Ihr Kontakt

Barmenia Kundenberatung

Rufen Sie uns an oder vereinbaren Sie einen Rückruf, wir beraten Sie gerne auch telefonisch.

Mo. - Fr. 08:00 - 20:00 Uhr
Sa. 09:00 - 15:00 Uhr

Alle Servicenummern

Rückruf vereinbaren

Der Barmenia Katzenratgeber – Das große Samtpfoten 1x1

Elegante Bewegungen, anmutiges Aussehen und erklärte Individualisten von der Fellnase bis zur Schwanzspitze - von Katzen geht auch heute noch eine besondere Faszination aus. Wurden sie schon im alten Ägypten verehrt, gelten sie nach wie vor als beliebte Haustiere und sind in vielen Haushalten zu finden. Damit beim Zusammenleben zwischen Katze, Halter und eventuell sogar anderen Haustieren alles nach Plan läuft, ist es jedoch wichtig, zu verstehen, wie eine Katze "funktioniert".

Zu diesem Zweck haben wir unseren Barmenia Katzenratgeber aufgelegt: Wir geben Ihnen Tipps zur Anschaffung und zur Eingewöhnung im Haushalt, klären über einige wichtige Verhaltensweisen und Charakterzüge von Stubentigern auf und unterstützen Sie dabei, mit dem richtigen Maß an Spiel und Erziehung den Alltag mit Katzen erfolgreich zu meistern. Bei Fragen zur Gesundheit Ihrer Katzen können Sie ebenso auf uns zählen - wir bieten Versicherungsleistungen für Halter und Haustier.

Heute informieren - für morgen absichern

Auf ins Abenteuer: Im Barmenia Katzenratgeber erhalten Sie alle Informationen und Grundlagen rund um die artgerechte Haltung kleiner und großer Samtpfoten. Ergänzend dazu bieten wir außerdem individuelle Haustier-Versicherungen wie etwa unsere Katzen-Krankenversicherung - so ist jedes Familienmitglied stets gut versorgt. Sprechen Sie uns für weitere Informationen gerne an.

Eine Katze anschaffen - Die ersten Schritte auf dem Weg zur Samtpfote

Eine Katze zu kaufen ist ziemlich einfach - die richtige Katze zu finden, mit der auch die Chemie stimmt, ist hingegen eine kleine Herausforderung. Ob es sich um Ihre erste Katze handelt oder Sie bereits mehreren Stubentigern ein Zuhause bieten, spielt dabei keine große Rolle - sowohl die alleinige Anschaffung einer Katze als auch der Einzug in einen Mehrkatzenhaushalt bringen besondere Situationen, Möglichkeiten und eventuelle Probleme mit sich. Damit Sie dabei nicht allein dastehen, führen wir Sie mit unserem Katzenratgeber an dieses Thema heran.

Welche Katze passt zu mir? - Von Hauskatzen und Freigängern

Die Frage nach der richtigen Katze ist auch immer eine Frage nach den eigenen Lebensumständen: Was können Sie einer Katze bieten? Verbringen Sie absehbar viel Zeit daheim, wobei Sie sich intensiv der Pflege Ihrer Katze widmen können und wollen? Oder sind Sie voll berufstätig und benötigen eine Katze, die gut den ganzen Tag ohne Sie auskommt? Leben Sie auf dem ruhigen Land, in der Vorstadt oder in einem Hochhaus in der Innenstadt mit wenigen Möglichkeiten, Katzen Auslauf zu bieten?

Diese Fragen wirken einfach und grundsätzlich, sind aber essenziell für die Haltung einer Katze. Einzelne Katzen können mit bestimmten Situationen besser umgehen als andere - ähnlich wie wir Menschen. Dabei wird bei Katzen gerne zwischen zwei separaten Typen unterschieden, die ganz wesentlich von der Mentalität der Katzen, aber auch von deren Sozialisation abhängen:

  • Freigänger-Katzen
    Katzen sind von Natur aus neugierig, anpassungsfähig und erkundungsfreudig. Wenn die Fellnasen also im Garten oder auch darüber hinaus nach Herzenslust herumstreifen können, sind sie den Tag über meist gut beschäftigt und freuen sich, zur Fressenszeit oder auch zur Abendruhe wieder ins bekannte Zuhause zurückzukehren, wo sie von ihrem Halter liebevoll und mit Streicheleinheiten empfangen werden. Aber Achtung: Das Leben von Freigänger Katzen ist vielleicht erfüllt, aber je nach Wohnlage und Region auch nicht ungefährlich.
  • Wohnungs-Katzen
    Hier haben viele (angehende) Katzenhalter das klassische Bild des Stubentigers vor Augen, der sich gemütlich auf der Couch oder auf seinem Schlafplatz herumfläzt. Wohnungskatzen bleiben dauerhaft daheim und kommen nicht vor die Tür. Damit kommen Katzen unterschiedlich gut klar: Manche Katzen sind insgesamt gemütlicher, andere können ihren Bewegungstrieb auch in einer ausreichend großen Wohnung oder einem Haus stillen. Die Lebenserwartung solcher "reinen Hauskatzen" ist durchschnittlich höher - Sie tragen jedoch die Verantwortung dafür, dass Ihr Tier sich nicht langweilt oder vereinsamt.

Der Sonderfall - Allergiker Katzen für daheim

Eine besondere Situation ist dann gegeben, wenn Katzenhalter oder solche, die es werden wollen, unter einer Katzenallergie leiden oder eine solche entwickeln. Hier kann die konkrete Suche nach Anti-Allergiker Katzen eine Option sein - welche Rassen es gibt und was sich genau hinter dem Begriff "Katzenallergie" verbirgt, erfahren Sie in unserem Ratgeber zu Allergiker Katzen (LINK).

Die Anschaffung einer "hypoallergenen Katze" ist jedoch keine Garantie für ein entspanntes Zusammenleben ohne allergische Reaktionen oder entsprechende Symptome. Inwiefern sich solche Katzenrassen eignen, ist stets im Einzelfall zu prüfen.

Katzenratgeber-Hinweis: Trotz der Vielzahl an Katzenrassen gibt es kaum eine Art, die sich objektiv gut für Einsteiger eignet. Sie tun Ihrer Katze jedoch einen großen Gefallen, wenn Sie sich schon vor der Anschaffung kritisch fragen, was Sie Ihrer Fellnase bieten können und möchten. Gleichen Sie diese Ergebnisse dann mit den Charakteren verschiedener Katzenrassen ab - hierzu gibt es im Internet zahlreiche Portale und Foren mit entsprechenden Informationen. So finden Sie eine Katze, die zu Ihnen und Ihrer Lebenssituation passt und sich somit auch bei Ihnen wohlfühlen wird.

Wo kann man eine Katze kaufen? - Mögliche Anlaufstellen für Interessenten

Sobald Sie sich für eine Katze entschieden haben, die Sie bei sich aufnehmen möchten, steht die Frage im Raum, wo Sie diese am besten kaufen können. In unserem Katzenratgeber stellen wir die drei gängigsten Anlaufstellen und ihre jeweiligen Eigenheiten vor:

Züchter

Wenn Sie eine Katze mit "Garantien" suchen, dann ist ein Züchter bzw. ein Zuchtverein definitiv Ihre erste Wahl. Hier ist die Wahrscheinlichkeit am größten, reinrassige Katzen zu finden, die sowohl vom Aussehen als auch vom Wesen her absolut arttypisch sind. Gleichzeitig ist die Wahrscheinlichkeit deutlich höher, dass Ihre neue Katze gesund und geimpft ist.

Voraussetzung ist natürlich ein seriöser Züchter: Fragen Sie daher in jedem Fall nach Angaben zum Stammbaum sowie nach dem Impfpass - dieser sollte Ihnen beim Kauf immer übergeben werden. Fragen zu den Eltern, dem Alter der Kitten oder der Anzahl der Würfe der Katzenmutter sollten Züchter gerne beantworten können. Bei der Suche nach spezifischen Rassen und seriösen Züchtern können Sie auf Zuchtverbände und deren Register zurückgreifen - hierzu zählt etwa der "Deutsche Edelkatzenzüchter-Verband e.V."

Tierheim / Tierschutz

Im hiesigen Tierheim finden Sie häufig eine bunte Mischung an Katzen - dabei kann wirklich alles dabei sein. Dies reicht von geretteten Mischlingen bis hin zu reinrassigen Katzen, die von ihren Haltern aus Zeitmangel oder anderen Gründen abgegeben wurden.

In der Regel sind die Tiere, die Sie dort vorfinden, von ihrem Wesen her sehr vielfältig und charakterstark. Hier treffen Sie auf treue Samtpfoten auf der Suche nach einem neuen, liebevollen Zuhause, in dem sie gut umsorgt werden und sich wieder geborgen fühlen können - für Katzenhalter bietet sich hier die Chance, ein neues Katzenleben zu schenken.

Auf Stammbücher können Sie hier nicht hoffen, aber die medizinische Versorgung der Katzen ist meist einwandfrei, einschließlich Entwurmung und Impfung. Viele sind zudem bereits gechippt. In den meisten Heimen werden Katzen zudem artgerecht mit anderen Artgenossen gehalten - behalten Sie das gegebenenfalls bei Ihrer Kaufentscheidung im Hinterkopf.

Privatkauf

Eine weitere Option ist auch der Privatkauf - tatsächlich werden immer wieder auch Haustiere wie Katzen über Anzeigen oder entsprechende Internetportale zum Kauf angeboten. Hier lässt sich - theoretisch - zwar ein finanzielles Schnäppchen machen, dennoch ist beim Katzenkauf von Privatleuten besondere Vorsicht geboten.

Häufig werden Katzen samt Ausstattung verkauft (Kratzbaum / Katzenklo etc.), was praktisch ist und Kosten spart. Sie sollten jedoch genau hinterfragen, warum die Katze weggegeben wird: Allergien oder sich ändernde Lebensumstände sind plausible Gründe, möglicherweise wurde die Katze aber auch vom aktuellen Halter "verzogen" und Sie müssen schauen, wie Sie mit diesen eventuellen Verhaltensauffälligkeiten bei sich daheim klarkommen.

Katzenratgeber-Hinweis: Ganz gleich, von wo Sie Ihre Katze zu sich holen, nach Möglichkeit sollten Sie die Lebensumstände der Fellnase beim Kauf berücksichtigen. Freigänger-Katzen werden Sie nur schwerlich zur Hauskatze umerziehen und Katzen, die Gesellschaft gewohnt sind, fühlen sich als alleiniges Tier in einer Wohnung schnell einsam. Ein Gesundheits-Check-up nach dem Kauf der Katze sollte ebenfalls zur Routine gehören- mit der Barmenia Katzen-Krankenversicherung haben Sie die Sicherheit, dass an dieser Stelle keine plötzlichen, hohen Zusatzkosten auf Sie zukommen.

Grundausstattung für Katzen - Was Sie daheim benötigen

Der nächste Schritt ist getan und Ihre neue Katze befindet sich auf dem Weg in Ihr Zuhause. Aber ist Ihr Heim schon bereit, eine kleine Fellnase aufzunehmen und auch ihr eine gute Bleibe zu bieten? Gehen Sie im Vorfeld besser auf Nummer sicher - in unserem Katzenratgeber haben wir einige Gegenstände und Utensilien aufgelistet, die in jeden guten Katzenhalter-Haushalt gehören.

  • Futternapf
    Jede Katze im Haushalt braucht einen eigenen Futternapf - dies kann gerne auch ein Doppelnapf für Futter und Wasser sein. Wenn Sie zudem planen, Ihrem Stubentiger einen Mix aus Nass- und Trockenfutter anzubieten, dann sollten Sie hierfür separate Näpfe verwenden: Das Trockenfutter kann im Gegensatz zum Nassfutter für Katzen länger stehen. Suchen Sie einen gut einsehbaren und dennoch ruhigen Ort aus und prüfen Sie, ob Ihre Katze den Futternapf auch entsprechend annimmt - ansonsten steht ein Platzwechsel an.
  • Katzenklo
    Die Reinlichkeit von Katzen ist ein wesentlicher Charakterzug der flauschigen Vierbeiner. Aus diesem Grund sollten Sie bestenfalls mehrere Katzenklos (pro Katze mindestens eine Toilette) in Ihrem Zuhause aufstellen und schauen, wie diese angenommen werden. Dabei gibt es Katzentoiletten in diversen Ausführungen mit Deckel, Sichtklappe oder komplett freistehend - seien Sie flexibel und stellen Sie sich auf Ihren Schmusetiger ein, wenn dieser sich für eine Katzenklo-Variante entscheidet. So kann auch die Stubenreinheit einer Katze deutlich einfacher antrainiert werden.
  • Katzenstreu
    Am Markt gibt es verschiedenste Arten von Katzenstreu, das Sie daheim ausprobieren können. Hier gilt ebenfalls wieder: Achten Sie darauf, was Ihre Katze annimmt und mit welcher Art von Katzenstreu (z. B. Klumpstreu) sie sich wohlfühlt. Wählen Sie dennoch nach Möglichkeit ein Produkt, das nicht so viel staubt - das erleichtert Ihnen die Reinigung.
  • Schlafplatz / Körbchen
    Gerade in der Anfangszeit wird Ihre Katze froh sein, im neuen Zuhause einen klaren Rückzugsort zum Ausruhen oder auch Verstecken zu haben. Neben einfachen Schlafplätzen bzw. Körbchen kann sich auch eine kleine Höhle anbieten - vom Karton mit Decke bis zur eigens gekauften Katzenhöhle ist hier jede Variante denkbar. Erlaubt ist, was Ihrer Katze gefällt und ihr so viel Ruhe und Sicherheit wie möglich bietet.
  • Kratzmöbel
    Das Wetzen der Krallen ist absolut charakteristisch für Katzen - auf diese Weise schärfen sie ihre Krallen und markieren ihr Revier. Darum ist es wichtig, dass Sie ihren Fellnasen auch die Gelegenheit dazu geben. Kratzbretter oder Kratzbäume sind hierfür ideal - ist der Kratzbaum ausreichend hoch, kann dieser sogar als Spielwiese für Ihre Katze dienen. Wichtig dabei: Katzen sind eigen - besitzen Sie mehrere Katzen, brauchen Sie mehrere stabile Kratzbäume.
  • Katzenspielzeug
    Jede Katze spielt anders, daher kann es nie schaden, auch für unterschiedliche Situationen auf eine kleine Kollektion an Katzenspielzeug zurückgreifen zu können. So können sich Katzen auf vielfältigste Weise mit einem sogenannten "Fummelbrett" oder auch einem "Schnüffelteppich" artgerecht selbst beschäftigen. Ein Goldfisch an einer Angel oder entsprechende Plüsch-Mäuse sind ideal für den Jagdtrieb der Fellnase und für die integrierte Belohnung zum Spiel gibt es Snackbälle, aus denen beim Spiel etwas Futter fällt.
  • Sicherheits-Ausstattung
    Zur Wahl der richtigen Ausstattung müssen Sie als Halter definieren, was Ihre Katze darf und was nicht: Soll die Samtpfote vom Balkon aus nicht auf angrenzende Bäume oder Balkone klettern, braucht es ein entsprechendes Netz. Soll die Katze nicht mit den Vorhängen spielen, nutzen Sie besonders schwere, robuste Vorhänge oder befestigen Sie diese außerhalb der Reichweite. Ergreifen Sie ansonsten Vorsichtsmaßnahmen wie bei einem Baby: So sollten Sie etwa Medikamente sowie Reinigungsmittel unzugänglich aufbewahren und kleine Gegenstände, die leicht verschluckt werden können, nicht einfach frei rumliegen lassen.
  • Freigänger-Ausstattung
    Ist bereits klar, dass Ihre Katze viel Freigang erhalten und selbstständig unterwegs sein soll, können Sie bereits ein Katzengeschirr kaufen. Dieses ist wichtig zum "Anlernen" der Katze bei ersten Spaziergängen. Ein Tracker-Chip (Tierarzt) und ein Adresshalsband helfen dabei, Ihre Katze im Notfall aufzuspüren. Und mit einer Katzenklappe hat Ihre Fellnase die Möglichkeit, völlig autark die große weite Welt zu erkunden - ohne dass jemand die Tür öffnen muss.

Katzenratgeber-Hinweis: Mit dieser Ausstattung haben Sie für Ihren neuen vierbeinigen Mitbewohner eine gute Grundlage geschaffen, um sich in Ihrem Zuhause schon sehr bald richtig wohlzufühlen. Wichtig ist nun, dass Sie Ihrer Katze die Zeit geben, sich in ihrem Tempo einzugewöhnen und "anzukommen".

Sind noch weitere Haustiere wie Katzen oder Hunde im Spiel, müssen Sie für eine gute Anbahnung sorgen und sicherstellen, dass der Neuzugang im Haus nicht als Konkurrent wahrgenommen wird. Mit der richtigen Vorgehensweise und etwas Geduld kommen jedoch meist nach kurzer Zeit alle tierischen Mitbewohner gut miteinander aus.

Erziehung der Katze - Wie Katzen lernen und wie Sie es ihnen beibringen

Fellnasen sind Charakterköpfe und haben häufig kein Problem damit, ihren eigenen Willen durchzusetzen. Häufig kommt es im Zusammenleben mit einer Mieze aber auch dazu, dass Katzen Verhaltensweisen an den Tag legen, denen nicht widersprochen wird und die so fortbestehen. Mit dem Barmenia Katzenratgeber lenken Sie die Erziehung Ihrer Katze in die richtige Richtung.

Ruhe bewahren

Geben Sie Ihrer Fellnase konkret vor, was zu tun ist, und geben Sie ihr dann die Zeit, dieses neue "Muster" zu erlernen. Eine Zeit von 1 - 2 Wochen ist dabei absolut nicht untypisch, bis Ihre Samtpfote die neue Verhaltensweise voll verinnerlicht hat. Wichtig: Stellen Sie sicher, dass Sie zu einer Verhaltensweise nur ein Muster antrainieren, ansonsten kann es leicht dazu kommen, dass Ihre Katze nicht versteht, was Sie wollen und der Lerneffekt ausbleibt.

Konsequent handeln

Eine Regel, die Sie aufgestellt haben, ist eine Regel, die befolgt werden muss - immer und ohne Ausnahme. Katzen sind gewieft und merken sich, wenn sie trotz einer Regel doch mal mit etwas durchkommen, das eigentlich verboten ist. Hier sind Sie als Halter gefragt: Geben Sie Ihrer Katze viel Zuneigung und Liebe, aber setzen Sie einmal etablierte Regeln und Vorgaben immer konsequent durch.

Positive Bestärkung

Die kratzende Katze als Klassiker - bearbeitet Ihre Fellnase die Möbel mit seinen Krallen, setzen Sie sie auf den Kratzbaum mit einem Leckerli. Klettert die Katze an den Vorhängen rum, nehmen Sie sie dort weg und spielen Sie stattdessen mit Ihr eine Runde - Snack inklusive. Geben Sie Ihrer Katze zu verstehen, dass bestimmte Handlungen nicht erwünscht sind und andere Handlungen, die sie gutheißen, entsprechend lohnenswerter sind.

Negative Bestärkung

Die negative Bestärkung ist ebenfalls ein erzieherisches Mittel, das jedoch mit viel Sorgfalt und nur in Maßen eingesetzt werden sollte. Je weniger negative Assoziationen eine Katze mit Ihnen verbindet, desto leichter fällt die Erziehung insgesamt. Aus diesem Grund sollten Sie Ihre Katze situationsspezifisch durchaus tadeln, aber dabei niemals anschreien.

Katzenratgeber-Hinweis: Beißt Ihre Katze Sie beispielsweise während des Spielens, brechen Sie das Spiel ab und wenden Sie Ihre Aufmerksamkeit etwas anderem zu. Ein mahnender Tonfall kann auch dabei helfen, Ihrem Stubentiger klarzumachen, dass etwas nicht erwünscht ist. Durch laute Geräusche (Klatschen mit den Händen) lassen sich Katzen zur Not ebenfalls von negativen Handlungen abbringen.

Das Lernverhalten der Katze - Planvolles und schnelles Handeln ist gefragt

Katzen lernen über Verknüpfung - macht Ihre Katze jetzt etwas gut, braucht sie dafür jetzt eine Belohnung. Verstößt sie gegen Regeln, muss unmittelbar die "Bestrafung" kommen, sonst können Katzen ihre eigenen Handlungen und die Reaktion ihrer Halter nicht miteinander verbinden. Auf eine Aktion muss direkt die entsprechende Reaktion folgen.

Darum sind auch längerfristige Strafen wie ein Zimmerarrest nicht zielführend - die Katze versteht die Strafe nicht, bleibt irritiert zurück und wird im Umgang mit Ihnen verunsichert. Der Einsatz von Gewalt ist selbstverständlich ein No-Go: Wenn Sie die Hand gegen Ihren Schmusetiger erheben, kann dies das Vertrauensverhältnis unwiederbringlich schädigen.

Katzenratgeber-Hinweis: Trotz all der Liebe und Mühe, die Sie in die Erziehung Ihrer Katze gesteckt haben, kann es sein, dass es im Alltag immer mal zu Verhaltensauffälligkeiten kommt: Die Katze wird unrein, frisst nicht mehr oder vernachlässigt die Pflege. Hier ist Aufmerksamkeit geboten - Klarheit kann in anhaltenden Fällen ohne ersichtlichen Grund ein Besuch beim Tierarzt schaffen. Für die Übernahme der Behandlungskosten setzen Sie auf die Katzen-Krankenversicherung der Barmenia.

Katzen Ratgeber für Ernährung - Was in den Fressnapf kommen sollten

Damit aus kleinen Kitten einmal große und starke Katzen werden, spielt neben der richtigen Erziehung vor allem auch eine gesunde und ausgewogene Ernährung eine zentrale Rolle. Dabei gilt es neben dem Alter und dem Aktivitätslevel auch die Lebensumstände der Katze zu berücksichtigen, um die körperliche Entwicklung der Mieze bestmöglich zu fördern.

Das richtige Katzenfutter - So wird Ihre Katze satt

Einfach ran an den Fressnapf? Ganz so einfach ist es nicht - als Halter sollten Sie darauf achten, dass bei der Fütterung von Katzen ein paar klare Spielregeln eingehalten werden, sowohl von Ihrer Seite als auch von Ihrer Samtpfote:

  • Fütterung als kleines Ritual
    Für Katzen ist es wichtig, dass im Alltag eine möglichst klare Routine herrscht. Das bedeutet, dass Sie die "Hauptmahlzeiten" nach Möglichkeit immer zu fixen Zeitpunkten am Tag an einem ruhigen Fressplatz ohne jegliche Störungen vorbereiten sollten. So wissen gerade Freigänger-Katzen immer genau, wann es Zeit ist, für ein gutes Fresschen nach Hause zurückzukehren. Hier muss klar sein, dass die Katze ihre Ruhe hat.
  • Häufigkeit der Fütterung
    Katzen sind echte Naschkatzen und haben gar kein Problem damit, regelmäßig immer wieder etwas zu essen. Auf dieser Grundlage können Sie die Mahlzeiten Ihrer Fellnase planen: Viele Mahlzeiten, kleine Mengen, gut über den Tag verteilt. Wichtig ist dabei, dass auch bei einer solchen Stückelung immer die Gesamt-Futtermenge berücksichtigt wird - Sie wollen ja nicht, dass Ihre Samtpfote irgendwann träge wird und nur noch durch die Wohnung rollt.
  • Hochwertige Nahrung
    Sofern die Möglichkeit besteht, sollten Sie bei der Fütterung einer oder mehrerer Katzen grundsätzlich auf qualitativ hochwertiges Futter mit viel tierischem Protein setzen. Hier können Sie sicher sein, dass Ihre Katze alle für ihre Entwicklung erforderlichen Nährstoffe erhält. Gleichzeitig kann dieses Futter meist besser in kleinen Portionen serviert werden. Auf rohes Futter (Barfen) für Katzen sollte aus gesundheitlichen Gründen verzichtet werden.
  • Nahrung passend zum Energiebedarf
    Junge Katzen sind agil, viel auf Achse und brauchen dafür jede Menge Energie. Alte Katzen sind behaglich, bewegen sich weniger und brauchen entsprechend weniger Energie. Behalten Sie einen Blick auf die Lebensumstände und -phasen Ihrer Katze, um sie immer altersgerecht versorgen zu können. Wichtig: Reduzieren Sie die Kaloriendichte des Futters, nicht aber die Anzahl an Fütterungen- gerade bei alten Katzen kann es hierbei zu Irritationen kommen.

Katzenratgeber-Hinweis: Theoretisch ist auch die eigene Herstellung von Katzenfutter möglich, beim Einsatz von hochwertigem Fertigfutter ist jedoch eine artgerechte Zusammensetzung der Nährstoffe garantiert. Auch bei Freigängern, die während ihrer Touren Mäuse fangen, sollten die Portionen nicht pauschal verkleinert werden – hat Ihre Katze keinen Hunger mehr, hört sie in der Regel selbst auf zu essen. Bei Auffälligkeiten im Rahmen der Nahrungsaufnahme weiß meist der Tierarzt Rat.

Trockenfutter vs. Nassfutter - Die Vor- und Nachteile der Futterarten

Welches Futter Sie Ihren Katzen bereitstellen, ist eine Frage der eigenen Präferenz – natürlich hat auch Ihre Mieze dabei ein Wörtchen mitzureden. Für Trockenfutter spricht, dass es meist einen höheren Nährwert hat, auch über einen längeren Zeitraum im Fressnapf bleiben kann und sich selbst angebrochene Packungen / Tüten auch außerhalb des Kühlschranks ganz einfach lagern lassen.

Nassfutter hingegen verdirbt im Napf vergleichsweise schneller, auch sollte der Napf nach dem Fresschen aus hygienischen Gründen immer sorgfältig gespült werden. An der luftdichten Lagerung im Kühlschrank führt ebenfalls kein Weg vorbei. Die im Vergleich zum Trockenfutter geringere Kaloriendichte des Nassfutters kann sich hingegen für Katzen anbieten, die etwas in die Jahre gekommen sind und deren Energiebedarf entsprechend niedriger liegt. Dabei spielt der Faktor Flüssigkeit beim Nassfutter noch eine weitere wichtige Rolle bei der Versorgung Ihrer Katzen.

Richtig trinken – So erhält Ihre Katze ausreichend Flüssigkeit

Die historischen Wurzeln der Katzen liegen im alten Ägypten, eine Region, die nicht unbedingt für üppige Wasservorräte bekannt ist. Damalige Katzen mussten also sparsam mit Wasser umgehen und genügsam sein. Was an zusätzlicher Flüssigkeit benötigt wurde, deckten Katzen auch durch die Jagd auf andere Tiere, also über den Verzehr des Beutefleischs. Heutzutage ist diese Genügsamkeit nicht mehr erforderlich, aber immer noch in den Genen der Katzen verankert. Das klingt im Grunde unheimlich praktisch - leider ist das Gegenteil der Fall.

Heute wird weniger gejagt als früher und da Katzen in der Regel nur ein schwach ausgeprägtes Trinkbedürfnis haben, kann es leicht dazu kommen, dass Ihre Katze zu wenig Flüssigkeit zu sich nimmt. Dies kann auf Dauer im schlimmsten Fall schwerwiegende gesundheitliche Folgen haben:

  • Bildung von Harnsteinen
  • Dehydration (Wassermangel)
  • Verdauungs- und Stoffwechselprobleme

Ein beliebter Trick, um Ihre Fellnasen zum Trinken zu animieren, ist die Fütterung mit Nassfutter - so kann ein guter Teil des Flüssigkeitsbedarfs bereits mit der Mahlzeit gedeckt werden. Zudem haben verschiedene Katzen auch verschiedene Trinkgewohnheiten oder Eigenheiten: So darf etwa der Trinknapf nicht zu nahe am Katzenklo stehen oder Fress- und Trinknapf nicht zu eng beieinander liegen, vielleicht ist das Wasser zu frisch oder aber die Katze bevorzugt ein spielerisches Trinken, etwa mit einem gelegentlichen Schluck aus dem kleinen Zimmerbrunnen. Schaffen Sie in Ihrer Wohnung im Idealfall mehrere Trinkstellen, testen Sie einfach aus, was bei Ihrer Katze funktioniert und gehen Sie rechtzeitig zum Tierarzt, wenn Sie trotz aller Bemühungen doch einen Wassermangel befürchten.

Katzengesundheit im Fokus - Das Wohlbefinden Ihrer Samtpfote

Als Halter haben Sie vielfältige Möglichkeiten, um Ihrem kleinen Stubentiger ein langes, schönes und erfülltes Leben in Ihrem Zuhause zu ermöglichen. Dies reicht von alltäglichen, gezielten Streicheleinheiten zur Fellpflege in jedem Katzenalter bis hin zu regelmäßigen Arztbesuchen und Untersuchungen beim Tierarzt Ihres Vertrauens. Die wichtigsten Punkte hierzu haben wir in unserem Katzenratgeber für Sie zusammengefasst.

Fellpflege bei Katzen – Streicheleinheiten mit Gesundheits-Effekt

Je nach Katzenrasse können die Unterschiede im Fell ganz beträchtlich sein. Doch ob kurz, lang, dicht oder fluffig, alle Katzen legen großen Wert auf die Pflege ihres Fells. Dabei können Sie sie unterstützen: Mit einem Kamm oder einer Bürste können Sie Ihrer Samtpfote immer mal wieder einen Teil der Fellpflege abnehmen und sie ordentlich durchkämmen. Das hat mehrere Vorteile:

Gemeinsame Zeit

Sie verbringen gemeinsame Zeit mit Ihrer Katze und können ausgiebige Schmuseeinheiten direkt mit der Pflege ihres Fells verbinden. So hat Ihr Stubentiger weniger Aufwand, verliert / verschluckt weniger lose Haare und erhält sich trotzdem ein seidig-glattes Fell.

Förderung der Durchblutung

Wenn Sie Katzen bürsten, dann immer von den Ohren an in Richtung des Schwanzes. Mit dem passenden Druck ist diese Fellpflege zugleich auch eine wunderbare Massage der Haut, über die deren Durchblutung sanft angeregt wird.

Katzenratgeber-Hinweis: Im besten Fall etablieren Sie die Fellpflege mit Kamm und Bürste schon als Ritual, wenn Ihre Katze noch ein kleines Kitten ist. Dann kann sich Ihre Fellnase auf diese gemeinsame Unternehmung ideal einstellen und wird sie schon bald sowohl als natürlich als auch als sehr erholsam zu schätzen wissen - so stärken Sie nebenbei noch die Bindung zu Ihrer Samtpfote.

Mit der Katze zum Tierarzt - Vorsorge und Impfungen

Wenn es um wichtige Untersuchungen oder gesundheitliche Fragen geht, ist der Gang zum Tierarzt Pflicht. Das gilt ebenso für Routine-Kontrollen - ein ganzes Katzenleben lang.

  1. Prophylaxe
    Lassen Sie Ihre Katze regelmäßig auf Ektoparasiten (z. B. Ohrmilben) checken. Gegen Endoparasiten (z. B. Würmer) helfen entsprechende Wurmkuren. Freigänger sollten hier deutlich häufiger Präparate erhalten, da sie sehr viel stärker gefährdet sind als reine Hauskatzen. Aber auch hier sind 1 - 2 Check-ups im Jahr sinnvoll.
  2. Grundimpfung
    Schon kleine Kitten sollten eine Grundimmunisierung gegen die häufigsten Infektionskrankheiten bei Katzen (Katzenschnupfen / Katzenseuche / ggf. Tollwut / Katzenleukose bei Freigängern) erhalten. Diese erfolgt im besten Fall schon in den ersten Lebenswochen. Typischerweise kommen hierbei Kombi-Präparate zum Einsatz.
  3. Folgeimpfung
    Nach der Grundimmunisierung ist es notwendig, die wichtigsten Impfungen regelmäßig aufzufrischen, damit sich Ihre Katze keine gefährlichen Krankheiten einfängt. Dazu zählen: Feline Calicivirus (FCV / alle drei Jahre), Feline Herpesvirus (FHV / alle drei Jahre) oder Feline Panleukopenie (FPV oder Katzenseuche / alle drei Jahre). Bei weiteren Erkrankungen sind Folgeimpfungen meist entweder nicht nötig (Tollwut) oder nicht sinnvoll (Katzenleukämie).
  4. Kastration
    Genießt Ihre Katze Freigang und besteht die Möglichkeit, dass sie mit andersgeschlechtlichen Artgenossen in Kontakt kommt, sollten Sie sie frühzeitig beim Tierarzt kastrieren lassen. Idealerweise geschieht dies zum Ende ihrer körperlichen Entwicklung und bevor sie die Geschlechtsreife erreicht. Je nach Rasse ist das nach ca. 6 - 10 Monaten der Fall.
  5. Chip
    Mit einem einfachen Chip / Transponder, der dem Tier unter Narkose direkt unter die Haut eingesetzt wird, können Sie Ihre Katze wiederfinden, wenn sie einmal weglaufen oder von einem Freigang nicht mehr heimkommen sollte. Der Chip ist winzig klein, der "Eingriff" ist schmerzlos und kostet üblicherweise max. 30 - 50 Euro. Die Registrierung der Katze ist ebenfalls schnell abgeschlossen.

Katzenratgeber-Hinweis: Vor dem Besuch beim Tierarzt steht erst einmal der Transport an - hierfür nutzen Sie idealerweise eine fest verschließbare Transportbox. Stellen Sie sicher, dass diese Box im Alltag kein "Fremdkörper" ist, der immer nur dann auftaucht, wenn es Richtung Tierarzt geht. Dafür können Sie die Box hier und da mal in Suchspiele einbinden oder dort auch eine kleine Kuschelecke einrichten. Auf diese Weise ist die Transportbox bekannt und wird von Ihrer Katze angenommen.

Absicherung für Ihre Katze

Ob Routine-Untersuchung, medizinischer Notfall oder sogar eine Operation - mit Ihrer Liebe und der Barmenia Katzen-Krankenversicherung ist Ihre Fellnase in den besten Händen. Wir kümmern uns um die Gesundheit der gesamten Familie, vom Halter bis zum Haustier. Haben Sie Fragen dazu oder wünschen eine Beratung? Sprechen Sie uns an - wir sind gerne für Sie da!

Persönlich beraten lassen

Damit wir Sie optimal beraten können, haben Sie für Rückfragen folgende Optionen:

Kundenbetreuung
0202 438-2906
Berater vor Ort
Berater finden