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Zecken bei Katzen - So schützen Sie Ihren Stubentiger

Wenn sich Ihre Katze draußen die Pfoten vertritt und dabei um die Häuser sowie durch Wald und Wiesen streift, kann es leicht passieren, dass sie dabei ungebetene Gäste mit nach Hause bringt. Die Rede ist dabei von Zecken - diese setzen sich direkt ins Fell Ihrer Freigängerkatze und versuchen, sich dort bei erstbester Gelegenheit vollzusaugen.

Für Katzen sind Zecken in erster Linie lästig, in einzelnen Fällen können die Plagegeister aber auch gesundheitliche Risiken mit sich bringen - für Katzen und Halter. Darum zeigen wir Ihnen in diesem Ratgeber-Text, wie Sie Zecken bei Katzen erkennen, diese entfernen und weiteren Problemen wirksam vorbeugen können.

Absicherung für Ihre Katze

Lassen Sie nicht zu, dass kleine Plagegeister wie Zecken Ihren Katzen und Ihnen als Halter das Leben schwer machen. Die Barmenia unterstützt Sie mit passenden Informationen und tierisch starken Versicherungsleistungen - mit unserer Katzen-Krankenversicherung ist auch Ihr Stubentiger bei Untersuchungen, Vorsorgeterminen und Behandlungen gut abgesichert.

Zecken bei Katzen - Die Gefahr aus dem Gras

Zecken mögen es warm und mild - ansonsten sind sie nicht sehr wählerisch und praktisch überall dort anzutreffen, wo es grünt und blüht. Dies kann eine große, wilde Rasenfläche sein, aber auch Parks sowie weitere städtische Grünanlagen oder der Nachbarsgarten sind hervorragende Orte, an denen Zecken mit Katzen leicht in Kontakt kommen können - gerade zur warmen Sommerzeit.

Wie aber soll man gegen diese Tierchen vorgehen? Hier sind Sie als Halter gefragt: Die meisten Zecken haben knapp die Größe eines Streichholzkopfes und sind dementsprechend schwer zu sehen. Vor dem Entfernen steht also die Herausforderung, Zecken bei Katzen zu erkennen - wir sagen Ihnen, an welchen Stellen Sie in jedem Fall suchen sollten.

Zecken bei Katzen sind besonders häufig an diesen Stellen zu finden:

  • Nacken
  • Ohren
  • Kopf
  • Kinn
  • Schenkel
  • Achseln

Grundsätzlich wählen Zecken bei Katzen - und allen anderen Wirten - den Weg des geringsten Widerstands. Wo ein Stück Haut zur Verfügung steht, da beißen bzw. stechen sie sich fest und saugen sich mit der Zeit voll. Einige dieser Stellen kann Ihre Katze bei der Fellpflege selbst nicht erreichen - aus diesem Grund ist Ihr Stubentiger auf einen aufmerksamen und fürsorglichen Halter angewiesen.

Achtung!

Krankheitsrisiken durch Zeckenbiss - Mögliche Übertragung auf Katzen und Halter

Zecken bei Katzen können gefährlich sein - und der Leidtragende ist dabei (meist) nicht die Katze. Denn tatsächlich ist es so, dass Bisse von Zecken weniger häufig zu Komplikationen bei Ihrem Stubentiger führen. Auf der einen Seite haben die Zecken es oft schwer, sich festzubeißen, und auf der anderen Seite sind Katzen weniger anfällig für Erkrankungen wie etwa Borreliose.

Eine Untersuchung des Robert-Koch-Instituts legt hingegen nahe, dass Zecken über Katzen Zutritt in den Haushalt erlangen und anschließend eine Gefahr für ihre Halter darstellen können, etwa beim intensiven Schmusen oder Kuscheln. Somit sollten Katzenhalter Zecken bei ihren Tieren nicht auf die leichte Schulter nehmen - allein schon zum Wohle der eigenen Gesundheit.

Zecken bei Katzen richtig entfernen – So gehen Sie vor

Haben Sie die Zecke im Fell Ihrer Katze einmal identifiziert, sollten Sie sich so bald wie möglich darum kümmern, den Störenfried sicher und vollständig zu entfernen. Passen Sie aber auf, dass bei aller Eile die Gründlichkeit nicht auf der Strecke bleibt - hier finden Sie eine Checkliste zum Entfernen von Zecken bei Katzen:

  1. Katze ruhigstellen
    Für die Entfernung der Zecke ist es wichtig, dass Ihre Katze ruhig sitzenbleibt und in der Zwischenzeit nicht zuckt oder wegläuft. Daher sollten Sie geeignete Mittel nutzen, um das zu verhindern - sei es das Kraulen an ihrer Lieblingsstelle oder ein Leckerli zur Ablenkung. Möchte Ihre Katze nicht kooperieren, kann unter Umständen eine zweite Person dabei helfen, Ihren Stubentiger für die Zeit des "Eingriffs" abzulenken.
  2. Passendes Werkzeug nutzen
    Um die Zecken Ihrer Katze zu entfernen, brauchen Sie ein spitzes und möglichst schmales Werkzeug, mit dem sich auch greifen lässt. Hier haben sich Zeckenzangen, Zeckenlassos oder auch Pinzetten bewährt. Ein Klassiker zum Entfernen von Zecken - die Zeckenkarte - eignet sich allerdings nicht, um Katzen von Zecken zu befreien. Der Grund ist simpel: Durch das Fell lässt sich die Karte nicht so einfach nutzen wie beim Menschen.
  3. Zecke vorsichtig entfernen
    Setzen Sie mit dem Werkzeug möglichst nah an der Katzenhaut an. Anschließend greifen Sie die Zecke, um sie dann langsam, vorsichtig und mit gleichmäßigen Bewegungen aus der Haut herauszudrehen oder zu ziehen - was im Falle Ihrer Katze besser funktioniert. Wichtig ist, dass Sie die Zecke intakt entfernen und nicht etwa der Kopf in der Wunde zurückbleibt.
  4. Zecke entsorgen
    Nach der erfolgreichen Entfernung der Zecke sollten Sie diese abtöten, zum Beispiel in Alkohol oder mit entsprechendem Druck. Desinfizieren Sie die betroffene Körperpartie Ihrer Katze und behalten Sie diese im Blick. Entwickelt sich eine Entzündung oder wirkt Ihr Tier in den nächsten Tagen merkwürdig apathisch oder aggressiv, ist ein Besuch beim Tierarzt sinnvoll, um weitere Risiken für Ihre Katze auszuschließen.

Für die Zukunft: Schützen Sie Ihre Katze

Wichtig: Haben Sie Sorge, dass der Kopf der Zecke steckenbleibt, oder sind Sie sich bei der Entfernung unsicher, können Sie sich auch direkt an den zuständigen Tierarzt wenden. Die passende gesundheitliche Absicherung dazu liefert Ihre Barmenia: Informieren Sie sich zu unserer Katzen-Krankenversicherung und schützen Sie wirksam die Gesundheit von Familie und Haustier.

Fallen Zecken bei Katzen von alleine ab?

Haben Zecken ihre Arbeit verrichtet und sich vollgesogen, fallen sie häufig von ihrem jeweiligen Wirt ab. Abhängig von der Dichte des Katzenfells kann es außerdem passieren, dass sich die Zecken bei Katzen nicht schnell genug festbeißen können und ebenso abfallen.

Passiert dies jedoch bei Ihnen daheim, kann es sein, dass sich die Zecke dann schnell den nächsten Wirt sucht - zum Beispiel Sie selbst. Andere Zeckenarten können sich auch in Ihrem Zuhause einnisten, was aus offensichtlichen Gründen ebenfalls keine gute Option darstellt.

Was passiert, wenn man Zecken bei Katzen nicht entfernt?

Werden Zecken bei Katzen übersehen und nicht entfernt, kann dies im schlimmsten Fall dazu führen, dass sich Entzündungen und Krankheiten entwickeln. Hierzu zählen etwa Borreliose, Babesiose oder Anaplasmose, um nur einige Beispiele zu nennen. Je eher die Zecken entfernt werden, desto unwahrscheinlicher ist der Ausbruch einer entsprechenden Erkrankung.

Was hilft gegen Zecken bei Katzen? – Tipps zur Vorbeugung

Gerade Freigängerkatzen sind besonders gefährdet, auf ihren Streifzügen Zecken aufzusammeln und diese sogar mit nach Hause zu bringen. Mit diesen Mitteln können Sie jedoch den größten Zeckenproblemen vorbeugen:

  • Regelmäßige Kontrolle
    Untersuchen Sie täglich das Fell Ihrer Katze auf die kleinen Plagegeister. Streicheln Sie dabei auch gegen den Strich - so ist die Haut besser zu sehen. Sollten Sie in Regionen mit einer jahreszeitlich sehr hohen Zeckenpopulation leben, muss die Katze zur Hochsaison möglicherweise häufiger mal zu Hause bleiben.
  • Spot On / Spray
    Am Markt gibt es eine Reihe von Präparaten, die etwa als Spot On-Lösung auf den Körper aufgetragen oder aufgesprüht werden können. Der darin enthaltene Wirkstoff wirkt abschreckend auf Zecken, wodurch Katzen und ihre Halter in der Regel bis zu vier Wochen lang ihre Ruhe haben.

Hierbei ist es unbedingt erforderlich, ein Mittel anzuwenden, das explizit als ein Mittel gegen Zecken für Katzen deklariert ist. Ähnliche Arzneimittel und Lösungen für Hunde können für Katzen nämlich akut schädlich sein - hier weiß im Zweifel der Tierarzt Rat.

Hausmittel gegen Zecken bei Katzen

Es gibt eine Reihe von Hausmitteln, die als besonders wirksam im Kampf gegen die kleinen Plagegeister gelten. So soll etwa Kokosöl gegen Zecken bei Katzen helfen, ebenso wie etwa Bernstein, Bierhefe, Nagellack oder Teebaumöl. Bei unsachgemäßer Anwendung können diese Mittel jedoch viel Schaden anrichten, da Katzen leicht Allergien entwickeln oder (bei der Aufnahme) sogar Vergiftungserscheinungen zeigen können. Außerdem kann es passieren, dass sich die Zecke "erbricht" und dadurch ein Schwall an Krankheitserregern in den Körper Ihrer Katze eindringt.

Gehen Sie im Zweifel lieber kein Risiko ein und stimmen Sie sich mit dem Tierarzt Ihres Vertrauens dazu ab, wie Sie Zecken bei Katzen entfernen oder diesen vorbeugen können. Bei der gesundheitlichen Versorgung und der Prophylaxe für Ihren Stubentiger steht Barmenia fest an Ihrer Seite - informieren Sie sich zu unserer Katzen-Krankenversicherung und sorgen Sie dafür, dass das Wohlbefinden Ihrer Katze nie eine Frage der Kosten ist. Gerne beraten wir Sie hierzu persönlich.

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