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Wenn's im Rücken schmerzt

Ob leichtes Ziepen oder langanhaltender Schmerz: Viele von uns kennen und hassen sie, die Rückenschmerzen. Leiden Sie ab und zu darunter? Damit sind Sie nicht allein. Denn Rückenschmerzen kommen in Deutschland neben Kopfschmerzen besonders häufig vor. Wir haben Tipps für Sie zusammengestellt, damit Sie dem lästigen Leiden vorbeugen können.

Auf einen Blick: Rückenschmerzen

  • die Anzahl der von Rückenschmerzen Betroffenen steigt kontinuierlich
  • es wird zwischen "akuten" und "chronischen" sowie zwischen "spezifischen" und "unspezifischen" Rückenschmerzen unterschieden
  • Rückenschmerzen kann man vorbeugen. Am besten mit Bewegung.

Volkskrankheit Nummer 1

Zwischen 55 und 65 % der Bevölkerung leiden innerhalb eines Jahres an Rückenschmerzen. Das Robert-Koch-Institut (RKI) veröffentlichte in einem Bericht, dass die Anzahl der von Rückenschmerzen Betroffenen stetig mit zunehmendem Alter steigt. Frauen leiden häufiger an ihnen als Männer.

Unser Lebenswandel spielt dabei eine nicht unwesentliche Rolle: Übergewicht, zu wenig Bewegung im Alltag, eine Fehlbelastung oder eine falsche Haltung am Arbeitsplatz - all das kann die Schmerzen im Rücken begünstigen.

Akut oder schon chronisch?

Rückenschmerzen unterscheiden sich in chronisch und akut:

  • ″Akute″ Schmerzen kommen häufiger vor und resultieren meist aus einer kurzzeitigen, geringfügigen Schädigung - sie sind sozusagen ein Hinweis des Körpers darauf, dass etwas nicht stimmt. Akute Rückenschmerzen verschwinden in der Regel nach kurzer Zeit wieder.
  • Chronische Rückenschmerzen hingegen halten über einen längeren Zeitraum an. Sie sind oft nicht nachvollziehbar und unsystematisch.
  • Von spezifischen Rückenschmerzen ist die Rede, wenn der Grund für die Schmerzen, beispielsweise eine Erkrankung der Wirbelsäule, bekannt ist.
  • Häufig sind die Ursachen der Schmerzen jedoch nicht genau feststellbar. Sie können sowohl körperlich als auch psychisch sein. In diesem Fall ist von unspezifischen Rückenschmerzen die Rede.

Wie Sie Rückenbeschwerden vorbeugen und Schmerzen lindern

Rückenschmerzen vorzubeugen ist eigentlich gar nicht so schwer:

  • Bewegen Sie sich im Alltag mehr! Steigen Sie mal wieder aufs Fahrrad oder gehen Sie zu Fuß. Nehmen Sie häufiger die Treppe statt den Aufzug. Machen Sie in der Mittagspause einen kurzen Spaziergang. Das trainiert nicht nur die Muskulatur des Rückens, sondern verbrennt außerdem Kalorien.
  • Wer gezielt etwas für einen gesunden Rücken tun möchte, sollte sich insgesamt mehr bewegen und zwei bis drei Mal pro Woche Walken, Joggen, Radeln oder Schwimmen gehen. Wenn Ihnen das schwerfällt, verabreden Sie sich doch mit einem Freund oder schließen Sie sich einer Trainingsgruppe an - gemeinsam macht’s mehr Spaß und der innere Schweinehund lässt sich leichter überwinden.
  • Übergewicht reduzieren. Denn unser Rücken bekommt jedes Kilo zu viel zu spüren.
  • Auch Stress kann eine Rolle bei Rückenschmerzen spielen, denn er begünstigt Muskelverspannungen. Deshalb sollten Sie sich bewusst mehr Raum für Entspannungsphasen schaffen. Regelmäßig angewandte Techniken wie die Progressive Muskelentspannung nach Jacobsen oder das Autogene Training können hier hilfreich sein. Doch auch ein warmes Entspannungsbad oder ein Spaziergang am Abend helfen, den Stress des Tages abzubauen.
  • Der Besuch einer Rückenschule ist ratsam. Hier wird an der Haltung gearbeitet, Tipps zum richtigen Heben und Tragen gegeben sowie Rücken-Übungen erlernt.
  • Ein rückenfreundlicher Arbeitsplatz ist nicht zu unterschätzen! Das gilt auch für den Sitzplatz im Homeoffice. Das fängt bei einem höhenverstellbaren Bürostuhl an, geht über die richtige Schreibtischhöhe bis zur Platzierung des Bildschirms.

Rückenschmerzen beim Schlafen

Wer morgens häufig mit Schmerzen im Rücken aufwacht, sollte sein Bett einem kritischen Check unterziehen: Ist die Matratze durchgelegen? Eignet sich das Kissen für die richtige Liegeposition?

  • Achten Sie darauf, Ihre Wirbelsäule zu entlasten. Das bedeutet konkret, dass die natürliche S-Form der Wirbelsäule auch beim Liegen gehalten werden sollte.
  • Beim Härtegrad der Matratze ist Ihr persönlicher Geschmack gefragt. Allerdings wird generell geraten, dass Menschen mit höherem Körpergewicht zu härteren Matratzen greifen sollten.
  • Das Kissen sollte nicht zu hart oder zu hoch sein - denn dadurch "knickt“ der Kopf ab. Das kann zu Verspannungen der Nackenmuskulatur führen. Flachere Kissen sind deshalb vor allem für Bauchschläfer besser geeignet. Wer lieber auf der Seite liegt, sollte mit seinem Kissen den Bereich zwischen Matratze und Hals-/Schulterpartie ausfüllen. Für Rückenschläfer eignet sich ein Kissen, das die natürlich S-Form der Wirbelsäule nicht stört. Insgesamt eignen sich Kissen, die sich verschiedenen Positionen anpassen - schließlich bewegen wir uns nachts ständig.

Liegen Rückenschmerzen bereits vor, ist eine Therapie wichtig, damit sie nicht chronisch werden. Meist sind bei akuten Schmerzen Wärmebehandlungen so wie Bäder oder Saunagänge sinnvoll. Bewegung, Massagen und Entspannung helfen ebenfalls bei der Schmerzlinderung. Dauern die Beschwerden jedoch länger als zwei Wochen an, sollten sie von einem Arzt abgeklärt werden.

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