samtpfoten.

Vorteile einer Kastration

  • Höhere Lebenserwartung (keine Revierkämpfe / Riskantes Paarungsverhalten)
  • Niedrigeres Infektionsrisiko (weniger Krankheiten wie Katzenleukose (FeLV))
  • Kein Markieren im Haushalt (etwa durch Kratz- & Duftmarken)
  • Verhinderung von ungewolltem Nachwuchs
  • Niedrigeres Krankheitsrisiko (etwa Gebärmuttererkrankungen bei Katzen)
  • Weniger Tier-Stress (etwa durch Dauer-Rolligkeit bei Hauskatzen

Nachteile einer Kastration

  • Körperliche Belastung (durch den Eingriff bzw. die Narkose)
  • Erhöhtes Risiko für Komplikationen (gilt für Kastration bei Katzen während Rolligkeit)
  • Erhöhtes Risiko für Gewichtszunahme (durch Umstellung des Hormonhaushalts)

Katzen kastrieren - Alle Infos rund um den Eingriff

Obwohl die Kastration bei Katze oder Kater im Endeffekt inzwischen ein Routine-Eingriff ist, handelt es sich dennoch um eine vollwertige Operation unter Narkose. Darum gibt es einige wichtige Punkte, die Sie als Tierhalter im Vorfeld sowie auch im Nachgang an die Operation beachten sollten.

Passend dazu ist selbstverständlich ebenso wichtig, dass Sie die Gesundheit Ihrer Katze insgesamt immer im Blick behalten - mit der Barmenia Katzen-Krankenversicherung erhalten Sie einen flexiblen Versicherungsschutz, mit dem Sie für das Wohlergehen Ihrer Samtpfoten vorsorgen können.

Wie läuft die Kastration einer Katze ab?

Wichtig ist im Vorfeld der Operation, dass Ihr Tier vollständig nüchtern zum Eingriff erscheint - dies gilt für Katze und Kater gleichermaßen. 9 - 12 Stunden vorher sollte Ihr Stubentiger nichts mehr essen und zwei Stunden vor der Operation auch nichts mehr trinken - zu den genauen zeitlichen Vorgaben stimmen Sie sich bestenfalls individuell mit Ihrem Tierarzt ab.

  1. Katze - Ablauf der Kastration
    Bei der Kastration einer Katze wird das Tier betäubt, um anschließend die Bauchdecke aufzuschneiden und die Eierstöcke entfernen zu können. Vielfach wird bei dieser Operation gleichzeitig auch die Gebärmutter entfernt. Anschließend wird die Wunde vernäht. Es handelt sich hierbei um einen invasiven Eingriff.
  2. Kater - Ablauf der Kastration
    Nach der Betäubung des Katers erfolgen präzise Einschnitte am Hodensack, die gerade groß genug sind, um die Hoden zu entnehmen und zu entfernen. In einzelnen Fällen wird hierbei ebenfalls genäht, meist ist dies aber nicht erforderlich, wodurch auch das Ziehen der Fäden entfällt. Der Eingriff beim Kater ist nicht-invasiv.

Wie lange dauert die Kastration einer Katze?

In einzelnen Fällen kann der Eingriff bei Katze und Kater zwar etwas umfangreicher ausfallen, die typische Dauer einer Kastration beträgt jedoch etwa 25 - 30 Minuten. Durch die Komplexität des Eingriffs dauert es im Zweifel bei der Katze etwas länger. Anschließend braucht Ihr Stubentiger allerdings erst einmal eine Weile, bis er die Wirkung der Narkose vollständig abgeschüttelt hat.

Was kostet das Kastrieren bei Katzen?

Die Kosten einer Kastration richten sich nach der Gebührenordnung für Tierärzte (GOT). Wenn Sie Ihre Katzen kastrieren lassen, liegen die Kosten für einen Kater bei ca. 85 Euro und bei einer Katze bei ca. 140 Euro. Die exakten Kosten können jedoch im Einzelfall variieren - im Zweifel sollten Sie sich hierzu mit dem zuständigen Tierarzt abstimmen.

Katze kastrieren - Nachsorge für das Wohl Ihrer Katze

Wichtig ist, dass Sie Ihrer Samtpfote nach der Operation viel Zeit widmen und ihr außerdem die Zeit geben, sich von der Narkose zu erholen. Vermeiden Sie gerade in dieser Phase laute Geräusche oder grelle Lichter, die ihre Katze stressen würden. Machen Sie es ihr während des Transports und daheim so gemütlich und kuschelig wie möglich. Weiterhin sollten Sie mehrmals täglich die Wunde kontrollieren und prüfen, ob diese sauber ist und somit gut verheilen kann.

Wie lange dauert die Heilung nach Kastration der Katze?

In der Regel dauert die Heilung nach der Kastration etwa 10 Tage, die meisten Katzen und Kater sind aber bereits sehr schnell wieder auf den Pfoten. Da die Kastration einer Katze aufwändiger ist als beim Kater, dauert hier die Erholung erfahrungsgemäß etwas länger.

Wichtig: Die Heilung kann durch das Wundlecken Ihres Tieres negativ beeinflusst werden. Sollten Sie bereits wissen, dass Ihre Katze / Ihr Kater dazu neigt, empfiehlt sich nach der Kastration eine Halskrause.

Wann darf eine Katze nach Kastration wieder raus?

Gerade bei Freigänger-Katzen müssen Sie schon zum Schutz der Tiere streng darauf achten, dass sie sich nicht zu früh wieder im Freien herumtreiben. Nachdem Sie Ihre Katzen haben kastrieren lassen, sollte die Wundheilung vollständig abgeschlossen sein (inklusive dem Ziehen der Fäden), bevor Sie sie wieder nach draußen lassen.

Wichtig

Katzen kastrieren lassen - Gut informiert mit der Barmenia

Sprechen Sie im Nachgang an eine erfolgreiche Kastration Ihrer Katzen unbedingt alle weiteren Schritte mit dem Tierarzt durch - dieser wird Ihnen auch mitteilen, wann Ihre Katze wieder fressen sollte und wie Sie Ihren Stubentiger nun bestmöglich unterstützen können. Um die passende Versicherungslösung für Ihren Fellfreund kümmert sich währenddessen die Barmenia - entscheiden Sie sich für unsere Haustier-Krankenversicherung für Katze und Co. und sichern Sie so die Gesundheit Ihrer Katze gegen alle Eventualitäten des Lebens ab - gerne beraten wir Sie hierzu persönlich.

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